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97 daß es sowohl an Qualität als auch an Quantität das andere überragt, dieser Satz, welcher irnLehrhause R. S. b. G/s. zur Norm erhoben wurde, hätte absolut keinen Sinn, wenn in diesem Lehrhause 71 Chachamim zu finden gewesen wären; denn e…
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98 aller Würdigung der Verdienste ihres Redaktors doch als eine Schöpfung nicht seiner, sondern der jüdischem Hochschule im allgemeinen angesehen werden. Die Prävalenz, die R. S. b. G. auf Grund der ererbten Patriarchenwürde für das seiner …
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99 war allerdings eine harte und schwere Buße; ich meine nicht die Auswanderung, sondern die geforderte Schweigsamkeit. Doch R. Kahana nahm sie auf sich, er ging nach Tiberias und gelangte in das Lehrhaus R. Jochanan's gerade als R. Simon d…
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— 100 Akademie mit dem Vorsitzenden nach wie vor 71 Mitglieder hatte. In Babylon, über dessen ftühestes Schulwesen die Sage umsomehr zu erzählen weiß, je beharrlicher die Geschichtsquellen darüber schweigen, muß es auch während des Tempelbe…
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…ander geschichtet. Wieviel man jedes Mal durchgenommen und geordnet hat, ist heute nicht mehr festzustellen. Selbst was Scherira Gaon im Anschluß an eine Notiz des Talmuds (33. 33. 157 b) über die redaktionelle Thätigkeit R. Aschi's berichtet, daß er nä…
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102 — ausschließlich die Mischnah R. Jehudäh ha-nassi's, nnd eine zweite, welche auch die von ihm eliminirten Partieen, die Baraithoth berücksichtigt wissen wollte. Das in diesem Kreise der Patriarch Gamaliel HI. als Präsident der Methibtha…
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…nderte, während der jerusalemische seinen Hauptbestandteilen nach als das Produet einer kaum 13Ojährigen Thätigkeit der Amoräer gelten muß. Das hat man sich vor Augen zu halten, wenn es gilt, die beiden Talmude als Schöpfungen der amoräischen Hoch…
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— 104 — an dem Baum unserer Litteratur ein neuer mächtiger Zweig hervorbricht, sondern vielmehr aus dem Grunde, weil die gaonäischen Responsen Gutachten nicht von Einzel-Personen, sondern einer ganzen Akademie sind. Wir besitzen glücklicher…
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— 105 — überzeugen konnte. Es scheint, zuweilen wenigstens, vorgekommen zu sein, daß die Antworten des Einen oder Andern keine ganz befriedigende waren. In diesem Falle setzte ihm der Examinator umso härter zu; er ertheilte ihm öffentlich e…
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— 106 — Förderung fanden. Ob man das gleiche von den Hörern unserer modernen Lehranstalten behaupten kann, ist eine Frage, die ich am allerwenigsten beantworten möchte. Jndeß die Wissenschaft des Judenthums ist über derlei Dinge hocherhaben…
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(767—770 n. Chr.) *) Von A. A^ie Epoche vom Ende des VH. bis zum Ende des VIII. nachchristlichen Jahrhunderts war im islamischen Orient, nachdem der große Eroberungsstürm sich gelegt hatte, eine der bewegtesten auf dem geistigen Gebiete. Di…
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…u noch die Stiftung einer, neuen Sekte zur Lebensstage im buchstäblichen Sinne des Wortes geworden ist. Dieser Mann war Anan ben David, der Prätendent auf das höchste Amt im Judenthume: das Exilarchat. In den sechziger Jahren des VIII. Jahrhunderts, nach…
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— 109 — jüngerer Bruder wurde ihm vorgezogen und vom Chalifen in der Würde des Exilsfürsten bestätigt (766 oder 767). Natürlicherweise fühlte sich Anan von der Bevorzugung seines jüngeren und kenntnißärmeren Bruders tief verletzt, und bei f…
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110 — indem er lehrte, daß in den Gesetzesfällen, welche in den erwähnten drei Rechtsquellen nicht vorausgesehen sind, es dem Religionslehrer und dem Richter anheim gestellt wird, durch seine spekulative Ansicht, nach - Analogie (Lias) mit …
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— 111 — entgegengesetzt ist, und dies zur Basis einer neuen Glaubenssekte machen. Nachher sollen er und seine Anhänger durch Geschenke und Bestechung des Veziers sich die Gegenwart des Chalifen wahrend seines Verhörs verschaffen, was bei wi…
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— 112 — fahrungsreichen, in religiösen Streitigkeiten ergrauten Abu- Hanifa aufs glänzendste bewährt. Zugleich mit der Befreiung war dem An an die Pflicht auferlegt, mit dem rabbinischen Judenchum öffentlich zu brechen und eine selbstständi…
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— 113 haben, betrachten wir als Dinge, die von Leuten kommen, welche eben so gut Menschen sind wie wir". Diese Theorie (mit Ausnahme dessen, was die im Judenthum nicht eristirende Klasse der Genossen betrifft) hat sich Anan vollkommen angee…
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114 — hergestellt, und suchte, nach seiner Manier, dieselbe durch Deutung eines Bibelwortes zu begründen. Auch verbot er für alle Zeiten den Genuß der Hühner, Hähne und aller Vögel mit Ausnahme der Taube und Turteltaube. . Somit war die Erl…
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115 — von welchem dieRabbinen behaupteten: „Allen ist das Schlachten erlaubt" (Haköl schachtln), ijcri Anan eine besandere Feierlichkeit und Weihe verliehen, indem er vom Schlächter eine vollständige xrokessien de foi fordert, weshalb auch …
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— 116 Um den rabbinischen Kalenderberechnungen den erlaubten Boden zu entziehen, hat An an die Astronomie in das biblische Verbot der Astrologie und der Sterndeuterei eingeschlossen. Noch mehr Feindseligkeit gegen die Wissenschaft bekundet …