Mannheim
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  1. 1934-07-01 · Heft 4 (Juli 1934) · page 19

    zu prüfen, ob den Arabern Palästinas aktives und passives Wahlrecht verliehen werden kann. Dem Verfasser ist nicht verborgen, daß ein Programm dieser Art noch mit vielen Unklarheiten behaftet ist und schweren politischen Hindernissen begegn…

  2. 1934-07-01 · Heft 4 (Juli 1934) · page 20

    eingegliedert gewesen in den Apparat der zionistischen Organisation und war doch immer vielfältig mit diesem verflochten. Das K.J.V. war niemals eine Jugendbewegung im eigentlichen Sinne und hat doch seit den erstem Tagen des Blau-Weiß in s…

  3. 1934-07-01 · Heft 4 (Juli 1934) · page 21

    …n geschlossen jüdischen Verbänden geführt werden könne. Aus einer Aufwallung von Trotz und Stolz gründete sich 11886 in Breslau die „Viadrina', die bewußt als rein jüdische Korporation den anderen Verbänden, besonders dem „Verein Deutscher Student…

  4. 1934-07-01 · Heft 4 (Juli 1934) · page 22

    … zum „Verein Jüdischer Studenten an der Universität Berlin" (V.J.St.) entwickelte. Unter ihren Gründern ragen besonders Heinrich Loewe, Theodor Zlocis.tir Max Jungmann sowie David Feitelberg und Adolf Friedemann hervor. Hier lebte schon ein ganz anderer …

  5. 1934-07-01 · Heft 4 (Juli 1934) · page 23

    …n, kennen wir auch als Vorkämpfer des deutschen Zionismus: neben den bereits Genannten Arthur Pelz, Emil Bernhard Cohn, Siegfried Moses, Salli Hirsch, Moritz Bileski, Bruno Kirschner, Georg Herlitz, Erich Cohn, Martin Rosenblüth, Arnold Hildesheimer, Gerh…

  6. 1934-07-01 · Heft 4 (Juli 1934) · page 24

    …, erklärte sie geradezu für ein persönliches Bedürfnis. Und Egon Rosenberg wollte sie ebensosehr, wie Erich Rosenkranz, Kurt Blumenfeld und ihr Kreis im B.J.C. So kam es denn am 19. Juli 1914 zum Abschluß der Verhandlungen: das „Kartell Jüdischer Verbindu…

  7. 1934-07-01 · Heft 4 (Juli 1934) · page 25

    …nn sich die Kluft, die damals zwischen den Bundesbrüdern, die nach Polen, nach Litauen, nach Kurland, Wolhynien, in die Ukraine doch als deutsche Soldaten kamen, und den Ostjuden bestand, kaum groß genug vorstellen; um so größer war die Ueberrasch…

  8. 1934-07-01 · Heft 4 (Juli 1934) · page 26

    mächte, ihre Sympathie gegenüber der zionistischen Bestrebungen auszudrücken; es stand nunmehr mit Sicherheit zu erwarten, daß der Friedensschluß auch für das jüdische Volk die allerseits proklamierte Selbstbestimmung bringen würde; wenn di…

  9. 1934-07-01 · Heft 4 (Juli 1934) · page 27

    …ng an die jüdische Geschichte und die biblische Sozialethik, eindrucksvoll wieder ans Licht gehoben und dargestellt von Martin Buber, dafür wollte die Maccabaea sich einsetzen. Wie stand die Altherrenscbaft zu diesen Tendenzen? Konnte sie sie gutheißen…

  10. 1934-07-01 · Heft 4 (Juli 1934) · page 28

    …rauskommen könne. So war das Kartell überall uneins; und als das Präsidium, in dem Egon Rosenberg, Fritz Löwenstein und Erich Cohn während des Krieges die Hauptarbeit geleistet hatten, nach erfolgtem Waffenstillstand das Kartell zum I. ordentlichen K…

  11. 1934-07-01 · Heft 4 (Juli 1934) · page 29

    …iermit Kenntnis, daß von unseren in New York lebenden Bundesbrüdern kürzlich eine Gruppe deutschsprechender Zionisten: „Theodor Herzl Society" gegründet worden ist. Die Gruppe bildet das Zentrum für die aus Europa kommenden Zionisten und hält monatlich …

  12. 1934-07-01 · Heft 4 (Juli 1934) · page 30

    …hen einsetzen. Gemäß § 43 Ziffer 4 der Ehrenratsordnung wird bekanntgemacht: In dem Ehrenratsverfahren gegen Bbr. R.-A. Boris Gurewitsch, Riga, fällte der Ehrenrat in Berlin am 13. 3. 1934 folgendes Urteil: Bbr. Gurewitsch wird zu einer verschärften Rüge v…

  13. 1934-07-01 · Heft 4 (Juli 1934) · page 31

    Personalia: Wir gratulieren «ur Heirat von Theodor Epstein Gretel Nußbaum Bbr. Dr. Friedrich Perles — Sophie Schild Bbr. Dr. Hans Prinz — Ruth Sternberg Bbr. DipUIng. Hans Rothschild — Friedl Stern Bbr. Günter Saul — Ada Peyser Bbr. Dr. Kur…

  14. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 1

    2. JAHRGANG ♦ NOVEMBER 1934 * HEFT 5 DER JODISCHE WILLE ZEITSCHRIFT DES KARTELLS JÜDISCHER VERBINDUNGEN E.V. KJV.er-TAGUNG Sonnabend, den 17. November 1934 und Sonntag, den 18. November 1934 IN BERLIN HERAUSGEGEBEN VOM PRÄSIDIUM DES K. J. V…

  15. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 2

    Inhalt: Seite Programm der KJV.er^Tagung................. 127 An alle Bundesbrüder........................ 128 Meine Linie von Salli Hirsdi.................. 128 Der Sieg in Palästina von Kurt Tudiler......... 130 Material über den Kartellt…

  16. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 3

    D ER JODISCHE WILLE ZEITSCHRIFT DES KARTELLS JÜDISCHER VERBINDUNGEN Die im J.W. abgedruckten Beiträge sind,<$ofern niefit ausdrücklich etwas anderes gesagt ist, als persönliche Meinungsäußerung des Verfassers anzusehen. Der »Jüdische Wille«…

  17. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 4

    An alle Bundesbrüder! Die Vorgänge auf dem letzten Kartelltag in Palästina am 3. und 4. August 1934, die zu dem Austritt einer erheblichen Zahl von Bundesbrüdern geführt haben, haben im deutschen Kartell einen lebhaften Widerhall gefunden. …

  18. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 5

    Mitglieder darstellt, aufzugeben, auch wenn die Aufgaben in Zukunft nur beschränkte sind, Hunderte von Bundesbrüdern fühlen sich auch heute noch hier in Deutschland dem Kartell verbunden und finden in ihm ihre geistige Heimat und ihren zion…

  19. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 6

    ^chteinmischun^ Augenblick, in dem etwa von Bundesbrüdern hier eine Stellungnahme zu den Vorgängen in Palästina, sei es nach der einen oder anderen Richtung, gefordert wird; müssen wir hier im deutschen Kartell dieselbe Auseinandersetzung f…

  20. 1934-11-01 · Heft 5 (November 1934) · page 7

    Palästina eine bestimmte Gruppe der Allgemeinen Zionisten zu machen, „ein ganz verhängnisvoller Fehler sein würde". Wir würden uns damit von selber, freiwillig hinunter begeben auf das Niveau der anderen Parteien, und dann wären wir rettung…