Mannheim
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  1. 1912-02-01 · Heft 2 (Februar 1912) · p. Seite 46

    46 Rundschau o o o o die Trennungsorthodoxie, die ihren Sitz in Frankfurt habe; sie sei zwar eine rlcnre Gruppe, aber sie scheue kein Mittel, selbst nicht das des Anrufens der Staatsbehörden, um ihre einseitigen und auf Spaltung im Judentum…

  2. 1912-02-01 · Heft 2 (Februar 1912) · p. Seite 47

    …ere sieht im Sabbat die beste Beglaubigung für einen höheren Ursprung des Zudentums; die Dichter — em^Zehuda palevi und Abraham ibn Esra — flochten ihm die schönsten Kränze. Der Kabbala ist der Sabbat willkommen zur Versenkung in die göttlichen Geheimnisse…

  3. 1912-02-01 · Heft 2 (Februar 1912) · p. Seite 48

    48 Rundschau o o o o alten Sinne ist heute weder möglich, noch für die ganze Ausdehnung eines vollen Tages erforderlich. Ist der Sabbat ein großer Gläubiger, so müssen wir ihm eine Abschlagszahlung leisten; ist absolute Ruhe nicht zu erreic…

  4. 1912-03-01 · Heft 3 (März 1912) · p. [Seite]

    liberales Judentum Ulonatsfdirift für die religiösen Interessen des Judentums herausgegeben oon der Vereinigung für das liberale Judentum in Deuffdiland unter der Redaktion van Dr. Caefar Seligmann, Rabbiner in frankfurt a. M. No. z. Jakrga…

  5. 1912-03-01 · Heft 3 (März 1912) · p. Seite 50

    50 Ar. Frendenthal: „Mir wollen statt der Farren unsere Lippen weihen!" Einzig und allein im traditionellen Gebete Israels haben sich die Spuren der geistig längst überwundenen Gpferanschauung noch erhalteil. Das ist aus historischen Gründe…

  6. 1912-03-01 · Heft 3 (März 1912) · p. Seite 51

    o Ar. Freudenthal: „Mir wollen statt der Farrrn unsere Lippen weihen!" 51 Man muß nur in seinem MoreNebuchim Nachlesen (III, 32), mit welcher Schärfe er den heidnischen Ursprung des ganzen Oxferkultus betont, wie er ihn als eine Anpassung a…

  7. 1912-03-01 · Heft 3 (März 1912) · p. Seite 52

    52 Ar. KarrmrL: Air drutsche Sprache in unserem Gottesdienste Oie deutsche öpracke in unserem öottesdientte. Von Rabbiner l)r. äamuel-Cllen. Gb die deutsche Sprache ein Recht habe in unserm Gotteshause, diese Frage erledigt sich von selbst,…

  8. 1912-03-01 · Heft 3 (März 1912) · p. Seite 53

    o o Ar. Samuel: Air deutsche Sprache in unserem Gottesdienste 53 sedirLZ bajjom, olenu u. a. An Öen frohen I festen sollen Iehuda Salevi, Gebirol und Ibn | Esra nicht ganz schweigen, an den hohen nicht die Selichadichter. Aber das Verständn…

  9. 1912-03-01 · Heft 3 (März 1912) · p. Seite 54

    54 Kantor Krnte: Gesang nnd Mrrstk irn liberalen Gottesdienst Gelang und JTlufik im liberalen Goffesdienft. Von Kantor Hente-Hamburg. u den positiven Aufgaben, welche die Vereinigung für das liberale Judentum in Deutschland sich gestellt ha…

  10. 1912-03-01 · Heft 3 (März 1912) · p. Seite 55

    Ar. Uordrn: Nie Wahrhaftigkeit im Gebet 55 nach den vorstehenden Grundsätzen geeignetes Material aus der Fülle der Synagogenmusik- Literatur herauszufinden. Etwaige Lücken aber (insbesondere in den Gemeindegesängen) werden, wenn ein abgesch…

  11. 1912-03-01 · Heft 3 (März 1912) · p. Seite 56

    56 Ar. Seligrrrann: Aas neue Frankfurter Gebetbuch 0 0 ö o Das neue?rankfurter Gebetbuch. Von Rabbiner Dr. Seligmann-frankfurt a. JTl. I. Zur Geschichte seiner Entstehung. uf Anregung und unter Führung des unvergeßlichen Rechtsanwalts Juliu…

  12. 1912-03-01 · Heft 3 (März 1912) · p. Seite 57

    Dr. Seligmann: Das neue Frankfurter Gebetbuch 57 H. Zunächst für d i e hohen Feiertage, und zwar den ersten Neujahrstag, sowie den versöhnungstag einen besonderen Gottesdienst im Westen der Stadt ein - z u r i ch t e n. Bezüglich dieses Son…

  13. 1912-03-01 · Heft 3 (März 1912) · p. Seite 58

    … indifferenten, Juden kommen nicht in den Gottesdienst, und wenn wir noch so viel reformieren, wissen Sie, was der alte Leopold Zunz eimnal gesagt hat: „Nicht das Judentum müssen wir reformieren, uns müssen wir reformieren." Ich bin mir bewußt, wahrhaf…

  14. 1912-03-01 · Heft 3 (März 1912) · p. Seite 59

    o o o o 59 Ar. Krligrnann: Aas neue Frankfurter Gebetbuch nicht den unerläßlichen Forderungen der Wirklichkeit entgegensetzen. Sie dürfen sich der religiösen Sehnsucht Ihrer Gemeinde gegenüber nicht auf einen hierarchischen Standpunkt stell…

  15. 1912-03-01 · Heft 3 (März 1912) · p. Seite 60

    …u fein. Sehen 'Sie doch nur hier in Frankfurt: wie haben sich 'die Frankfurter und andere orthodoxen Gemeinden um ihren Samson Raphael Hirsch geschart, wie Rabbiner Horovitz gefeiert und verehrt! wenn er in die Loge kommt, stehen fast alle auf; das macht nicht …

  16. 1912-03-01 · Heft 3 (März 1912) · p. Seite 61

    Nr. Seligwann: Das neue Frankfurter Gebetbuch 61 halt getan werden. Es muß endlich etwas geschehen. Und der Anfang muß beim Gottesdienst gemacht werden. Und wenn Sie Recht hätten, wenn der neue Gottesdienst nicht die Kraft hätte, die fugend…

  17. 1912-03-01 · Heft 3 (März 1912) · p. Seite 62

    62 Ar. Krligmann: Aas neue Frankfurter Gebetbuch Referat und Thesen über die Einführung und Ausgestaltung eines modernen, Gottesdienstes an den hohen Feiertagen, erstattet an die Kommission der Kultus - Sektion von Dr. T. Seligmann am '23<.…

  18. 1912-03-01 · Heft 3 (März 1912) · p. Seite 63

    …ischen Charakter des Versöhnungstages verwischende Abweichung von der überall sonst gebräuchlichen Jomkippurfeier. Auch Abraham Geiger spricht sich von diesem Gesichtspunkt aus entschieden gegen die Pause am versöhnungsfeste aus, indem er sagt: „Die Bede…

  19. 1912-03-01 · Heft 3 (März 1912) · p. Seite 64

    64 O O 0 o Ar. Srligrrrann: Aas neue Frankfurter Gebetbuch solche zum Zweck, sondern sei ein Hintergrund, der den Gottesdienst eigentlich repräsentiere. h o l d h e i m (p. 67): „Einig sind wir, daß das hebräische beizubehalten sei und wied…

  20. 1912-03-01 · Heft 3 (März 1912) · p. Seite 65

    65 Ar. Seligmann: Aas neue Frankfurter Grketkuch der Ljwnburger Tempel-Gebetbücher von (868 und (876, auf die Rüge Geiger' s hin und auch nach dem Vorgang des Breslauer Gebetbuches von Geiger, n i ch t die wichtigeren Gebete deutsch, sonder…