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  1. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 31

    …abe nicht den Vorzug, Herrn Grimm« zu kennen; soweit ich weiß, gehört er diesem hohen Haus« nicht an. (Zuruf: Aber Herr Goslar ist auch nicht da, Sie können nicht behaupten, daß er kraft siiner Stellung einer Partei angchöre!) Ich habe keinen per…

  2. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 32

    (Lebh. Beifall.) Si« legen auf die Betonung des Wortes „Judentum" Gewicht. Ich bin bereit, Ihnen «in« ganz« Reih« von anderen P'sfukim zu zitieren, die Sie in der Liberalen Fraktion nicht übernommen haben. Wir anderen, di« wir auf dem Stand…

  3. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 33

    müssen, bafc bet 116000 Steuerzahlern mit einer Zahl von mindesten« 200000 Seelen gerechnet werden muß, daß 200000 dann ein« außerordentlich bescheidene Schätzung ist. Ich glaub« deshalb, daß kein« Veranlassung vorliegt, von dem Vorschlag d…

  4. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 34

    — 84 — 4 den Gemeinden ist daS leichter. Wir im Verband können heut« zum letztenmal di« Verfassungsänderung vornehmen. Lin« sehr schwierig« Frag« ist die,- die heut« durchs den Antrag der DollSpartei wieder ausgenommen wird: die Einrichtung…

  5. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 35

    SS — JMMJJtf ■’™B ^-r^" nicht erkennbar geworden, welch« Weltanschauung für den Erziehung«» ausschnß in Frage kommen soll. Nachdem wir gehört haben, daß Abgründe einzelne Volkspartei-Mitglieder voneinander trennen, ist nicht zu ersehen, wie…

  6. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 36

    mafc«n: Die Wahlkreiseinteilung d«S Rates geht bei allen Gemeücden, außer bei Berlin und Frankfurt, von den offiziellen DolkSzählungsziffern aus und geht bei Berlin und Frankfurt über dies« Ziffern in erheblichem Maß« hinaus. Ich bezeichn« …

  7. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 37

    … nicht selbst auf den Plan gerufen hätte, indem er gegenüber den Angriffen in bezug auf di« Wahl der RatSmttglieder von Breslau erklärt hat, daß die BreSlauer MannS genug stin würden, ihr« RatSwahl zu ver» treten. Deshalb will ich Ihnen mitteilen,…

  8. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 38

    — 38 — höchsten- Vertreter au- Gemeinden sitzen, so mutz irgendwo die Gemeind« vertreten sein, und das kann nur im Rat geschehen. Diese Struktur des Verbandes ist di« Voraussetzung gewesen, unter der insbesondere die großen Gemeinden dem Ve…

  9. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 39

    zur amtlichen Statistik. Si« müßten also auch da» ändern. Aber ich glaub«, daß Si« auch in diesem Falle nicht aus besonder« Gegen» lied« stoßen würden, wenngleich ich nicht verkenne, daß, ganz objektid natürlich, dar Maß der Ungerechtigkeit…

  10. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 40

    sich um «in« gewiss« Einflußnahme «iner Partei. (Zuruf, Wenn schon!) Auf diesen Zuruf möchte ich erwidern, daß «ine Zeitschrift, di« vom Land«Sv«rband subventioniert wird, neutralen Charakter haben muß. Ich wäre auch gegen ein« Subvention, …

  11. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 41

    — 41 — Da« ist also di« lex tzalberstadt. — Wer dafür ist, den bitte ich, di« Hand zu erheben. — Da« ist mit Zweidrittelmehcheit angenommen. In Art. 8 ist Abs. 2 der ltt. d) zu streichen. Da« ist auch rein formal. (Derliest den Abs. 2.) Wer…

  12. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 42

    Zu Art. 28 liegt der Antrag der Jüdischen DolkSpartei unter Nr. 13 -der Tagesordnung vor, «inen dritten Ausschuß für den Unterricht «inzusetzen. — Wer dafür ist, den bitte ich, di« Hand zu erheben. — DaS ist zweifellos di« Minderheit, so da…

  13. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 43

    Präsident Stern: Darüber können vir also erst abstimmen, wen» wir diese Frag« geregelt haben. RatSmitgl. Dr. Freund: Es sind ja nicht zwei Ersatzmänner für «inen Wahlkreis, sondern^ für jeden Abgeordneten; Sie bekommen also dann 18. Präside…

  14. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 44

    Dann Hab« ich di« Wahlordnung als Ganzes zur Abstimmung ge» st«llt. Da di« Wahlkreiseintellung auf d«r letzten S«it« d«r Wahlordnung steht, Hab« ich «s als f«lbstv«rständlich ang«nomm«n, daß si« auch mit dazu gehört, und si« gehört auch mit…

  15. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 45

    Ach erklär« Ihnen, wir haben in Frankfurt «in statistisches Büro, das unS reichlich Geld kostet, aber wieviel jüdisch« Seelen wir Haben, können wir weder am 1. April noch am 1. Januar feststell«». Wir können schätzen, und wir gehen mit unse…

  16. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 46

    - 48 — 20000 Seelen in der Regel «in Vertreter entfällt, den bitte ich, di« Hand zu erheben. — Das ist angenommen. — Es bleibt dabei. Ratsmitgl. Dr. Freund: Dann muß 8 3 geändert werden. Ratsmitgl. R-A. Dr. Klee: Damit hat BreSlau sein zwei…

  17. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 47

    gtblUfxn - in der Vorlage d«S HauShaltSauSschusseS, di« ich gestern vortrug, Tit. 7 Iiff. 5: „Arbetterkulturvereine 2000 RM." Ich trag« jetzt nur die Veränderungen gegenüber meinem ersten Bericht vor. Bei Kap. VIN, Reichsverband, 3000 RM., …

  18. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 48

    - 48 di« Disziplinargewalt des Vorsitzenden dahingehen, darüber zu bestimmen. Di« Redezeit ist fünf Minuten. Ls ist Ihnen in weitestgehendem Maß« Entgegenkommen gewährt worden. Abg. Dr. Möller: Nun, was zum Iudengesetz zu sagen ist, werde i…

  19. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 49

    über «ingegangen sind. Wir können also den Etat nicht in der Form bewüligen, di« den Anschein «noecken müßt«, als od wir in Wirklichkeit frei über 10000 RM verfügen könnten. Davon kann kein« Red« sein, wir sind zwangsläufig gebunden, diese …

  20. 1930-07-01 · 3 (1.7.1930) · p. Seite 50

    stützung war die Bedürftigkeit. ES stand dort oha« weiteres von Anfang fest, daß die 40000 AM. nicht genügen, am alle AnSgabea d«S Rabbiner-Seminarzu decken. LS mußt« selbstverständlich noch eine Reih« von Unterstützungen hinzukommen, wie s…