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Der israelitische Volkslehrer · 1852-04-01 · Heft 4 (April 1852) · page 7

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Journal
Der israelitische Volkslehrer
Volume
2 (1852)
Issue
Heft 4 (April 1852)
Date
1852-04-01
Page
– (sequence 7)
Language
German
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Der zweite Feiertag. 87 Wichet in Verwirrung gerathm." 1-,NM, ONQ IN^N ^Nd^l ,N^N 77l1^vn LD^'N^ L22''N12^ b'"^ *O2tt IPO^ Demgemäß lesen wir auch in Naimoniä68) Meliotk ^om-todk^ Cap. 6,14: „in der Gegenwart (O'M) findet der zweite Feiertag nicht deßhalb statt, um dem Zweifel zu entgehen, Ql'' PL>ON?Q Z^NON^? sondern ist lediglich einNLrikaZ (religiöser Brauch.) tt^tt) Jnsgleichen lesen wir im Sepker Laedwueli des R. ^1011 Kalevi aus Barcelona (aus der Mitte des 13. Jahrhunderts), Nr. 301: „unsere Thora Verpflichtetuns nur zu einem Feiertage, wie es ja ausdrücklich in der Schrift beim Pes ach feste heißt, am ersten Tage heilige Feier und am siebenten Tage heilige Feier; und ebenso beim Wochenfeste, Neujahr und Hüttenfeste. Die Wahrheit ist daher: die Sache ist jetzt lediglich NinkAZ, keine andere Verpflichtung " Cl^tt I^N ^MV 1^2))) NN I'^N ,NV^M) Ist aber die Sache lediglich NWKaA so dürfen und müssen wir fragen, ist der Mvkaonoch vernünftig? dauern die Grunde, weßhalb ihn einst die Religionsbehörde gelten ließ, fort? — Nur in der vernünftigen Begründung kann ein MvkaA seine fernere Berechtigung haben. Was müßte aus der Religion, und was aus der Vernunft werden, wenn dieser Grundsatz verläugnet würde? wenn nicht in der Vernünftigkeit die Fortdauer des MvKaS liege, sondern derselbe nichts als sein Alter aufzuweisen brauchte, und sein graues Haupt das Recht hätte, aller Vernunft zu widersprechen? — Unsere alten Weisen haben einen großen Ausspruch gethan, welchen uns alljährlich im Frühjahre die neu auflebende Natur in seiner ganzen Bedeutung und tiefen Wahrheit ins Gedächtniß ruft; sie fügen nämlich zu dem biblischen Worte: „und Gott sah Alles, was er gemacht hatte, und siehe da, es war sehr gut," die Worte hinzu: niKNNs „das ist der Tod!" Mit dieser frappanten Bemerkung wollen sie sagen, daß wenn Gottes jugendliche Schöpfung in ihrer ewigen Herrlichkeit bleiben solle, nothwendig das Veraltete dem jungen Triebe weichen müsse. Dasselbe gilt auch auf dem Gebiete der Religion. Auch diese müßte am Ende veralten und verwelken und ihre herrliche Ge-

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