Mannheim
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19271931
  1. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 9

    Kaufkraft der Bevölkerung, nicht bloß auf der kapitalistischen Seite für Produktionsmittel, sondern auch auf der proletarischen Seite für Konsumgüter, ist unverkennbar, und es ist nicht einzusehen, warum dieser Prozeß — von den periodischen…

  2. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 10

    ARBEITERFESTE UND RELIGIÖSE TRADITION. Von E. Liebensteiii. Dieser Aufsatz ist im vorigen Jahr anläßlich der Auseinander^ setzung um die Feier des Erntefestes in Emek in der palästinensischen Arfoeiterpresse erschienen. 1. Das Leben des Arb…

  3. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 11

    Feste zu schaffen sind, wir, die wir die Leere gespürt haben, die daraus entstanden ist, daß wir kein traditionelles Milieu hatten, wir klammern uns mit Freude an alte Sitten, um daraus die neue Form des Festes zu gestalten. Denn auch das i…

  4. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 12

    Worten „Greuel, Schandfleck"*) bezeichnet werden. Beide zeigen den Unglauben der Träger der religiösen Institutionen an die innere Kraft der TJeberlieferung, welche die Herzen bezwingen sollte. Nur durch einen äußeren Druck will man wenigst…

  5. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 13

    Aber nicht nur bei den Gegner unserer Arbeit im Lande, sondern auch bei den Gutgesinnten und sogar in ganz bestimmten Kreisen der Arbeiterschaft selbst entstanden Bedenken, unsere Feste zu feiern, wenn sie nicht mit der religiösen Ueberlief…

  6. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 14

    des von ihnen postulierten Friedens und der Kühe, daß die größte Gemeinschaft im Lande auf ihre Gebräuche Verzicht leisten soll. Daß man auch den Arbeiter durch dieses Verlangen verletzt, befürchtet man wahrscheinlich nicht. Von ihm kann ma…

  7. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 15

    Grund dessen erfolgt, daß andere, die anders leben, darüber „erzürnt" sind, muß nach seiner innerlichen Logik noch stärker das Verlangen erwecken von uns weitere Verzichte zu fordern. Wenn wird z. B. auf das Erntefest wie wir es auffassen, …

  8. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 16

    …ere Feste einzustellen. RELIGIÖSER SOZIALISMUS UND DIE POALE-ZION. Fritz Frankel: Eine Bichtigstellung und Ergänzung zu Heinz Kappes Aufsatz: „Proletarische Eeligiosität." („Der Morgen" Nr. 5.) Die Verschärfung der Klassengegensätze in der heutigen Ges…

  9. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 17

    gion so zu erneuern, daß die Auswirkung dieser Keligion Sozialismus wird, daß sich wohl aus dieser Erwägung heraus auch gelegentlich die Poale-Zion an den Wahlen zum Synagogenrat beteiligt hätten. (Seite 447.) Diese Auffassung ist nicht ric…

  10. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 18

    gung zählen. Diese Haltung ist inkonsequent. Denn wieso sollen die Grundsätze, die einen Mensehen zum Kampf für den Sozialismus und die Umwandlung der Gesellschaftsordnung getrieben und seine Einreihung in eine Klassenkampforganisation herb…

  11. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 19

    … liberal-bürgerliche Auffassung aufnehmend, dadurch zu einer negativen Haltung der Poale-Zion gegenüber kommen. Während Heinz Kappes durch seine Auffassung von der Poale-Zion, als einer religiös-sozialistischen Gruppe, deren marxistisch-sozialistische …

  12. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 20

    begrenzten Altersstufe hinaus zu bewahren, kennzeichne das Bemühen jeder ernsten Jugend. Die deutsche Jugendbewegung hat Fiasko in diesem Streben erlitten, die zionistische Jugend hat die Chance einer Selbstverwirklichung in Palästina, eine…

  13. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 21

    men, gleich ist. Wie es nicht zweifelhaft sein kann, daß unser Zionismus als ein breit fundierter Volkszionismus aufgebaut sein muß — nicht als die Bewegung pogromierter Ostjuden und nicht die westjüdischer Menschen, die jüdisch kulturell e…

  14. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 22

    lung abwerfen wird, bestimmt aber nicht ohne den Willen, sich von ihnen loszulösen. Summiert: Der Flührer, der zur Chaluziuth erzieht, muß sich klar sein, daß in dieser Epoche — nicht etwa nur für Westjuden — mit Chaluziuth ernstmachen bede…

  15. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 23

    Die Notwendigkeit, zur Chaluziuth zu erziehen, die wir im ersten Teil unseres Referates darstellen, trifft in diesen Tagen mit dem Ruf Palästinas nach neuen Mensehen zusammen. So hat die deutsehe zionistische Jugend über ihre eigenen Bedürf…

  16. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 24

    Die Zahl der Mitglieder dieser Kommunen beläuft sich ungefähr auf 1200. Dem „Ohewer Hakwuzoth"*) sind meistens angesiedelte landwirtschaftliche Kommunen angeschlossen. Unter ihnen auch die ältesten Kommunen im Lande: Dagania und Kinereth. I…

  17. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 25

    mischen, kulturellen und seelischen Bedürfnissen der Masse der jüdischen Einwanderer. Nur als eine Bewegung, die den Bedürfnissen weiter Arbeiterkreise entspricht, kann die Kibbuzbewegung sich angesichts der inneren und äußeren Schwierigkei…

  18. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 26

    Siedlungen. Der Kibbuz Arzi sieht in der Jugendgemeinschaft wie sie sich „organisch" aus der Jugendbewegung herausentwickelt hat den richtigen Rahmen der kollektiven Siedlung. Der Umfang der Siedlung soll nicht zu groß werden (Maximum etwa …

  19. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 27

    Spaltung der Arbeiterbewegung prinzipiell verneint, und Wege zur einheitlichen Arbeiterpartei sucht. Als noch stärker ist die Bntwickelung in der organisatorischen Gestaltung des Kibbuz Arzi zu bezeichnen; nachdem er landwirtschaftliche Sie…

  20. 1930-05-01 · Heft 3 (Mai 1930) · page 28

    A U S DER B E W E G U IM G I. Tabenkin: Verantwortung für die Zukunft« Aus einer Rede auf der Vereinigungskonferenz der Achduth Haawodah Dezember 1929 bringet* wir denjenigen Teil, der sich mit dem von der Achduth Haawodah bisher Geleistete…