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  1. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 22

    — 22 Wo in der Welt jüdisch« Interessen in Frage stchen, ist das Interesse unserer Freund« immer vorhanden gewesen. Ich glaube, wir werden unS alle, wenn di« Wogen sich über diesen Dingen geglättet haben, in einer Anzahl solcher Fragen zusa…

  2. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 23

    einig darüber, daß daS Seid. daS dafür ausgeworfmr wurde, für diejenigen Zweck« nutzbar gemacht wird, di« Ihnen di« Konservativ« Fraktion vorgeschlagen hat. Mein« Damen und Herren! Damit komm« ich noch mit einem Wort auf den Etat zurück. Bo…

  3. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 24

    … Leben gestalten. Ich habe nicht nöttg, mit Ihnen 311 polemisieren. Ich empfehle Ihnen di« Lektüre des ArttkelS von Dr. Franz Rosenzweig in dem Buber-Hest des „Juden": „Briefe eines Nichtzionisten an «inen Antizionisten." Dort nimmt «ine bedeutende jüdisch…

  4. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 25

    Ihre Zuruf« lassen mich doch gar nicht dazu kommen, dar Problem weiter zu behandeln. Bei Ihnen, di« Sie auf den guten Ton Wert legen, scheint «S erlaubt zu sein, den Redner durch Zwischenrufe am Reden zu hindern. Aber waguter Ton ist, ist v…

  5. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 26

    …en die Gehälter zu zahlen. Damals habe ich aus meiner Illusionstasche Ihnen, meine Herren, nach Frankfurt a. Main, nach Breslau, nach Berlin Woche für Woche 100»/o der Gehälter auf den Tisch des Hauses gelegt, die ich von dem Reich erwirkt hatte, …

  6. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 27

    — 27 - jutretcn, di« Beratung abzufchließen und di« Abstimmung h«ut« nachmittag Punkt 4 Uhr vorzunehmen. Ich bitte jetzt Herrn Professor Türk, hierzu daS Wort zu nehmen. Professor Türk: Mein« Damen und Herren! Daß dies« Satzung d«S Wohlfahr…

  7. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 28

    - 28 — wohl aber vielleicht in den Flegeljahren befinden. (Heiterkeit.) Der HaushaltSauS schuß hat diemit besonderem Nachdruck deshalb zu betonen, well verschiedene MitgliedSgemeinden ihren Verpflichtungen nicht Nachkommen. Darunter sind in…

  8. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 29

    …apitel um 30000 RM„ also von 110000 RM. auf 140000 RM„ zu erhöhen, indem wir die Förderung namentlich der Gewerbeschule Rheydt, der haushastungsschule in Frankfurt, vor allem aber auch der Gartenbauanstalt in Ahlem dem Rat sehr warm ans Herz lege…

  9. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 30

    - 30 orbunng der Dinge doch nach dieser Richtung mit bestimmten Beschlüssen aufznwarten, die einstweilen nicht vorliegen. Bei Iiff. 2, Miete, hat der Haushaltsaus schuß etwas ganz besonderes veranlaßt. Er hat die Position von 5000 RM. nicht…

  10. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 31

    — ai ein« Gemeinde, bi« nur 8o/o ober 10<V° zu zahlen hat, b«nn bicfe (Semeinbe wirb in ungleich höherem Maße von b«n Beiträgen betroffen. Selbstverständlich kann bas nur eine Resolution sein, benn unsere Verfassung schreibt vor, bah bie Be…

  11. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 32

    — 82 — wir haben freudig zugestimmt, als der HauptauSschuß den Sozialetat auf 150000 RM. erhöht hat.. Bezüglich der Verwaltungsausgaben haben wir in der Tat vom ersten Tage an Bedenken gehabt gegen die Vergütung für den Präsidenten de- Rats…

  12. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 33

    — 88 — warten, und infolgedessen ruhig der Entwicklung vom Seminar zur pädagogischen Akademie Zusehen kann, ist dag bet «ng Juden ganz ander-. Wir haben kein« Reserven; unser« kleinen Gemeinden verkümmern und v«rd«rbenL>e-halb möchte ich Si…

  13. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 34

    — 84 - hingewiesen haben, dag sie ihr« Beilragspflicht voll erfüllt haben, darf ich daran erinnern, daß daS nicht zutrifft, sofern di« rein« rechnungsmäßig« Beitragspflicht in Frage kommt, sondern daß sie «inen etwaS ermäßigten Beitrag, den…

  14. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 35

    - 36 ««treten wollt«. Das haben wir bisher getan, und ich glaub«, daS können wir verantworten. Ich glaub« aber auch, bah wir das im gegenwärtigen Augenblick nicht mehr verantworten können, und deshalb müssen wir unS wieder zu einer etwas we…

  15. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 36

    - 98 — ist mir nicht verständlich. Deshalb, mein« Damen und Herren, möchte ich bitten — (Zuruf Prof. Türk: LS handelt sich um die Ausbildung und Vorbildung!) — Herr Professor Türk, lesen Ei« doch di« Broschüre (Zuruf Prof. Türk: Di« habe ic…

  16. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 37

    — 37 — wiederholt von der Gemeind« Köln hier gesprochen worden ist, obwohl weder ich noch di« anderen hier anwesenden Kölner Vertreter an der Finanzverwaltung der Kölner Gemeinde- Anteil haben, doch M erklären, daß ich nicht den geringsten …

  17. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 38

    — 38 — Betracht kommen. In diesem Ginn« bitte ich, unserem Antrag zuzustimmen. ES handelt sich hier lediglich um die Bewilligung einer Summe, di« für di« wirtschaftlich« Erleichterung der Sabbatheiligung verwendet werden soll, bei wem immer…

  18. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 39

    „Ziffer 6, Wirtschaftlich« Erleichterung der Gabbatheiligung, SOOO mu hier liegt ein Prinzipal-Antrag und «in Eventual-Antrag der Konservativen Fraktion vor. (Zustimmung.) Der Prinzipal-Antrag ist der, 6000 AM. für wirtschaftlich« Erleichte…

  19. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 40

    — 40 — der Fall, wenn «£ sich nur um ein« formal« Sach« handelt. (Lebhafter Widerspruch.) Der Präsident: Ich bin der Meinung, daß eS stch hier nur um eine Entschließung an den Rat handeln kann. Wenn der Rat der Entschließung bettritt, muß e…

  20. 1929-02-15 · 1 (15.2.1929) · p. Seite 41

    — 41 bisherigen Verhandlungen haben gezeigt, bah in diese« Fall der bayerisch« Löwe noch stet» stärker war als der preußisch« Adler. In der allgemeinen Politik bemühen wir unS, von der Buntscheckigkett der Einzelstaaten weg zum Einheitsstaa…