Mannheim
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228
18981904
  1. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 8

    …üdisch. Im deutschen Märchen von Rumpelstilzchen (bei Grimm K. u. H. M. No. 55) ג) Talmud bab. Rosch-ha-Schana 16 2. 2) Richard Andree, Zur Volkskunde der Juden, Bielefeld und Leipzig 1881, S. 181. Siehe auch Grünbaum in Ztscht. der Deutschen Morgenl. Ge…

  2. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 9

    …rgehe ich, was bereits über die Sagen und Bräuche, die sich ans Niesen knüpfen, geschrieben worden und verweise ich auf Tendlau, Sprichwörter und Redensarten deutschjüdischer Vorzeit, S. 142 unter Asusse und E. B. ’) Servius, Kommentar zu Aeneis I…

  3. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 10

    10 Tylor, Primitive Culture I 97—104. Weit interessanter und kaum gekannt ist die Sage vom Moses-Fisch. Als ich vor 28 Jahren in Altona beim seligen Ettlinger studierte, da wurde einmal bei Tisch ein Fisch aufgetragen (eine Scholle), dessen…

  4. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 11

    …, Wiesel und Hund die Rolle des Retters übernehmen. In der Jewish Encylopedia habe ich die Sage von der Amramskirche s. Tendlau ״Buch der Sagen und Legenden jüdischer Vorzeit“ S. 9—15 mit der von Panzer ״Bairische Sagen“ I 221 erzählten christlich…

  5. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 12

    …t. 1901. Dr. K. Köhler. Etwas über jüdische Kunst und ältere jüdische Künstler. Von Albert Wolf. Wenn jüngst in der von David Heinrich Müller und Julius von Schlosser herausgegebenen ״Haggadah von Serajevo“ l) von letztgenanntem Autor (S. 211 ff.) sowohl, wie a…

  6. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 13

    13 Aber auch diese Frage kann unschwer dahin beantwortet werden, dass dieses — wenigstens teilweise — sicher der Fall war. Denn wenn es wohl als eine nur selbstverständliche Thatsache angesehen werden darf, dass man in früherer Zeit im Beda…

  7. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 14

    … genannt. Um dieselbe Zeit, oder wohl schon etwas früher, finden sich auch bereits unter den jüdischen Ureinwohnern von Kremsier, die überhaupt vielerlei Handwerke betrieben, Goldschmiede vor.2) In Polen finden sich im 16. Jahrhundert ebenfalls jüd…

  8. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 15

    …üdischen Goldschmieden, die sich 1847 in Mitan2) und bei den 12 selbständigen jüdischen Goldschmieden, die sich 1842 in Odessa vorfanden,3) der Fall gewesen sein. In Russisch- Polen finden sich übrigens jüdische Goldschmiede noch bis in die neust…

  9. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 16

    16 rein individuelles Gepräge. Sie bethätigt sich nicht in grossen und reichen Industrien, dazu sind die beschränkten Mittel und primitiven Werkzeuge, womit dieser jüdische Meister arbeitet, schon nicht geeignet, sondern nur in einzelnen St…

  10. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 17

    17 früher im Besitz eines Nachkommen des Verfertigers, des Dr. Bernhard Beer, und sich dann auf Dr. Gerson Wolf respekt. dessen Sohn vererbte, zeigt einen Bären und einen Hirsch als Embleme der Na…

  11. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 18

    18 Isaac Netter, Salomon Meyer und Lyon Meyer1). Doch nicht blos in den europäischen Ländern sehen wir allenthalben Juden, die Goldsehmiedekunst betreiben, sondern ebenso auch in Asien und Afrika. Der nordarabisehen jüdischen Goldschmiede d…

  12. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 19

    19 Sehen wir so — und die Quellen sind gewiss hier noch lange nicht erschöpft — Juden in den meisten Ländern, wo sie sich aufhielten, und fast zu allen Zeiten die Goldschmiedekunst betreiben, so will es doch scheinen, als habe es in Deutsch…

  13. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 20

    20 Danzig im 16. und 17. Jahrhundert fast den ganzen slavischen Osten mit Silbergerät versorgten1)• Es kann demnach wohl die Behauptung aufgestelit werden, dass ein nicht unbeträchtlicher Teil der in früheren Jahrhunderten angefertigten jüd…

  14. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 21

    21 dürfte dies wohl auch in Bezug auf ihre etwaigen Kunstäusserungen ebenso der Fall gewesen sein, wie sich ja auch solche mittelalterliche Miniaturmalereien, die nachweislich von jüdischen Künstlern gefertigt sind, durchaus nicht von ähnli…

  15. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 22

    …rn1). Diese Tiergestalten, noch mehr aber die typisch dargestellten menschlichen Figuren (meist Moses, Ahron, David und Mardechai) verraten in ihrer kindlich naiven Darstellungsweise meist die Hilflosigkeit einer ungeschulten Hand, geben aber bei de…

  16. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 23

    23 kunst: ״Ein grosser Teil der Juden zu Alexandria war bekanntermassen lange Zeit hindurch gewohnt, sich mit Edelstein schleifen und fassen zu ernähren, und sich vorsicht…

  17. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 24

    …as Commercium Collegium, welche ihm mit 46 Thalern bezahlt wurden. Nach seinem 1697 erfolgten Ableben erhielt sein Sohn Joseph Levi (Levi b. Joseph) derselbe, den Schudt Levin Joseph nennt, 1698 das Prädikat eines Hoff-Petschierstechers ״mit allen dav…

  18. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 25

    …r gütig bleibe gegen das Volk und gnädig dem Gesetz Israelis. Amen.“ Nur wenig später als Beretz, arbeitete der 1784 zu Stralsund geborene Philipp Hirsch, von dem Müllers Künstlerlexikon (1857—64) sagt: ״Er lernte bei seinem Vater, einem Israeliten,…

  19. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 26

    …en befasste, ״sigilla mystica“ stach, die dessen vollen Beifall fanden1). Der Hofgraveur und Steinschneider M. Löser zu Güstrow aber wurde an der Wende des 18. Jahrhunderts von dem König von Schweden nach Greifswald berufen, um das königliche Wapp…

  20. 1902-01-01 · 1 (1902) Heft IX · p. Seite 27

    27 Br starb den 19. März 1845. Sein am 7. März 1825 geborener Sohn Wolff Nathansen (dem wir diese Aufzeichnungen verdanken) erlernte die Kunst von seinem Vater und war 40 Jahre lang ebenfalls in Hamburg mit Erfolg als Graveur, Stempel- und …