Mannheim
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  1. 1881-01-01 · 1881 · page 115

    …öffnet.» Was verstehen die Rabbinen unter diesem Ruach Piskunith, dem solche Vollmachten ertheilt worden? Und wie kommt Raschi dazu, dass es der Engel Gabriel sei? Vollends verfehlt ist die Ansicht Löwy’s in יבקורח התלמוד dass hier deshalb auf de…

  2. 1881-01-01 · 1881 · page 116

    …el erscheinen. Daher bemühen sich viele biblische Bücher und die Rabbinen, das י) So z. b. 1. m. 11.5. וירד ר לראות, s. Raschi: לא הוצרך לכך אלא בא ללמד לדיינים שלא ירשיעו הנדון עד שיראו ויבינו, במדרש רבי תנחומא; ferner ibid. 18,21: 'ארדה נא וארא…

  3. 1881-01-01 · 1881 · page 117

    … 33• 23.) vgi. auch 1. König. 22. 19.: וכל צבא השמים עומד עליו מימינו ומשמאלו ־ אלו מימינים לזבוח, ואלו משמאילים לחובה• Raschi und Kimchi im Namen der Rabbinen. (Es findet sich das im מדרש חזית, Midrasch zum Hohenliede, 1. 9.). 4) Aus den Worten …

  4. 1881-01-01 · 1881 · page 118

    …se nicht mehr öffnen, darum commentirt er: sobald dieser Engel geschlossen, kann kein anderer Engel wieder öffnen. Dass Raschi gerade Gabriel für denjenigen Engel hält, der hier gemeint sei, rührt wohl daher, dass nachgewiesenermassen Gabriel im …

  5. 1881-01-01 · 1881 · page 121

    …h mich gebildet habe, mein seliger Vater, weiland Rabbiner in Schwerin a/W. und mein seliger Lehrer, der hochg'efeierte Rabbi Akiba Eger, Oberrabbiner in Posen. Ich kann durchaus nicht den Anspruch erheben, diese meine Ideale auch nur äusserlich — in …

  6. 1881-01-01 · 1881 · page 122

    …t; so gelassen, so ohne alle Ueberhastung und Ueberstürzung ging er zu Werke. 2. Der zweite Punkt ist folgender: Nächst Raschi und Tosafot waren ihm die Commentatoren aus der jüdisch-spanischen Literaturperiode, die wir gewöhnlich mit dem Namen «…

  7. 1881-01-01 · 1881 · page 123

    …abbiner in Mannheim, hielt dabei einen Vortrag über das Bleibende in der Religions ־ Philosophie des Buches Kuzari, des Jehuda Halevi. — Der Lehmann’sche Preis für eine Arbeit über ein gegebenes wissenschaftliches Thema aus dem Gebiete der jüdischen The…

  8. 1881-01-01 · 1881 · page 124

    …elben auszusagen. Das Collegium entschied im bejahenden Sinne. Für die diesjährige Preisaufgabe, welche zum Thema hat: «Raschi und seine Stellung in der Geschichte der hebräischen Sprachforschung» sind zwei Arbeiten eingegangen. Das Resultat blei…

  9. 1882-01-01 · 1882 · page 7

    …hr Ende nahmen. Nur die geistigen Güter, die in früheren Jahrhunderten gesammelt waren, blieben unverletzt erhalten: R. Jochanan ben Sakkai verlegte den Synhedrialsitz nach Jabne (Jamnia), und einige seiner Verordnungen, die das Judenthum im Exil neu constitu…

  10. 1882-01-01 · 1882 · page 14

    …of an verschiedenen 1j Ketubot II2a. Vergl. aucli jerus. Talmud Rösch haschana II, 6. Sanliedrin I, 2. 2) So haben nach Raschi diese beiden Worte in der Stelle Rosch bascliana 20 b die letztere Bedeutung, man kann ihnen aber auch die erstere beil…

  11. 1882-01-01 · 1882 · page 15

    11 Orten seine Sitzungen hielt, wurde für die Zeugen eine weitere Erleichterung eingeführt. R. Jochanan ben Sakkai verordnete1) nämlich, dass, wo auch immer der Vorsitzende des Gerichtshofes sich befinden möge, die Zeugen sich nur an …

  12. 1882-01-01 · 1882 · page 18

    …er 31. Tag, als erster Tischri gezählt wurde. Dieselbe Mischna referirt weiter: Nach der Tempelzerstörung verordnete R. Jochanan ben Sakkai, dass man die Zeugen wieder bis zum Schluss des 30. Tages annehme. Denn da die Opfer aufgehört hatten, fiel der 1l Sanl…

  13. 1882-01-01 · 1882 · page 21

    …n und Tischri verletzt werden durfte, weil die Anordnung der hohen Festtage davon abhängig blieb. Es bemerkt nämlich R. Jochanan ben Sakkai: 1 2) Ist denn jetzt ein Opfer darzubringen, dass man des Opfers wegen den Sabbat verletzen dürfe? Auf diese Bemerkung …

  14. 1882-01-01 · 1882 · page 24

    …r Mischna angegebene Einrichtung getroffen, dass nur von gekannten Personen Zeugniss über den Neumond angenommen werde. Raschi in seinem Commentar zur Stelle bemerkt1), dass die Boethusäer folgendes Interesse an einer Täuschung des Gerichtshofes …

  15. 1882-01-01 · 1882 · page 26

    …e auf verschiedene Jahreszeiten bezogen werden, der erstere nämlich auf die Regenzeit, der letztere auf die Sommerzeit. Raschi zur Stelle erklärt nach der Anschauung des Talmuds über die Bewegung der Sonne und des Mondes des Näheren die Lösung di…

  16. 1882-01-01 · 1882 · page 27

    23 und am Abend im Westen gesehen. R. Jochanan ben Nuri erklärte sie für falsche Zeugen [da nach seiner Berechnung seit der Conjunction noch nicht so viel Zeit verflossen war,…

  17. 1882-01-01 · 1882 · page 45

    …ten sein wird, so haben wir beschlossen, dem Jahre 30 Tage zuzusetzen. Im Gegensatz dazu wird die Bescheidenheit des R. Gamaliel I hervorgehoben, der den Beschluss in seinem und seiner Collegen Namen ausgehen liess. Es wird dort erzählt, R. Gamaliel …

  18. 1882-01-01 · 1882 · page 46

    … nun die Annahme nicht fern, dass, da es sich hier um Opferthiere handelt, und der Tempelberg erwähnt ist, dass hier R. Gamaliel I, der noch beim Tempelbestand lebte, gemeint sei. Vergl. Frankel Zeitschrift der deutschen morgenländischen Gesellschaft…

  19. 1882-01-01 · 1882 · page 54

    …reffen könne, weil dann der Versöhnungstag am Sonntag resp. Freitag hätte sein müssen. 11. In der Gemara9) berichtet R. Chelbo im Namen des R. Huna, wie man sich mit dem Vorlesen des Buches Esther zu verhalten habe, wenn Purim am Sabbat ist. 12. …

  20. 1882-01-01 · 1882 · page 58

    …der 12. Monat 30 oder 29 Tage haben werde? Da nun, wie (S. 42, Anmerkung 1.) bereits bemerkt wurde, der Mittheilende R. Gamaliel I war, so hat die Berechnung der Conjunction wohl schon bei Bestand des Tempels stattgefunden. Ferner emendirt R. Aschi d…