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19161920
  1. 1917-07-10 · Heft 19 (10.7.1917) · p. Seite 554 · Der Kahal in Polen im XVI. bis XVIII. Jahrhundert

    554 Weise aus, bis er von der Opposition mit Hilfe der österreichischen Okkupationsregierung (1776) abgesetzt und bestraft wurde20). 2. B o n i v i r i Tobim sind ihrem Namen nach schon in der Talmudischen Zeit bekannt (Die sieben Guten — V…

  2. 1917-07-10 · Heft 19 (10.7.1917) · p. Seite 555 · Der Kahal in Polen im XVI. bis XVIII. Jahrhundert

    555 III. Marktälteste (Memunim) beaufsichtigen auf dem Markte Maß und Gewicht, kontrollieren die Reinlichkeit in den Gassen, beaufsichtigen die Wachen bei den Judentoren und auf den Mauern der Judenstadt (Kasimir bei Krakau, Bnin bei Grodek…

  3. 1917-07-10 · Heft 19 (10.7.1917) · p. Seite 556 · Der Kahal in Polen im XVI. bis XVIII. Jahrhundert

    556 IV. Die Schulkommission bildete sich aus der Wohl- \ tätigkeitskommission (I) organisierte sich aber in vielen Gemeinden in leine „Fromme Brüderschaft** [Chewrath Talmud Tora], die \ gleich anderen Brüderschaften eigene Statuten hatte. …

  4. 1917-07-10 · Heft 19 (10.7.1917) · p. Seite 557 · Wilhelm von Humboldt in seinem Briefwechsel mit Juden und Jüdinnen

    …ch deshalb verlohnen, einige besonders bezeichnende Briefe Humboldts an seine jüdischen Freunde zu veröffentlichen. Mit David Friedländer, dem bedeutenden Vorkämpfer der Judenemanzipation und gebildeten Großkaufmann, stand der um 17 Jahre jüngere Humboldt i…

  5. 1917-07-10 · Heft 19 (10.7.1917) · p. Seite 558 · Wilhelm von Humboldt in seinem Briefwechsel mit Juden und Jüdinnen

    …m vielgesuchten Arzt und Philosophen Dr. Markus Herz, Professor und Waldeckscher Hof rat, zu dessen Frau, der berühmten Henriette Herz, die bekanntlich die Begründerin des Berliner Salonlebens war. Er zählte zu den fleißigsten Besuchern der philosophisch…

  6. 1917-07-10 · Heft 19 (10.7.1917) · p. Seite 559 · Wilhelm von Humboldt in seinem Briefwechsel mit Juden und Jüdinnen

    559 und geistig hochstehender Mädchen und Frauen in Berlin nannte, zusammen. Dort schwärmte er auch für eine Frau Fraonkel, für die er sich ganz besonders interessierte. Er schrieb über diese Frauen einmal an seine Braut Karoline von Dacher…

  7. 1917-07-10 · Heft 19 (10.7.1917) · p. Seite 560 · Hagadah-Illustrationen von Josef Budko

    560 wurzelndes religiöses Empfinden durch Mittel künstlerischer Gestaltung zum Ausdruck zu bringen, nicht, indem er ein Bilderbuch ßchafft, das uns die einzelnen Szenen vor Augen führt und so dor Phantasie des Lesers zu Hilfe zu eilen sucht…

  8. 1917-07-10 · Heft 19 (10.7.1917) · p. Seite 561 · Hagadah-Illustrationen von Josef Budko

    …hen Experiments Von Ing. Agr. J. Oettinger, Den Haag ie genossenschaftliche Siedlung war bekanntlich seinerzeit von Dr. Franz Oppenheimer für Palästina empfohlen. Der hochgeschätzte Verfasser der „Siedlungsgenossenschaft" hat das vor kurzem in dieser Zeitsc…

  9. 1917-07-10 · Heft 19 (10.7.1917) · p. Seite 562 · Zur Frage des siedlungsgenossenschaftlichen Experiments

    562 ' sation in Palästina, sobald dazu günstige Möglichkeiten sich eröffnen werden, errichtet werden könnte. Wir wollen hier eben von den Erfahrungen sprechen und nicht von der Theorie, die gegenwärtig zur Diskussion nicht mehr steht. Zweif…

  10. 1917-07-10 · Heft 19 (10.7.1917) · p. Seite 563 · Zur Frage des siedlungsgenossenschaftlichen Experiments

    563 schaftlichen Baulichkeiten müssen ferner so ziemlich denselben Rauminhalt haben, ob sie zentralisiert angelegt oder auf die Einzelbetriebe verteilt sind. Und wenn beim toten und lebenden Arbeitsinventar die genossenschaftliche Arbeitswe…

  11. 1917-07-10 · Heft 19 (10.7.1917) · p. Seite 564 · Zur Frage des siedlungsgenossenschaftlichen Experiments

    564 engste mit dem Gedeihen der Haus- und Hofwirtschaft verknüpft werden, die einen integrierenden, nicht loszulösenden Hauptbestandteil der Landwirtschaft ausmacht. Daher müßte innerhalb der siedlungsgenossenschaftlichen Einrichtungen a pr…

  12. 1917-07-10 · Heft 19 (10.7.1917) · p. Seite 565 · Zur Frage des siedlungsgenossenschaftlichen Experiments

    565 Die Siedlungsgenosssenschaft^ die in der Theorie Betriebsmischformen zuläßt, hat somit wahrlich keine Veranlassung, sich in der jüdischen palästinensischen Praxis einseitig1 auf die großbetriebliche Form zu verlegen. Die Siedlungsgenoss…

  13. 1917-07-10 · Heft 19 (10.7.1917) · p. Seite 566 · 1861

    1861 Von Hugo Salus ^Aßiuf dem Schloßplötz zu Warschau die wogende Menge, ^¥ Knieendes Polenvolk, Judengedränge, ä^blw Christen und Juden, …

  14. 1917-07-10 · Heft 19 (10.7.1917) · p. Seite 567 · Die jüdische Wahlordnung in Polen

    567 OD 00 003 ED OB 03 Umschau Die jüdisdte Wahlordnung in Polen*) Das Verordnungsblatt für das Generalgouvernement Warschau veröffentlicht unter dem 20. Juni die „Wahlordnung zur Verordnung betr. die 'Organisation der jüdischen Religionsge…

  15. 1917-07-10 · Heft 19 (10.7.1917) · p. Seite 568 · Die jüdische Wahlordnung in Polen

    566 setz mit der Einrichtung der ersten Kurie überhaupt schon geschaffen hat. Namentlich das Examen, das die Rechtmäßigkeit des Rabbinertitels bestätigen soll, muß als ein schwerer Eingriff bezeichnet werden. Es steht zu befürchten, daß sic…

  16. 1917-07-10 · Heft 19 (10.7.1917) · p. Seite 569 · Die jüdische Wahlordnung in Polen

    569 hier scheint die Zahl der Unterschriften für die Vorschlagsliste zu hoch zu sein. Parteien, die nicht wenigstens mit drei Mitgliedern in dem Kollegium dor Gemeindebcvollmächtigten vertreten sind, schcidon für de^i Verwaltungsrat und dam…

  17. 1917-07-10 · Heft 19 (10.7.1917) · p. Seite 570 · [Rezension] / Dienemann, Max

    570 ®0QEC!300©ClÖ Literaturblatt (10 013 EID GIJ HOElD 030 Moses Rath, Lehrbuch der hebräischen Sprache für Schul- und Selbstunterricht". Zweite vielfach verbesserte und vermehrte Auflage. 188 und 202 Seiten. Mit einem Schlüssel. Wien 1917.…

  18. 1917-07-25 · Heft 20 (25.7.1917) · p. [Seite] · Die Lage und die Hauptforderungen der Juden

    …Politik, Wirfschaß und Literatur in Osi und West Erscheint zweimal Im Monat unter Mitwirkung von Geh. Reg.-Rat Prol Dr. Hermann Cohen / Alexander Eliasberg Dr. Adolf Friedemann / Geh. Jusferat Dr. Eugen Fuchs Prof. Dr. Franz Oppenheimer ttiiiririuntnirn…

  19. 1917-07-25 · Heft 20 (25.7.1917) · p. Seite 572 · Die Lage und die Hauptforderungen der Juden

    572 weiterbestehen. In Staaten, in denen wir in größerer Zahl ansässig sind, verlangen wir nicht nur die Respektierung unserer Menschenrechter sondern wir fordern auch, daß unsere Sprache anerkannt und unseren kulturellen Wünschen Rechnung …

  20. 1917-07-25 · Heft 20 (25.7.1917) · p. Seite 573 · Die Lage und die Hauptforderungen der Juden

    573 Nationalitäten Rechnung trägt und sie in ihren Staaten sich ausleben läßt, wenn in dieser Zeitepoche ein Volk in seine historische Heimat nur als Eindringling kommen, Grund und Boden nur durch Bestechung erwerben und kulturell sich nur …