Mannheim
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  1. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 4

    34 Der zweite Feiertag. dieses Monats statthabenden Feste bestimmt, und dieses nannte man Liääusek HaedoAesek al-xu kareiak, Heiligung oder Feststellung des Monats nach der Erscheinung des Neulichts. War nun der Monatsanfang von der oberste…

  2. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 5

    Der zweite Feiertag. 85 leicht Irrungen stattfinden konnten, und wie der Talmud erzählt, wirklich statt fanden, WI^N NNtt VM, wurde schon früher auch in Palästina auf zwei Tage ausgedehnt. So machte sich allmählich der Gebrauch geltend, — d…

  3. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 6

    86 Der zweite Feiertag. mit Ausnahme der beiden Monate Cheschwan und Kislew, welche bald regelmäßig 29 und 30(^NVÄ, bald beide Z0 (O'tt^v), bald beide 29 (O'lOw zählten. Durch letztere Maßregel hatte man alle Feste des folgenden Sommerhalbj…

  4. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 7

    Der zweite Feiertag. 87 Wichet in Verwirrung gerathm." 1-,NM, ONQ IN^N ^Nd^l ,N^N 77l1^vn LD^'N^ L22''N12^ b'"^ *O2tt IPO^ Demgemäß lesen wir auch in Naimoniä68) Meliotk ^om-todk^ Cap. 6,14: „in der Gegenwart (O'M) findet der zweite Feierta…

  5. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 8

    88 Der zweite Feiertag. statt verlieren, wenn jeder Mnkax, der an ihrem ewigen Baume hervorgetrieben, nicht trotz seines Alters, sondern gerade weil er recht alt und bemoost ist, sein ewiges Verbleiben haben mußte. Hier muß die Vernunft, ve…

  6. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 9

    Der zweite Feiertag. 89 ander gefeiert werden sollen. Es wurden deßhalb dort, wo die Bedeutung des Festes eine Mehrfeier erforderte, die zwei Feiertage auseinander gelegt, der erste und der siebente, der erste und der achte Tag geheiliget. …

  7. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 10

    90 Der zweite Feiertag. wenn wir einige der mit Unrecht der Arbeit entzogenen Tage der bürgerlichen Thätigkeit zurückgeben, und dadurch gar mancher Familie auch in ihrem häuslichen Bestände Erleichterung, verschaffen? Das Pesachfest ist für…

  8. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 11

    Der zweite Feiertag. 91 in früheren Zeiten das Pe fach fest - hört! - um einen ganzen Monat weiter hinaus verlegt, wenn durch den Winter die Straßen ungangbar, die Brücken in schlechtem Zustande, die Bratöfen für das Pesachlamm zerstört, od…

  9. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 12

    92 Der zweite Feiertag. fällt bei unserer geregelten Zeitrechnung auch für Palästina jeder Grund zur Beibehaltung weg, und auch von dem zweiten Neujahr s t a g e erklärt NaimoulÄes, daß er gegenwärtig nur auf Mndax beruhe. Sondern deßhalb, …

  10. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 13

    Der zweite Feiertag. 93 binen gehorchen dürfte, nicht den späteren?"*) — NaZmowäes (Uamrim II. 2) spricht wohl die harte Bestimmung aus, daß selbst wo der Grund wegfällt (OpttN ^2 'ö'SW, keine spätere Religionsbehörde, wenn sie nicht an Zah…

  11. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 14

    94 Der zweite Feiertag. Hörde durchaus nicht zur Beibehaltung der zweiten Festtagsfeier bewogen hat, sondern der beigefügte Grund, es möchte durch Religionsverfolgungell die Bestimmung der Festtage wieder in Verwirrung gerathen. Auf das Weg…

  12. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 15

    1«. Anhang. ^Erklärungen der dritten Rabbinerversammlung über die zweiten Feiertage. (Entnommen den Protokollen derselben, Seite 312 u. 313.) Die Versammlung erklärt: 1) daß die z w e i t en Feiertage, nämlich der zweite und achte Tag des P…

  13. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 16

    17 Festpredigt. Kindschaft und Erstgeburt. (gehalten am ersten Tage des Pefach festes 5607 1847 in der Haupt- Synagoge zu Frankfurt a. M.) Wir kennen einen wundervollen Baum, Merkwürdig durch die Wurzeln wie die Früchte; Die Wurzeln füll'n …

  14. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 17

    Kindschaft und Erstgeburt. 97 Dränger, heute athmete alljährlich frei auf die gebeugte Seele; jung wurden die alten Erinnerungen; der gütige Gott, der in Aegypten seine Hand schirmend über uns ausbreitete, er lebt noch, seine Hand waltet no…

  15. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 18

    98 Kindschaft und Erstgeburt. Dieses innige Berhältniß des Israeliten zu Gott, das heute, an Israels Geburtstage, uns zum Bewußtsein kommt, welche Verpflichtung legt es uns auf? Eine doppelte: 1) es zu beherzigen und 2) es zu bewähren. — Di…

  16. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 19

    Kindschaft und Erstgeburt. 99 schast verlassen war, und es nun galt der Freiheit die höhere Weihe zu geben, die nicht mehr tyrannisch geknechteten auch sittlich zu heben, mit einem Worte: aus Pharaos Sklaven Kinder Gottes zu machen, da läßt…

  17. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 20

    100 Kundschaft und Erstgeburt. Schreckenszeiten über unsere verfolgten Gemeinden hereinbrachen, als die Vaterhuld Gottes sich verhüllte in eine dunkele Wolke, und wir so geworden waren, „als wäre sein Name nie über uns genannt worden" — auc…

  18. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 21

    Kindschast und Erstgeburt. fache der Dinge in unnahbare Ferne gesetzt war; ein Gott, zwischen dem und uns ein Dritter so wenig sich eindrängen darf, als ein Kind des Anwaltes und Fürsprechers nöthig hat, um seine Sache vor den Vater zu brin…

  19. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 22

    102 Kindschaft und Erstgeburt. Aegypter erwählt, um in uralter Zeit Träger einer höheren Bildung zu sein; er hat die Griechen erwählt, um den Sinn für Schönheit und Kunst in der Menschheit zu befestigen; er hat die Römer erwählt, um Vermitt…

  20. 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 23

    Kindschast und Erstgeburt. sein, der bei dem Verlassenen Vogel Vaterstelle vertritt? Sollte Gott sein, wie manche Menschen, die zärtlich gegen die Thiere sind, um desto grausamer gegen die Menschen zu sein? — Nein! 252^ VN d5> Gott ist kein…