Mannheim
Compact Memory
6,402 pages · page 33Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
303
185418951937
  1. 1866-01-01 · 1866 · page 43

    41 sie: c Genug von der Eiche* [und so ist dieses Sprichwort für veraltete Dinge entstanden]. Von den Feldfrüchten nun kam nächst den Hülsenfrüchten zuerst die Gerste zum Vorsehein, und anfänglich streuteu die Menschen die ganzen Körner bei…

  2. 1866-01-01 · 1866 · page 44

    42 der göttlichen* Empfindung angemessen schien; die Blumen wand man zu Kränzen, die Wohlgerüche weihte man in das Feuer, und als später die Flüssigkeiten des Weines, Honigs und Oeles für den menschlichen Bedarf entdeckt wurden, brachte man…

  3. 1866-01-01 · 1866 · page 45

    …pter eigenen noch der übrigen Nationen Glauben an das unvordenkliche Alter der Civilisation im Nilthal erschüttert, und Aristoteles knüpft Beweise für zwei Hauptsätze seiner Lehre an diesen auch von ihm anerkannten Anspruch der Aegypter, die Erstgebor…

  4. 1866-01-01 · 1866 · page 46

    44 cgiebt sich offenbar als ein gewordenes zu erkennen und als ein cWerk des Nilstromes (%ov noxafjLov eqyov)? welchen letzteren Ausdruck, der den bekannten poetischen des Herodot, dass das Delta cein Geschenk des Ml (däQov tov noTafxov 2, …

  5. 1866-01-01 · 1866 · page 47

    … unzweideutige Redewendungen die Evolutionstheorie als eine blos zugelassene fremde bezeichnet wird, Schöpfung aber bei Aristoteles gar nicht in Frage kommt, so ergiebt sich, dass seine eigene Ansicht in der allein noch übrigen dritten Möglichkeit zu …

  6. 1866-01-01 · 1866 · page 48

    46 Allwesen zu erfassen, aber nicht ihr inneres Leben zu bestimmen vermöge-, oder er mag in so ausweichender Weise antworten, wie es die aristotelische Metaphysik wirklich thut, und die ewige Selbstbeschauung Gottes seine ewige Thätigkeit n…

  7. 1866-01-01 · 1866 · page 49

    …zcov Diog. Laert. 5, 47) behandelt hat. Eben so wenig erfahren wir, ob Theophrastos, der die Weltewigkeit so eifrig wie Aristoteles vertheidigte, in jener Schrift über die naturphilosophischen Meinungen das Argument der Gegner einfach als einen untrif…

  8. 1866-01-01 · 1866 · page 50

    … wenige ,■ alltägliche und geistig unentwickelte cLeute; es wäre daher ungereimt, an ihren Ansichten festzuhalten/ Weil Aristoteles hier nicht durchaus in eigenem Namen redet, lässt er für die Entstehung der ersten Menschen in der Evolutionstheorie ei…

  9. 1866-01-01 · 1866 · page 51

    …ich ergiebt, nur die systematische Abrundung und die dogmatische Verwendung angesehen werden; alle einzelnen Sätze fand Aristoteles für diesen wie für so viele andere Theile seines Lehrgebäudes bei Piaton. Eben in jener oben (S. 46) benutzten Stelle d…

  10. 1866-01-01 · 1866 · page 52

    …er Philosophen über den Ursprung des Menschengeschlechts gesammelt. cFür ewig, heisst es, haben dasselbe der Stagirite 'Aristoteles, Theophrastos und noch viele andere namhafte Pericpatetiker in ihren Schriften erklärt; die Frage nach dem ersten fMens…

  11. 1866-01-01 · 1866 · page 53

    …einbändige cUeber die von selbst entstehenden Thiere (IIsqI Twv AvxofAanav Zawrv Diog. Laert. 5, 46)3 genannt — oder ob Aristoteles selbst seine Meinung geändert habe, darf für den vorliegenden Zweck unentschieden bleiben; um den theophrastischen Ursp…

  12. 1866-01-01 · 1866 · page 54

    52 den einheitlichen Gesichtspunkt für die Fülle von Einzelbemerkungen jener aristotelischen Werke, wie er einen der fruchtbarsten Grundgedanken der modernen culturgeschichtlichen Forschung ausspricht. Der Sorgfalt, mit der ihn Theophrastos…

  13. 1866-01-01 · 1866 · page 55

    …Wortwurzeln und den Sprichwörtern, Aufschlüsse über die älteste Vorzeit zu entlocken. Welch hohen geschichtlichen Werth Aristoteles den Sprichwörtern beilegte, zeigt, ausser dem Sprichwörter, oben (S. 48) gelegentlich erwähnten Bruchstück einer verlor…

  14. 1866-01-01 · 1866 · page 56

    54 welchen Gründen, auf die cEichelperiode,3 also auf ein kärgliches Leben, deutete, steht eine andere zu Theophrastos' Gebrauch stimmende entgegen, nach welcher es ein cLeben in Hülle und Fülle3 bezeichnet; und in diesem Sinne wird es auch…

  15. 1866-01-01 · 1866 · page 57

    in der ersten Hälfte die jonische Form von o'Aog erkennen will, und dasselbe hatte er in der oben (S. 47) erwähnten Schrift Ueber Erfindungen deutlich ausgesprochen. Seine dortigen, in den homerischen Scholien*) angeführten Worte sollten ni…

  16. 1866-01-01 · 1866 · page 58

    56 ist so schillernd und steht so abgerissen, dass aus ihr allein nicht einmal zu entscheiden wäre, ob damit Thieropfer oder — was sich später als Theophrastos' Meinung herausstellen wird — Menschenopfer für die ersten blutigen Opfer ausgeg…

  17. 1866-01-01 · 1866 · page 59

    57 Denn voll unbändigen Frevels Schonten sie weder einander, noch wollten sie Himmlischen dienen, Auch nicht Opfer verrichten auf heiligen Götteraltären, Wie es Gebühr für die Himmlischen ist [Hesiodos, Werke u. Tage 133]. Da hat sie denn Z…

  18. 1866-01-01 · 1866 · page 60

    58 nichts enthält, was als doppelter Anlass den göttlichen Zorn hätte hervorrufen können. Eben so wenig ist aus der jetzigen Folge der Sätze zu ersehen, auf welche vorher bestimmte Zeit das Demonstrativum in den Worten xaz' ixsTvov xbv %qov…

  19. 1866-01-01 · 1866 · page 61

    59 machte, ist aus Porphyrios' Auszügen nicht zu ersehendenn wie der vorliegende Abschnitt nach vorn unverbunden dasteht, so erweist sich auch das bei Porphyrios auf Z. 84 folgende Stück*") Zusatz des r ° J Porphyrios. durch die unzweideuti…

  20. 1866-01-01 · 1866 · page 62

    60 (s. Anm. 22) sattsam bekannten neuplatonischen. Die jedes altertümlichen Hauches baren Verse reden den Abkömmling eines Priestergeschlechts an, welcher den wohl in der klassischen Zeit nicht vorkommenden Eigennamen Episkopos trägt-, sie …