Mannheim
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  1. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 8

    schaffen helfe. Statt dessen benutzte man in unbeirrbarer Engherzigkeit und Einseitigkeit auch diesen ersten Kartelltag zu „Hahnenkämpfen", wie ein jüdischer Politiker sie nannte, bei denen unsere alten Kampfhähne nur das eine zeigten, daß …

  2. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 9

    bisherigen Struktur in seiner Neutralität. Nun, wir tun das noch jetzt! Und wir tun es gerade jetzt, wo die Aufrechterhaltung einer nicht 5 farblosen, sondern echten Neutralität eine soviel schwierigere Aufgabe geworden ist, wo alles das, w…

  3. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 10

    werden, daß sehr viele der Nicht- oder Noch-Nichtausgetretenen erklärtermaßen an einem so geführten K. J. V. in Palästina sich desinteressiert haben. Daß das Ende des K. J. V. in Palästina, seine Verengung zu einem Parteigebilde, letzten En…

  4. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 11

    ein gewisses politisches Vereinsleben sich entfalten wird. Mit dem, was wir bisher unter K, J. V. verstanden, wird das wohl wenig mehr zu tun haben. Das Präsidium des K. J. V. in Berlin hatte Vorschläge gemacht, wie, abgestellt auf die Betä…

  5. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 12

    …ralische Grundüberzeugungen. Erst dann wird auch das K. J. V, fruchtbare Arbeit in Erez Israel leisten können. Liste Ii Felix Rosenblüth, Felix Rosenblüth, Paul Hirsch, Kurt Blumenfeld, Moses Smoira, Gustav Krojanker, Heinz Hermann, Walter Preuß, Meinhold …

  6. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 13

    …Einheit überwunden werdenwird. Bundesbrüder, wer diesen Gedankengängen folgt, stimme für die Liste: Zlocisti. Liste II: Theodor Zlocisti« Theodor Zlocisti, Arthur Biram, RichärxL JLichtJieim, Georg Loewenberg, Wilhelnr-Brünn, Benno Grünfelder, Willi Schönt…

  7. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 14

    Es verlangt daher von seinen Mitgliedern den Austritt aus der revisionistischen Union, die sich bisher von diesen Methoden des politischen Kampfes nicht distanziert hat« Es wird ausdrücklich festgestellt, daß dieser Beschluß sich ausschließ…

  8. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 15

    Jerusalem: Tel-Aviv: Heinz Hermann Paul Jacobi Walter Czapski Irvin Fischer Ernst Boehm Sigmar Ginsburg Max Hirsch Siegfried Kanowitz. Fritz Loewenstein Julius Rosenfeld. Haifa: Bruno Nathan Fritz Peyser. Soweit der äußere Hergang des K, T.…

  9. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 16

    …ng des tatsächlichen Sachverhaltes vor. Folgende Bundesbrüder erklärten auf dem Kartelltag oder danach ihre'n Austritt: Paul Arnsberg Martin Ascher Eduard Asrican Bernhard Bamberger John Berlowitz Arthur Biram Bruno Casparius Juda Cegla Karl David Ernst…

  10. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 17

    JLu4wig- Eger~ Jitzchak Mischkinski Ludwig Erlanger Walter Ostwald Marcus Felixbrodt Fritz Pappe Robert Gidion Leo Picard Arthur Glaser Kurt Pick Sigi Groß Lazar Remen Benno Grünfelder Elias Rosenfeld Ernst Grünbaum Emil Salomon Martin Hause…

  11. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 18

    zu den Vorgängen hier im Lande und d. h. zu der politischen Gestaltung unserer Zukunft überhaupt einnehmen. Natürlich muß der Rahmen sehr weit gezogen sein. Er umfaßt in sich eine konstruktive, fest zur Organisation stehende Matte, die von …

  12. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 19

    sondern wir haben uns den Bedingungen dieses Landes entsprechend neu formiert und neu formieren müssen, wenn wir eine lebendige Gemeinschaft sein wollten. Wir möchten Euch noch darauf aufmerksam machen, daß nun nicht etwa die ausgetretenen …

  13. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 20

    einzelnen K.J.V.er in das Leben des Jischuw durch Aufrechterhaltung der starken Bindung des K, J, V. höchstens erschweren. Die überwältigende Mehrheit der Bundesbrüder aller Richtungen und Schattierungen lehnte diese Haltung instinktiv ab. …

  14. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 21

    bundesbrüderlichen Verhaltens, indem sie nunmehr die Rechtsgültigkeit der Oktoberresolution anzweifelte, die sie selbst immer wieder zugegeben hatte, indem sie die Aufhebung durch einen neuen Kartelltag verlangte. Diese Gruppe, die immer wi…

  15. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 22

    dem Material bekanntzumachen, denn nur wenn man die Einzelheiten vor Augen hat, kann man sich ein wirkliches Urteil bilden, p Wir behaupten, daß die Politik Jabotinskys seit Jahren darauf hinzielt, / die Zionistische Organisation, diese pol…

  16. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 23

    Was muß geschehen, um die Zionistische Organisation zu zerstören? Man muß sie ins Herz treffen, und dieses Herz ist alles das, was es an überparteilichem geistigem und gefühlsmäßigen Gemeinschaftsbesitz gibt. Denn es sind ja solche gemeinsc…

  17. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 24

    die Uri Zwi Grünberg in einem im Biryonimprozeß produzierten Brief an Miriam Jewin gemacht hat: „Du glaubst, daß ein einmaliges Todesurteil für diese Knechtseelen genug ist? Sie verdienen in Stücke gerissen und den Mäusen zum Fräße hingewor…

  18. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 25

    rung des Prestiges des Führers bis zur Stufe des Diktators. Das ist im jüdischen Volk nur möglich, wenn man alle übrigen Führer vorher gründlich diskreditiert hat. Das hat man gründlich versucht und nicht ohne Erfolg. Es ist fast niemand me…

  19. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 26

    …ahin, und ein berufener Jugendführer wie Fröhlich darf es wagen, den Kreis der Redaktion des „Dawar", also Menschen wie Berl, Katznelson, Rubaschow, Beilinson zu verdächtigen, eine Fälschung publiziert zu haben, als sie seinerzeit den bekannten Schülerbrie…

  20. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 27

    unterzeichnet sei von Männern, die nicht einen Schatten von Autorität besäßen und in den Augen der jüdischen Massen keine Spur von Prestige hätten. Und dann heißt es in demselben Artikel mit der ganzen Frechheit, die viel von dem revolution…