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…ung zwischen jüdischem und europäischem Geiste voltzogen. Sie denken in diesem Zusammenhang, meine Damen und Herren, an Moses Mendelssohn'» verehrungswürdige Gestalt. Mit Recht. Doch, so scheint mir, muß in diesem Zusammenhang hingewiefen werden auf eine an…
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— 4 — sie in vorderster Reihe für das Judentum gekämpft. Wir danken ihnen für das, was sie für das Judentum getan haben und was sie uns gewesen sind, und wir denken ihrer in Liebe und Verehrung. Ich danke Ihnen, daß Sie sich zu ihren Ehren …
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— 5 — Es ist vielleicht erforderlich und bei dem Ihrerseits der Tätig, keit des Landesverbandes entgegengebrachten Interesse ganz gewiß am Platze, einige Arbeitsgebiete herauszuheben. Doch muß ich mir darin eine ziemliche Beschränkung aufer…
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— 6 — Verhältnisse des einzelnen Individuums spiegeln sich naturgemäß auch in der wirtschaftlichen Lage unserer indischen Gemeinden wider, hur mit einer Einschränkung: Was bei dem Haushalt des Einzelnen vielleicht noch, wenn auch unter schw…
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— 7 rechterhalten hat. Es ist unser Anspruch zu verlangen, daß wenigstens jetzt auf der reduzierten Basis der Anspruch der Gleich, berechtigung, -er uns nicht genommen werden kann, durchgesetzt wird, und -aß für ein Versagen dieses Rechts k…
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— 8 — Abg. Dr. Seligsohn: Meine sehr verehrten Damen und Herren! Wenn ich hier als erster Fraktionsredner im Preußischen Landesverband jüdischer Gemeinden das Wort ergreife, so bewegen sowohl preußische wie jüdische Empfindungen mein Herz, …
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— 9 — promiß, das wir bier vereinbart haben. Wenn nicht ein künftiger Landtag anders beschließen wird, werden wir dieses Kompromiß nach Möglichkeit zum Gesetz zu dringen versuchen. Uns jetzt schon auf weitere Beschlüsse festzulegen, erschei…
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…r achten werde, der Angst hat vor seiner Gwßmutter, als einen, der Angst vor dem Stock des Büttels hat." Das stammt von Gabriel Rießer und ist bei einer ganz ähnlichen Gelegenheit gesagt, 1880 veröffentlicht in der Zeitschrift für die Geschichte des Jude…
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UN» parteipolitisch «tnkapselt und die Juden dazu bringt, über- Haupt nicht mehr zu wissen, was mit ihnen los ist. Sie haben geklagt, die Zeit fei sehr schlecht, wir leben in einer schweren Zeit. Denn Sie Las tun, müssen Sie sich fragen: wa…
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— 12 — griffen der Gesamtheit offenzulegrn, und wir Juden sind die, die am meisten gezwungen werden sollen, auf die eigene Vergangenheit zu verzichten. Und heute tritt ein substanzloseres Judentum diesen neuen Kräften gegenüber; da müßte ma…
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-13 — LilienthaI: Ich wiederhole: Ich muß eines, was der Vor. redner gesagt hat, besonder» zurückweisen, nämlich di« Bemerkung, daß der Prästdent de» Rates auf alle Fälle auf seinem Posten zu bleiben wünscht. Ich. stelle fest, baß die Würde…
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…der sozialistischen Wirtschaftsordnung stehen. Ich erinnere mich an eine bezeichnende kurze Skizze, die ich neulich von Alfred Döblin in einem Blatt fand, wo er mit Recht sagte, diese Wahrheiten, die uns da gepredigt werden, können für unsere Jugend kei…
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— 15 — ehrten Damen und Herren, Ich will auch gerne berichten, daß Shnliche Gedanken heute ja nicht mehr nur von uns gefttzestreuen Juden allein dargelegt werden, Zu meiner Freude habe ich, in der jüngsten Nummer des EB-Blattes, glaube ich,…
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— 16 — noch leistungsfähigen Gemeinden durchzuführen. Für beide Möglichkeiten brauchen wir «ine Aenderung unserer Gesetzgebung. Wenn wir die Austrittsgefahr befeittgen wollen, müssen wir uns klar machen, daß diese Gefahr das Zentralproblem …
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…, Heranbildung von Hilfskantoren und Schächtern usw. sich jetzt noch zu leisten. Es ist ein altes Wort, ich glaube, von Cicero stammt es: Inter armas silent leges, gewöhnlich falsch zitiert: silent musae. Die leges, die gewiß, wie ich weiß, die G…
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— 18 — dagegen ist und diesen jüdischen jungen Leuten ihre Ausbildung versagt, da sie etwa ihre Kenntnisse auch in Palästina verwerten könnten, und ihnen somit auch die Möglichkeit der Ausbildung für Deutschland unmöglich macht. Dieser Borw…
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— 19 — bei bet Verteidigung der Rechte der 3uben werden. Wenn Kodas Ergebnis ist, so sage ich, find wir mit dieser Art der VertetdigungspolMk auf einem völlig falschen Wege. Meine Damen und Herren! Die Lauen find in solch stürmischen gelten…
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— 20 — taam, Me m enuaal totoaft M» 6cak aaft Bette, Me* zaerst Kt Stirb. FS» Me heut« Zeit üt etae Mtwtipt Mrfjaffaa« «■■tili» *af«M Me >Se% »a» Me Äi^ «a» letzte» fatfce» gmatß Kr Me Mr jSMsche» GeaM»schaft |i feer «tze» BerK»lichlkit fte…
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— 21 — nicht einmal 180 0W) RM. Staatsbeihilfen. Ja, es ist so. Im Etat de» Preußischen Landtages find eingesetzt 180 MX) RM., davon werden günstigstenfalls 80 Prozent bezahlt, davon bekommt der Halberstädter Verband fein Teil. Mr haben gün…
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— 22 — sammlung dadurch weniger kostspielig zu gestalten, daß wir di« Etatsreden, die gehalten worden find, diesmal nicht im Druck erscheinen lasten, sondern statt jeder «ine Fußnote machen, z. B. vgl. dieselbe Red« im ersten, zweiten und d…