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  1. 1911-03-01 · Heft 3 (März 1911) · p. Seite 58

    58 Ar. SaLoruonski: Are SerLiner „Knabenschule" und ihr Leiter kaum zusprach, da er feurigere Stoffe goutierte. An ihm vorbei geht es die Treppe hinauf, und nun ist es mir, als säße ich wieder in der untersten, der achten Rlasse: vor uns st…

  2. 1911-03-01 · Heft 3 (März 1911) · p. Seite 59

    …r Ueberzeugung und durch die Erkenntnis. Szenifche Bilder aus der jüdifchen Gefchichte. 2. Baehia ibn Pakuda. Personen: Bachja ibn pakuda, Rabbiner zuSaragossa im ll. Jahrhundert, Verfasser des geschätzten ethischen Buches „Herzenspflichten". Josef, ein Fre…

  3. 1911-03-01 · Heft 3 (März 1911) · p. Seite 60

    60 o o 0 o Pvsf. Ar. Kuttner: Szenische Arider aus der jüdischen Geschichte Bachja. Mer in den Quellen unsrer Religion Bewandert ist, den nenn' ich gerne Rabbi. Iosef. Das hör' ich gern; Hab' Dank für dieses Mort! Denn Thora Hab' ich wohl s…

  4. 1911-03-01 · Heft 3 (März 1911) · p. Seite 61

    o o o o 61' Prsf. Ar. Kutlner: Konische Sildrr aus der jüdischen Geschichte Zosef. So hältst du nichts von äußerlichen Pflichten, Bestreitest ihnen jegliches Verdienst? Bachja. Verdienst? Du bist ein Schriftgelehrter und Erinnerst dich des …

  5. 1911-03-01 · Heft 3 (März 1911) · p. Seite 62

    62 Mar Alkan: Paritätische Jugendverriue PorifätiTche Jugendvereine — eine Phrafe oder ein Segen für das Judentum? ein Beitrag zur Tätigkeit des Verbandes der jüd. Jugendoereine Deutschlands oon ITlax Alkan-Berlin. m ZaHre 1909 wurde mit Un…

  6. 1911-03-01 · Heft 3 (März 1911) · p. Seite 63

    € 0 Q O Ute Alkan: Paritätische Jugendvereinr 63 tat", die der Verband der jüdischen Zugendvereine Deutschlands betätigt, wenn es ihm darauf ankommt, Richtungen zu bekämpfen, die unter unzweideutiger Flagge segeln und es ablehnen, ihre auf …

  7. 1911-03-01 · Heft 3 (März 1911) · p. Seite 64

    Gedicht: Master 64 O O o o Unterstützung paritätischer Organisationen zu genießen? Es ist ein nicht zu unterschätzendes Verdienst der Vereinigung für das liberale Judentum in Deutschland, 'wenn sie ihren Beistand einer Organisation, wie dem…

  8. 1911-03-01 · Heft 3 (März 1911) · p. Seite 65

    Bücher scharr 65 Lin Fußtritt noch. „Genug dem Hunde!" 2Xad} Stunden schlägt das Aug er auf. Sein erster Blick zum Limergrunde. „Lin Tröpfchen blieb noch in dem Bunde! 21 lein Rind!" und keucht die Trepp hinauf. Raum ist er bei den letzten …

  9. 1911-03-01 · Heft 3 (März 1911) · p. Seite 66

    …nenn/ er sich uns gegenüber „ich bin der Ewige dein Arzt" (ki ani adonoi rophecho)." Nur schade, daß eine Autorität wie Abudarham hier nicht diesen Vers, sondern öen ganz allgeniein lautenden aus Deuteronomium 32, 39 mochazti waani erpo „Ich schlage…

  10. 1911-03-01 · Heft 3 (März 1911) · p. Seite 67

    Süchrrfchan 67 Geiste der Propheten zu denken, nach ihrem l Kerzen zu fühlen, nach ihren Worten zu handeln. Das ist die .Pflicht, welche uns durch die „Erstgeburt" unter den Völkern auferlegt wird, wenn wir uns "das auserwählte Volk Gottes …

  11. 1911-03-01 · Heft 3 (März 1911) · p. Seite 68

    68 Bücherschau ferner im Sabbatmorgengebet statt des negativ lautenden welo nesato ic. motiviert. Wenn Berliner sich für seine Aenderung auf alle Siddurim beruft, so hätte er auch für eine positive Ausdrucksweise im Sabbatmorgengebet sich a…

  12. 1911-03-01 · Heft 3 (März 1911) · p. Seite 69

    •o 00 J, 69 Büch rrscha« Zaubervorschrift (bei den Malajerr) lautet: „Wenn der Geist nach einem Menschenopfer Verlangen trägt, kann statt dessen ein Hahn dargeboten werden." Der Reformvorschlag Berliners ist nun gewiß sehr berechtigt, allei…

  13. 1911-03-01 · Heft 3 (März 1911) · p. Seite 70

    …ekte Anlehnung an den Inhalt oder die Sprache der heiligen Schrift zeigen. Das ist indes durchaus nichts Neues. Wer den Abudarham kennt, der weiß, daß fast jedes Wort und jede Wendung in den überlieferten Gebeten an biblische oder nachbiblische Rede…

  14. 1911-03-01 · Heft 3 (März 1911) · p. Seite 71

    …r Land es-Rabbin er schule in Budapest, voran geht „Die hebräische und arabische Poesie der Juden Jemens" von Prof. Dr. Wilhelm Bacher. Budapest WO. Scttomon Dembitzer. verloirene Welten. Hausiererlieder. vun mein Leben. Iargongedichte. Berlin (9^0. Dr. …

  15. 1911-03-01 · Heft 3 (März 1911) · p. Seite 72

    … waren, stürmischen Beifall von seiten seiner zahlreichen Zuhörerschaft. Am 27. Februar sprach ebenda Herr Rabbiner Dr. Felix Goldmann aus Oppeln über „Das Taufjudentum in der Geschichte". In eineinhalbstündigem, fesselndem Vortrag wußte der Redner an de…

  16. 1911-04-01 · Heft 4 (April 1911) · p. [Seite]

    Liberales Judentum ITlonatstchrift für die religiösen Interessen des Judentums herausgegeben von der Vereinigung für dos liberale Judentum in Deuffdiland unter der Redaktion von Dr. Caefar Seligmann, Rabbiner in Frankfurt a. IN. No. 4. Jahr…

  17. 1911-04-01 · Heft 4 (April 1911) · p. Seite 74

    74 Ar. Gsldwann: Zionismus oder Liberalismus? Haltbarkeit und Undurchführbarkeit dieser zionistisch -rabbinischen Lehre ist ein Versuch, sich einen Iudenstaat in unseren Tagen mit diesen Anschauungen vorzustellen. Ulan muß sich die staatsre…

  18. 1911-04-01 · Heft 4 (April 1911) · p. Seite 75

    75 Ar. Gsldmann: Zionismus oder Liberalismus? So zeigt sich'denn sowohl aus innerlichen wie aus äußeren Gründen, daß die kleine Schar dieser „Religionsnationalisten", der zionistischen Rabbiner, in der Theorie von der Wechselwirkung eine Le…

  19. 1911-04-01 · Heft 4 (April 1911) · p. Seite 76

    76 Ar. Goldwann; Zionismus oder Liberalismus? Dieser Standpunkt ist ehrlich und unan^ fechtbar klar! In der Diaspora richtet er auch äußerlich sichtbaren Schaden in nicht allzugroßem Maße an, weil das äußerliche Bekenntnis zur Religion Merk…

  20. 1911-04-01 · Heft 4 (April 1911) · p. Seite 77

    Nr. Goldmann: Zionismus oder Liberalismus? 77 kann nur herrschen, entweder Nation oder -Religion, und stellt die Nation das anerkannte einigende Band dar, so ist es um die Religion geschehen! Der Gedanke ist geradezu fürchterlich, was unser…