Mannheim
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18391841
  1. 1840-07-24 · Heft 30 (24.7.1840) · p. Seite 257

    257 seiner Würde achtet, sich mit solchen Gegnern einzulassen, so daß gar mancher dieß Schweigen für Zugeständnis halten könnte. Es ist «der meine Absicht keinesweges, mich der öffentlich angegriffenen Gelehrten anzunehmen, da sie dessen ni…

  2. 1840-07-24 · Heft 30 (24.7.1840) · p. Seite 258

    … streben. Wollte Gott, daß auch unsre Rabdinen sich ein wenig mehr mit diesen hohern Studien beschäftigten, worin ihnen Maimonides so herrlich vorleuchtet, und die tobten Gebeine würden zu neuem Leben auferstehen! Mir fällt hier ein, daß ein eifriger…

  3. 1840-07-24 · Heft 30 (24.7.1840) · p. Seite 259

    … auf vieles Andere eher gesehen, als auf Gelehrsamkeit, und selbst die berühmtesten ältern Rabdinen Englands, z. B. ein David Nieto, besaßen keinesweges den Forschergeist und die Vorbereitung, welche zu solcher Bezeichnung berechtigen, nur waren sie m…

  4. 1840-07-24 · Heft 30 (24.7.1840) · p. Seite 260

    260 limg sehr dankbar sein, wenn er die Tüte haben wollte, uns diese und ähnliche Berichtigungen der Geschichte für unsre Annalen mitzutheilen. Dasselbe gilt von der S.53. erwähnten, in der Geschichte der Israeliten B. VI. Anhang. S. 371 vo…

  5. 1840-07-31 · Heft 31 (31.7.1840) · p. Seite 261

    … von Pietisten angefüllt, und nur einige Arme gehören noch der alten Synagoge an; so ist es auch in allen Gemeinden von Dubno an über Kolk bis Lubeschew und weiter, und zu beiden Seiten auf dem ganzen Strich. Ueberall wird ein rabbinisch Gelehrt…

  6. 1840-07-31 · Heft 31 (31.7.1840) · p. Seite 262

    …t, so er selbst erlebt hat. Von Klezk reifte ich nach Nieschwiesz. Dies ist der Ort, wo der bekannte deutsche Philosoph Salomon Maimon seine Jugend in Unwissenheit zubrachte. Dort hat er kein Andenken zurückgelassen. Ich fragte einen Greis, — welcher nie…

  7. 1840-07-31 · Heft 31 (31.7.1840) · p. Seite 263

    263 des Dorfes diesen Knaben gewahrte und in ihm schone Anlagen entdeckte. Da ließ dieser ihn auf seine Kosten in Willna ausbilden und ftudiren. Bald rhat sich der Jüngling hervor, und Professor Frank rühmt sich ganz vorzüglich dieses Schül…

  8. 1840-07-31 · Heft 31 (31.7.1840) · p. Seite 264

    264 sich nicht zur Ablegung eines Bekenntnisses entschließen mochten, welches ihrer Ueberzeugung nicht entsprach. In Len neuen und wieder eroberten Provinzen sollte das Edikt vom 11. März 1812 nicht geradezu eingeführt werden, — die Gründe …

  9. 1840-07-31 · Heft 31 (31.7.1840) · p. Seite 265

    265 diese schwankt und wechselt, selbst der ersten und so einer jeden eigentlichen Autorität beraubt sehen. Wenn dies nun im Allgemeinen der Boden ist, auf dem bei dem Verfasser der Autoritätsglaube erwachsen, so werden natürlich alle die e…

  10. 1840-07-31 · Heft 31 (31.7.1840) · p. Seite 266

    266 Eifer der Rabbinen gegen dieses Vorhaben zu wecken. Die Folgen des hieraus entstehenden Geisteskampfes lasten sich natürlich noch nicht absehen; er wird aber Leben in das Ganze bringen, und dem stagnirenden Zustande, in welchem wir uns …

  11. 1840-07-31 · Heft 31 (31.7.1840) · p. Seite 267

    267 öffentlichung eines deßfallsigen hohen oberrathlichen Rescripts, nicht ungern eine Spalte in Ihrem geschätzten Blatte gönnen werden. Am 17. d. M. wurde die fünfte Generalversammlung dahier abgehalten, bei welcher Gelegenheit zur freudig…

  12. 1840-07-31 · Heft 31 (31.7.1840) · p. Seite 268

    …ichnet werden kann. — Kurze Anzeige. Gedächtnisrede zu der dem glorreichen Andenken Sr. Hochseligen Majestät des Königs Friedrich Wilhelm III. in der Synagoge zu Frankfurt a. O. am 23. Juni 1840 gehaltenen Todtenfeier, von vr. Samuel Hold heim (dcmnächftigem Gr…

  13. 1840-08-07 · Heft 32 (7.8.1840) · p. Seite 269

    …emen hinab eine außerordentlich große Menge von Bauholz, sehr viel Getreide und sonstige Produkte, näch Jekaternioslav, Riga, Memel, Königsberg. Außer den Kaufleuten giebt es auch Handwerker, insbesondere viele wohlhabende Schneider und verschi…

  14. 1840-08-07 · Heft 32 (7.8.1840) · p. Seite 270

    …prachkenntniß, Denkkraft und Darstellungsgabe. Seit einigen Jahren ist er auf Veranlassung des Herrn Jakob Hurwitz nach Minsk berufen worden, hat durch Ehclichung der Tochter desselben eine günstige Stellung, die es ihm erleichtert, für Verbreit…

  15. 1840-08-07 · Heft 32 (7.8.1840) · p. Seite 271

    271 \ worben: R. Simson, Rabbiner zn Slonim, Manaffe Jlier, Moses Zettels in Sklow, und in neuerer Zeit R. Nisan, Verfasser einer Algebra, Benjamin aus Wolkwisk, R…

  16. 1840-08-07 · Heft 32 (7.8.1840) · p. Seite 272

    272 Alle Beschränkungen und Versagungen, welche für die Diesseitigen entweder durch das Edikt feststanden, oder durch nachträgliche Erläuterungen hinzuLttreten sind, haben sie mit denselben gemein, nur nicht das gemeinsame Bürgerrecht. Gele…

  17. 1840-08-07 · Heft 32 (7.8.1840) · p. Seite 273

    273 Verständnisse nicht durch eine klar ausgesprochene Interpretation der Stellung, welche die Synagoge als kirchliche Anstalt im Staate einnimmt, und der von der Zeit nothwendig geforderten, vergeblich nicht sowohl von Finsterlingen, als v…

  18. 1840-08-07 · Heft 32 (7.8.1840) · p. Seite 274

    274 Nach dem Angeführten müßte sie ja noch eher antiägyptisch gewesen sein? Antwort: Aegyplisch nur, als von Aegyptern begangen. Die Cananiter, welche dort wohnten, waren so genau nicht mit den Kunstausdrücken, baß sie erst den Charakter de…

  19. 1840-08-07 · Heft 32 (7.8.1840) · p. Seite 275

    275 geben, und über die meisten Fragepunkte wurden einstimmige, somit genugsam verbürgte Beschlüsse erzielt, und nur in einigen wenigen Punkten wurde durch Stimmenmehrheit entschieden, und gewiß würde auch in diesen Punkten Stimmcn-Einheit …

  20. 1840-08-07 · Heft 32 (7.8.1840) · p. Seite 276

    scher Wichtigkeit bleibt diese Controverse immer. In dieser Beziehung dürste das Löste Capitel des dritten Buches, wie solches hier ungeschmälert mit ausgenommen ist, den Theologen anziehend erscheinen, um so mehr als der Eifer der italieni…