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271 langt. Die Lösung also bleibt das zionistische Programm: die Schaffung einer rechtlich gesicherten Heimstätte für die Juden in Syrien-Palästina. P>ei einem so großen Werk wie der Schaffung einer neuen Heimstätte für verarmte jüdische Ma…
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272 Jüdische Kolonisten, aus Rußland stammend, haben inzwischen jahrelang dort gearbeitet und bestätigen die günstige Ansieht über das syrische Klima. Selbst in dem heißen Jordantal in Kinereth arbeiten jüdische Arbeiter und Arbeiterinnen s…
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273 Durch Nichtbeachtung dieser dem oberflächlichen Blick verborgenen Eigenschaften nimmt man fast allgemein an, daß dem Lande nur durch großzügige Bewässerungen geholfen werden könnte. Dies ist aber ein völliger Irrtum für Syrien und Paläs…
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274 der als solcher aufgewachsen ist, ebenso leistungsfähig ist wie jeder beste andere Bauer, davon habe ich mich durch den Besuch zahlreicher jüdischer Kolonien.'Pallistinas, in denen ich mich oft aufgehalten habe, fiberzougon können. Und …
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275 Das jüdische Elend in Wilna im Jahre 1915/1916 Von Leo Rosenberg, Berlin Kriegs Wohltätigkeit und Armenpflege erfahren in allen kriegführenden westeuropäischen Staaten eine strenge Son…
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… eine Steigerung des jüdischen Armenstatus in \3/ilna in den zwei Jahrzehnten 1898—1916 um etwa 13 %. Der Umstatid, daß Wilna in diesem Kriegsjahre nur etwa die Hälfte seiner jüdischen Bevölkerung in Friedenszeiten aufwies, vermag nicht dagegen …
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277 Sorglosigkeit, Genußsucht und ungezügelter Reproduktionstrieb. Äußere: Erbbedürftigkeit infolge unzulänglicher Lohn Verhältnisse, Krankheit, Invalidität, Tod des Ernährers, Arbeitslosigkeit Die Wirkung dieser verschiedenen Faktoren der …
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…egswirkung zu erblicken wäre.,. Wir möchten es demgemäß als wahrscheinlich hinstellen, daß auch die Arbeitslosigkeit in Wilna im Jahre 1916 im großen und ganzen sich in der für diese wirt- .schaftlich stagnierende Stadt in normalen Grenzen halte…
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•279 Die "Wilnaer Stadtverwaltung* verteilt unter die jüdische Bevölkerung wöchentlich 4000 Brotkarten, die sich auf einen Betrag von 10 000 M. pro Monat belaufen. Die 4000 Karten werden unter 3250 Familien mit insgesamt 18 600 Köpfen verte…
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260 Die weitestgehenden Zionisten. scheinen mir Unmöglichkeit pu träumen, wenn sie an eine allgemeine Judenauswanderung nach Palästina denken. Die neue Heimat ist vielfach zu einem Gemütsfaktor "geworden. Noch mehr kommen Besitz- und andere…
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261 hat, wird als mehr oder weniger zuverlässiges Feuilleton ebenfalls dem äußeren Eindruck gerecht. Für die jüdische Forschung, besonders. für ihre jüngsten Zweige: Demographie, Soziologie und Statistik stellt Saloniki eine nie wiederkehre…
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252 Für den, dem solche Tatsachen Rätsel bleiben, gibt es eine sehrsinfache Lösung derselben. Saloniki ist das einzige größere Judenzentrum in Europa, das nicht aus einem wie auch immer gearteten Ghetto hervorgegangen ist Das Saloniker Jude…
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263 Handels-Patriziertum. Namen wie Errera Modiano, Allatini (in dessen Villa Abdul Hamid gefangen saß) haben in der Handelswelt des Mittelmeers gleichen guten Klang wie bei uns die großen Hamburger und Bremer Firmen. Eine sehr beachtenswer…
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284 Zwei Tagungen der deutschen Juden 1. Der zionistische Delegiertentag Von Dr. G i n s b u r g, Berlin Der Krieg hat insofern in segensreichem Maße zur Klärung menschlichen Denkens beigetragen, als er Gedanken und ideologische Systeme, di…
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…rängten, aber nicht berührten Sittlichkeitswerte zu wirken. An der Spitze dieses national-kulturellen Ausschusses steht Martin Buber, gegenwärtig die stärkste Potenz, die wir in Deutschland unter unseren metaphysischen Dichtern und Aposteln der jüdisch…
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286 bessere Verhältnisse die Ersetzung der außerordentlichen durch ordentliche Delegiertentage gestatten, 2; Hauptversammlung: des Zentralvereins Deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens Von Justizrat Dr. M. H o r w i t z, Berlin Am 4. Feb…
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267 wirksamen Betätigung von über das ganze Reich zu verbreitenden Berufsberatimgsstellen für Juden, deren Hauptstelle in Berlin dorn Zentralverein angegliedert worden ist, unseren kriegsbeschädigten, unseren demnächst aus dem Felde heimkeh…
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288 seien, wie sie ihr Lehrer und Meister hierhergeschickt hatte, um wohlanständige Rede wegen ihrer Tochter vorzubringen; sie solle seinen Sohn ehelichen, der vor kurzem verwitwet worden sei. Das war aber der Frau zum Lachen, denn sie kann…
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289 und der. Sohn kamen heraus und boten den Frauen den Friedensgruß. Danach begaben sich die Angekommenen nach ihrer Herberge. Mit großer Freude wurde die Hochzeit gefeiert; es war ein siebentägiges Fest; der Rabbi und seine Getreuen truge…
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290 aus. Hernach schickten sie Boten mit einem Wagen zu der Gemahlin ihres nunmehrigen Rabbi, daß sie gleichfalls zu ihnen übersiedle. Das alles trug sich vor den hohen Festtagen der Jahreswende zu. Da erschien aber der alte Rabbi seiner Sc…