Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- – (sequence 44)
- Language
- German
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42 der göttlichen* Empfindung angemessen schien; die Blumen wand man zu Kränzen, die Wohlgerüche weihte man in das Feuer, und als später die Flüssigkeiten des Weines, Honigs und Oeles für den menschlichen Bedarf entdeckt wurden, brachte man auch von diesen den Göttern als den Gebern eine Weihgabe. Für diese alten Opfer scheint der Festzug des Helios und der Hören, wie er noch jetzt in Athen begangen wird, einen Beleg zu geben. Es werden nämlich einhergetragen: .... Quecken .....Hülsenfrüchte, Eicheln, Erdbeeren, Gersten- und Weizenkörner, Feigenmasse, Rundkuchen von Gersten- und Weizenmehl, Hochkuchen, ein Topf [mit Sämereien]. Als nun aber die Menschen bei ihren Opferweihen immer weiter von dem Herkommen abwichen, da ward endlich auch die Sitte der entsetzlichsten Opfer eingeführt, so durch und durch grausam, dass die vormals über unser Geschlecht ausgesprochenen Flüche jetzt eingetroffen zu sein schienen; die Menschen fingen nämlich an zu schlachten und die Altäre mit Blut zu benetzen, seitdem sie in schweren Prüfungen der Hungers- und Kriegsnöthe Blut gekostet hatten. yövag oivov xal fxsXixog szi d' sXaiov Talg ygeiaig av£VQi<fxovxsg C. 7 a7vfiq%ov€o xal tovtcov Totg ahloig &soig. oig {.iuqtvqsTv soixsv xal t\ 3A&rjV7]criv stl xal vvv öqwfisvTj no\m\ cHXiov ts xal cS2gmv. 50 TtQ\L7isv£i yäg siXvünoa aygcocfTig £mm)Q7jvmv TjyjjQiag oanQia, ÖQvg, fiifiaixvXa, xQi&ai, nvqoi^ ^yijTTjQia, aXsvgwv TtvqCvaiv xal xqi&ivcov <p&olg, dqöoöTaTqg. yvxQog. tüÖqqco öd twv tvsqI zag ■frvaiag dnaqywv ToXg avd-qamoig TcqoiovGcov 7raqavof.uag, r\ twv 8sivoTaxm> -9-vfidTwv 7taqdXi]ipig stvsig^x^V wfioTijTog nX^q^g, wg 55 doxslv Tag nqoad-sv Xsyß^sidag xaW 7](j,wv dqäg vvv TsXog sIXtj- (psvai, G(pa"%avxav twv dv&qwnwv xal zovg ßwfjbovg ai(.ia%dvTwv, d(p> ov Xifiwv xal TioXäfJLcov nsiqa&svTsg alfiaTwv Zjipavzo. 51 tcvqol, nala&r}, ^yjjrjjpta. Wie der Stil dieses Abschnittes an die gute Zeit der griechischen Litteratur erinnert und merklich von der etwas buntscheckigen und besonders die verschränkten Hyperbata liebenden Schreibweise des Porphyrios absticht, so giebt sich auch der Inhalt bei näherer Betrachtung kund als eine folgerichtige, durch keine fremdartige Beimischung getrübte Verarbeitung peripatetischer Grundgedanken nach peripatetischer Methode. Beide, Gedanken wie Methode, lassen sich meistens bis auf den Stifter der Schule und Lehrer des Theophrastos zurückverfolgen, und manches Einzelne wird durch