Mannheim
Compact Memory
2,018 pagesSort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
659
19161920
  1. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. [Seite] · Zur Aussprache

    …litik, Wirtschaft und Literatur in Ost und West Erscheint zweimal im Monat unter Mitwirkung von Geh. Reg.-Rat Prof. Dr. Hermann Cohen / Alexander Eliasberg Dr. Adolf Friedemann / Geh. Justizrat Dr. Eugen Fuchs Dr. Franz Oppenheimer iimiuiiiiiiiiiiinmuii…

  2. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. Seite 2 · Zur Aussprache

    2 Reihe der Versöhnung der jüdischen Parteien zu dienen. Liest man die Zeitschriften der verschiedenen jüdischen Richtungen, so glaubt man, daß Orthodoxe und Freidenker, Zionisten und Antizionisten ein gemeinschaftliches Band nicht mehr hab…

  3. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. Seite 3 · Zur Aussprache

    3 wie immer ein chauvinistischer Geist erwachen wird, der der Erbpäehter vaterländischer Gesinnung zu sein glaubt und fordern wird, als solcher anerkannt zu werden. Deutschland wird mehr denn je einig sein müssen, Es gilt alle Kräfte zu gem…

  4. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. Seite 4 · Zu Nationalitätenfrage in Polen

    4 überwiegend lettisch, die Polen machten nur 17 %, wenig mehr als die Juden aus. Stärker sind sie im Gouvernement Wilna mit 26,5% bei 43,1 % Weißrussen, 13,3% Litauern, 12,7% Juden und 4% Russen vertreten. Letztere sind dort großenteils er…

  5. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. Seite 5 · Zu Nationalitätenfrage in Polen

    5 begrüßen können, zumal dann, wenn das zugunsten der auf höherer Kulturstufe befindlichen Nationalität geschieht. Aber jedes Eingreifen des Staates nach dieser Richtung weckt Mißtrauen, Erbitterung, Widerstände. Wir haben das in Deutschlan…

  6. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. Seite 6 · Zu Nationalitätenfrage in Polen

    6 lettisch, sondern ein eigenes Idiom, das Jiddisch, einen mittelhochdeutschen Dialekt, den sie bei ihrer Flucht vor den Judenverfolgungen aus Oberdeutschland mitgebracht und, abgesehen von einigen beigemischten hebräischen und slawischen W…

  7. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. Seite 7 · Zu Nationalitätenfrage in Polen

    7 Die Polen in denselben Landesteilen, die Polnisch als Muttersprache sprachen, haben diese nicht zugunsten des Deutschen aufgegeben, ebensowenig wie die'Juden in Ostgalizien und der Bukowina das Jiddisch zugunsten des Polnischen oder Ruthe…

  8. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. Seite 8 · Zu Nationalitätenfrage in Polen

    6 Polen fühlt sich als Deutscher, der Jude, der nicht zu den Assimilatoren gehört, fühlt sich nur als Jude, weder als Pole, geschweige als Deutscher. Er will seine Nationalität bewahren, sich keine andere aufdrängen lassen. Und ebensowenig …

  9. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. Seite 9 · Wirtschaftliche Verwertung der brachliegenden ostjüdischen Arbeitskräfte

    …ndustriellen Rohstoffe wie der Fabrikate, und der Handel mit Landesprodukten (Getreide, Flachs, Holz, Eier) war eng mit Riga und Odessa verknüpft. Als Händler, Gewerbetreibende und Handwerker hatten die Juden den gewichtigsten Teil der Stammese…

  10. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. Seite 10 · Wirtschaftliche Verwertung der brachliegenden ostjüdischen Arbeitskräfte

    10 Hilfsaktionen sind unternommen worden. Sie können nicht ausreichen, auch nicht, wenn — was neuerdings sehr unwahrscheinlich geworden ist — Amerika einen Teil der Ernährung mit tibernehmen würde. Denn erstens, gerade im letzteren Falle wü…

  11. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. Seite 11 · Wirtschaftliche Verwertung der brachliegenden ostjüdischen Arbeitskräfte

    11 Anspruch auf Unterstützung irgendwelcher Art wird nur durch Arbeit , erworben. Dies wäre nur unter starker Mitwirkung der Behörden möglich, zumal für solche Arbeiten, wie sie durch die Tatsache der kriegerischen Besetzung geboten sind. .…

  12. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. Seite 12 · Wirtschaftliche Verwertung der brachliegenden ostjüdischen Arbeitskräfte

    12 Angestellte werden wahrschefttfich in begrenzter Zahl nach Deutschland gewünscht werden. Für beide Feststellungen, für die Sammlung von Aufträgen für die nach solchen Gesichtspunkten eingerichtete neue polnisch-jüdische Haus- und Kleinin…

  13. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. Seite 13 · Wirtschaftliche Verwertung der brachliegenden ostjüdischen Arbeitskräfte

    13 b) bei der Bestellung der verlassenen Felden Weitere in diesem Sinne durch die besonderen Kriegsverhältnisse gegebene Verwendungsmöglichkeiten sind den Behörden bezeichnet worden. Auf diese Weise kann für die arbeitsfähigen und arbeitswi…

  14. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. Seite 14 · Jüdische Erziehung

    14 deren Ausgangspunkt der Zionismus, und dieauch dann von ihm beeinflußt ist, .wenn sie glaubt im Gegensatze zu ihm zu stehen und ihn bekämpfen zu müssen, weitere Kreise gezogen und ist namentlich in die jüdische Jugend eingedrungen. Vor .…

  15. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. Seite 15 · Jüdische Erziehung

    15 zumal eine Kenntnis des Judentums ohne Verständnis der hebräischen Sprache stets nur eine halbe sein wird. Zudem besteht das Judentum keineswegs aus irgendwelchen trockenen Glaubenslehren und auswendig gelernten Bibelversen, sondern ist …

  16. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. Seite 16 · Jüdische Erziehung

    16 Israel» niedergelegt haben und in der allein sich der jüdische Geist unabhängig und selbständig gibt. Aber viel wichtiger noch als der hebräische Unterricht wäre ein solcher in der Geschichte der jüdischen Nation und ihrer Literatur. Zwa…

  17. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. Seite 17 · Von den falschen Messias

    …tete einmal in Gegenwart des heiligen Rabbi Levi-Jizchok von Berditschew über unsere allen Weisen and sagte, da& selbst Rabbi Akiba den. Aufrührer Bar-Kochba für den Messias gehalten und ihm seine Kleider nachgetragen habe. Der Rabbi erzählte darauf d…

  18. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. Seite 18 · Von den falschen Messias

    18 wurde beschlossen, die Juden in die Finsternis des Golus zu werfen; da ober das Herz des Volkes zu schwach war, um alle die Marter und Verfolgungen auszuhalten, wurde gleichzeitig verordnet, das Volk einzuschläfern und von Zeit zu Zeit d…

  19. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. Seite 19 · Streiflichter über jüdische Religion und Wissenschaft

    …ichter über jüdische Religion und Wissenschaft 1. Neujahr und Versöhnungstag: Ein religionsgeschichtlicher Festgruß Von Hermann Cohen Um diese Zeit ist es Sitte in Israel, daß man einander Glück wünscht zum religiösen Neujahr. Auch diese neue Zeitschrif…

  20. 1916-10-10 · Heft 1 (10.10.1916) · p. Seite 20 · Streiflichter über jüdische Religion und Wissenschaft

    20 Atmosphäre und einen neuen Horizont auoh für die alten Sühnefeste herbei. Die „Männer der großen Synagoge44, die das Mussafgebet des Roschhaschana verfaßt haben, sie haben mit ihrer Charakteristik dieses Festes in diesem Gebet eine hervo…