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256 jttdeüfreundlichem Sinne besprochen worden sein, indem man der vielen Nachteile dieser Massregel gedachte, insbesondere des Schadens, den die Prager erleiden, dann des Ausfalls an Steuern für die Kaiserin, des Entgangs der 1/45 des Land…
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257 die ausgewiesenen Juden einzusetzen, und versicherte sie der höchsten Dankbarkeit der Juden, die alles mögliche tim würden, wenn sie nur ihr trockenes Brod verdienen. Am Sabbath Chukkath befahl der Landesoberrabbiner Isak, der Sohn des …
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_258 _ verlas das Dekret. Zu Abgesandten an die kaiserliche Kommission in Wien wurden R. Salman Koref und Israel Frenkels gewählt und ihnen eine von allen in Brandeis befindlichen Prager Exulanten unterfertigte Vollmacht mitgegeben. Auch wu…
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259 beiden Delegierten zur Aufnahme eines Darlehens von 7000, fl. zu Gemeindezwecken. Zu dieser Zeit herrschte in der Judenstadt eine trostlose Verwüstung; die Häuser waren sämmtlich in Steinhaufen verwandelt; die Dachbalken wie auch die Ho…
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260 Pressburg nicht zu den Verhandlungen bei der Kommission zugelassen, weil sie während der ganzen Zeit der Jndenausweisung sich nicht um die Exulanten bekümmert und sich mithin selbst ihrer einstigen Vorsteherrechte begeben hatten. Am 13.…
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5509. .... die Armen 7 fl. 30 Kreuzer und Abgaben von Vieh, Geflügel und Fischen. Auch sollten vierז) umsichtige Männer von den Gemeindemitgliedern je nach ihrem Vermögen 15, 10 und 5 Kreuzer einheben und dafür den Schutt aus der Judenstadt…
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262 gezahlten Perdon bis auf 1 fl. 5 . . Kreuzer zurück. Der Schlächter durfte nicht in Abwesenheit des Aufsehers schlachten. In allen Synagogen wurden Spenden zur Einrichtung des Spitals entgegengenommen und die Spenden, um die Leute zum G…
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wurden die 15 Ernannten in dieser Eigenschaft vor geöffneter Bundeslade in der Altneuschul beeidigt. Um diese Zeit grassierte ein langwieriges Fieber unter den Juden. Die Deputation befahl 8 reichen Gemeindemitgliedern unter Androhung schwe…
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264 In der Nacht auf den 8. Schewat1) schickte ein Mitglied der Deputation, Graf Hatzfeld, den jüdischen Quartiermeister2) Meier Lewi Lissa ausspionieren, ob nicht bei ß. Salman Koref einzelne Veranlager Zusammenkünfte abhielten, was wider …
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265 Gebrauch der ausserhalb Prags geschlachteten Tiere war übrigens schon früher vom liabbinate wegen ritueller Bedenken verboten worden. An demselben Sabbath machte der Schreiber B. Sanwel Koref im Aufträge der Deputation einen Erlass der …
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des R. Salman Koref von der Zeit der Ausweisung bis zum Einzuge; die Rechnungen sollten der Kommission vorgelegt werden 1). Am Sabbath des Pessaclifestes 5509 2) wurde im Aufträge der Deputation verkündet, dass diejenigen, die mit ihrem Sch…
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Achare^״wurde im Aufträge der Deputation verkündet, dass künftighin keine Leiche beerdigt werden dürfe 1)ל wenn nicht von der Verlassenschaft die Steuer für zwei Jahre, nämlich von Beginn der neuen Steuerveranlagung anfangs Oktober 1749 bis…
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anderen Aemter wurden aus Ersparnisrücksichten — siekosteten jährlich viele Hunderttausende — vermindert. Am 26. Ijar wurden im Aufträge der Kaiserin die Aeltesten, Gemeindeältesten und Vorsteher der Gemeinde ernannt; ein Mitglied der Deput…
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269 man räumte — um Menschenleben zu retten — den Schutthaufen gleich weg. Am 8. Cheschwan 5510 *) wurde das Gitter am Tandelmarkte nach dem Befehl der Kaiserin errichtet und zur leichteren Kommunikation mit Toren versehen; im November 1761…
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270 liehen Namens. Man hatte ihn auf einen Scheiterhaufen gestellt, mit einem eisernen Halsband an einen Pfahl gekettet und so gedrosselt und dann den Scheiterhaufen angezündet; der Pfahl mit der Leiche des Märtyrers fiel ins Feuer und verb…
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271 ktinfte seines Amtes an David Kuh verkauft, gegen die Verpfliehtung, den Gläubigern des Apostaten jährlich 300 fl., dem Apostaten selbst jährlich 200 fl. und der Gemeinde jährlich 125 fl. sein ganzes Leben lang abzuführen; diese Ueberei…
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2*72_ die Prager und die Landesjudenschaft hätten gleichviel zu kontribuieren1). Auf Befehl der Repräsentation an die Steuerein־ nehmer und an die Gemeindevorsteher wurde bestimmt, dass von jetzt ab die Prager Juden ebenso wie die Landjuden…
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278 Stimmung aber für die Frauen zu schmachvoll war, wurde sie auf Einschreiten der Gemeindevorsteher am Sabbath Bamidbar, dem 2. Siwan, dahin abgeändert, dass Jüdinnen nur am Kopfputz oder an der Haube eine gelbe Schleife tragen müssten1).…
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274 In der Gemeindevorstandssitzung vom 17. Adar, welcher die Vorsteher Abraham Duschenes, Samuel Lev/i Lichtenstadt, Ensel Elbogen, Simon Wedeies, Israel Frenkel1), Wolf Bunzel, Hirsch Pories und Isak Austerlitz beiwohnten, brachten Michel…
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275 der Verstorbene von der Hand in den Mund gelebt und den Erben gar nichts hinterlassen hat, sodass sie ganz ausser Stande sind, die Steuern zu zahlen? Ist es recht, dass die Bezahlung der Steuer des Verstorbenen^der Erfüllung aller seine…