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19271931
  1. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 145

    …ise, in die sie durch ihre Kapitulation vor der Psychologie des jüdischen Balbajith hineingeraten ist, befreien können. ROBERT WELTSCH: „ÄM DER SCHWELLE DER FÜMFTEN ÄLiJÄH" Eine Entgegnung. Wenn ich auf die Bemerkungen von Mordechai Schattner im vierten …

  2. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 146

    zu lesen bitte, habe ich dann dargestellt, welche Voraussetzungen nach meiner Meinung erforderlich sind, um zu einer neuen Alijah zu gelangen. Ich glaube, es ist notwendig, daß die Chaluzbewegung: diese Voraussetzungen versteht. Der Hechalu…

  3. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 147

    die man in Wirklichket nicht durchführen kann. In den ersten Jahren nach dem Krieg war diese Methode entschuldbar, weil man damals noch nicht abzuschätzen vermochte, wie hoch die Ergebnisse des Keren Hajessod sein werden. Leider sind sie hi…

  4. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 148

    Stimmen dilettantischer Statistiker, die Berechnungen über tausende von Arbeitskräften anstellen, die angeblich im Lande gebraucht, werden und deren Einwanderung sofort notwendig sei. Nach derselben Methode hat man im Herbst 1925 noch zehnt…

  5. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 149

    … will ich nur einigen Unrichtigkeiten entgegentreten. Als Chawer •des Kibbuz Ain Charod erkläre ich, daß die Behauptung Robert Weltsch's, »Meschek Ain Charod habe im Galuth schon neue Chawerim aufgenommen«, nicht richtig ist. In Ausnahmefällen hat man ei…

  6. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 150

    FacMeute, die für die Wirtschaft notwendig und im Lande für den Meschek nicht zu finden waren, gebeten, in den Meschek als Kandidaten einzutreten, sie aber nicht als »Chawerim« aufgenommen. Herr Dr. Weltsch weiß offenbar nicht, daß gerade M…

  7. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 151

    Der Dichter findet sich arm und benachteiligt, er weiß von den Gestaden im fernen Norden zn erzählen, denen die strahlende 'Gabe der Sonne nur selten und spärlich zuteil wird, die diese ärmliche Gunst schamhaft und demütig dahinnehmen, um s…

  8. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 152

    JAAKOW STEINBERG; BROTLAIB Ein kraft- und phantasievoller Mann vollbrachte eine Art Heldentat, indem er etwas Angenehmes, Ueberrasehendes und Seltenes mit nach Hanse brachte: einen nicht großen länglichen Laib Brot, dessen obere Kruste etwa…

  9. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 153

    spazierte in jenen Tagen in allen Zerstreuungen Israels die zartlallende Zunge der Chibbath-Zion umher; zur Stunde der werktäglichen Dämmerung, da im Hause eine züchtige, verwaiste jüdische Magd die frohe Botschaft über den Pflug sang und v…

  10. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 154

    … Ziona im Süden — fährt man nur mit dem Auto. Die Bahn dient fast ausschließlich dem Verkehr mit dem Norden des Landes, Haifa, Emek. Nun komm aber, wir wollen in die Stadt. Nein eine Sperre gibt es hier nicht. Die Fahrkarten werden nur im Zug ko…

  11. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 155

    Wir kreuzen jetzt die Allenbystraße. Sie zieht sich von hier aus bis zum Meere und ist schon jetzt eine der Hauptverkehrsadern der Stadt. Hier ist sie verhältnismäßig ruhig. Tel Aviv ist ziemlich ausgedehnt. Von der Herzlstraße bis etwa zum…

  12. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 156

    der Stadt- Dort befindet sich, die Hauptpost. Hier an der Ecke das große Gebäude ist das Hotel Palatin, das eleganteste Hotel der Stadt, vielleicht ganz Palästinas. Wir sind jetzt im Mittelpunkte des Straßenverkehrs. Gleich werden wir in di…

  13. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 157

    nur die Wanderjugend. Das hat sich für das hiesige Klima nun mal als praktisch herausgestellt und wird heute, besonders im Sommer, auch von der bürgerlichen Welt bevorzugt. Immerhin gibt es noch genug Männer mit geschlossenen Wäschekragen u…

  14. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 158

    wirklich etwas zu tun. Wir sind hier, nachdem wir den nach Jaffa führenden Schienenweg überschritten haben, an die Straße Jaffa— Tel Aviv gekommen. An dieser Straßenkreuzung herrscht ein besonders lebhafter Verkehr und du siehst dort gleich…

  15. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 159

    …lich auch der jüdische Charakter unserer Stadt. Voran stehen natürlich Vorkämpfer der zionistischen Bewegung wie Herzl, Tschlenow, Trumpeldor, Moses Heß, Nordau daneben auch nichtjüdische Förderer wie Allenby, Balfour, ferner geistige Vorkämpfer und…

  16. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 160

    Otto Bauer nimmt zur Judenfrage Stellung, indem er davon ausgeht, daß im Jahre 1905 in Galizien eine Gruppe jüdischer Arbeiter aus der allgemeinen sozialdemokratischen Organisation ausgeschieden ist und eine besondere jüdische Sektion gebil…

  17. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 161

    haben. Er beobachtet „das soziale Erwachen der unteren Klassen* das Erwachen ihres Selbstbewußtseins". Er fragt sich daher, wodurch sich das Erwachen der jüdischen Nation, das Vordringen revolutionären Geistes und das Eindringen des nationa…

  18. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 162

    des Ostens übersieht. Uneinig kann man aber schon mit ihm sein bei der Beurteilung der jiddischen Sprache und Literatur, der jiddischen Kultur überhaupt. Zweifellos ist die jiddische und hebräische Literatur in einem ständigen Wachstum begr…

  19. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 163

    „Wir glauben, daß die jüdischen Arbeiter in Galizien und in der Bukowina, sobald sie ihre eigenen Interessen erkennen, die abgesonderten Judensehulen (als Hauptforderung der nationalen Autonomie) nicht verlangen können. Zunächst widerstreit…

  20. 1928-07-01 · Heft 5 (Juli 1928) · p. Seite 164

    …e Juden in einem eigenen nationalen Zentrum sich Berufen zuwenden, die die Zeit des Kapitalismus überdauern werden. Dr. SIEGFRIED BERNFELD : ZUR „SITTENLOSSGKEIT DER JUGEND" Aus den kulturellen Antipoden der heutigen Welt, aus Amerika und Kußland, erfahren w…