Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Journal
- Bericht des Jüdisch-Theologischen Seminars Fraenckel'scher Stiftung
- Volume
- 1866
- Date
- 1866-01-01
- Page
- – (sequence 59)
- Language
- German
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57 Denn voll unbändigen Frevels Schonten sie weder einander, noch wollten sie Himmlischen dienen, Auch nicht Opfer verrichten auf heiligen Götteraltären, Wie es Gebühr für die Himmlischen ist [Hesiodos, Werke u. Tage 133]. Da hat sie denn Zeus der Kronide vertilget im Zorn, weil Ehre sie nimmer Gaben den Göttern, ihnen auch keine Weihgabe darbrachten, wie sieh doch gebührte. Und was anderentheils die Bassarer angeht, welche vor Zeiten nicht blos die Opfer der Taurier nachahmten, sondern dem wilden Wahn der Menschenopfer noch das Menschenfressen hinzufügten — ganz so wie wir es jetzt mit den Thieren machen; denn nachdem wir die Weihgabe auf dem Altar verbrannt, halten wir mit> dem Uebrigen einen Schmaus ab — wer hat nicht davon gehört, dass Tobsucht über sie kam, sie einander anfielen und mit den Zähnen zerfleischten, wahrhaft Blutschmäuse abhielten, und nicht eher abliessen, als bis der Stamm derer, welche zuerst bei ihnen diese Art Opfer aufgebracht hatten, ausgerottet war? 70 vßqiv yctg äxad&akov ovx s&sXstfxov aXXyXcov Y<s%siv ovö' ce&avctxovg -9-£Qa7t8vsiv ij&eXov, ovS' sqSsiv (.laxdqaiv tsqoig im ß(Of.wTg, fj &ejLiig a&avdxoig. TOiyccq ovv avzovg 75 Zsvg Kqovidrjg k'xqvips %oXov[.ievog, ovvsxa Tificcg ovx söldovv fiaxdqsdo'iv olf? ccti^q^ovto lovxoig xaSunsq jjv dtxaiov. BaGGdqcov ös twv to ndXai tag Tavocov övGiag ov pövov tyXcoadvTmv dXXä xai Tfj tcov äv&QCtmo&vGiow ßax%sia ßoqdv tovtwv 7iqoG&s}\svu)v 80 — xctd-änsQ ytU€ig vvv snl tcov £(6(ov ' dnaq^dfisvoi yccq tcc Xomä dalxa Ti&ä[.i€x)-a — xig ovx äxfjxosv ozi {.iszd. [.Kaviag nqoamjtrov- %sg ts xal SdxvovTsg aXXrjXovg, stl Sä nqog ctXrftsiav aifiodaiTOVV- Tsg ovx snavaavto nq\v to ysvog s%avaXmaai tcov teqwtwv nag' avTotg Tijg TOiccvTijg aipapsvcov Üveiag; Je glatter sonst diese eleganten Perioden dahinfliessen28), die wohl unversehrt so vorliegen, wie Theophrastos sie niederschrieb, desto auffälligeren Anstoss giebt zu Anfang des ersten Satzes die Beziehungslosigkeit der Worte cdieses Beides (tovtwv ixaTiqav Z. 58 u. 59)," da das beiPorphyrios unmittelbar Vorhergehende (s. oben S. 42)