Mannheim
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  1. 1906-01-01 · 1 (1906) · p. Seite 47

    — 47 — VI. Die Matrosn, wos treibn dem Iberfuhr, Hobn bei sieb an ander Katar: Sej heiin gor nit. Es nmss sej wejnig interissirn, Wos jene schrajen, mi soll sej gich ariberfihrn; Sej seinen schejn derinnen ginit (erfahren). Sej bireehnen mi…

  2. 1906-01-01 · 1 (1906) · p. Seite 48

    — 48 — Derzejl mir dein Krankheit nor, Wos kenn dir selches sein? Du bist geklejt in Gold un Brulantn, Du bist geziert in theiere Dimentn, Mi hit dich op (behütet dich;, du sollst nit wern schwarz; — Tu (so, also), wos fehlt dir, wos klapt …

  3. 1906-01-01 · 1 (1906) · p. Seite 49

    — 49 — vi. Ich darf stendig (muss immer) gejn, Ich muss stendig thon; Bleib ich nor af a "Weile stejn, Wer ich schejn mein Werth on (verliere ich m. W.) Af ejn Minut soll ich sach nor stelin (stehen bleiben), Bin ich keinem gor nit gifelln …

  4. 1906-01-01 · 1 (1906) · p. Seite 50

    - 50 — Die Udke (die Angel) oder Der Stickele Brejt (das Stück lein Brot). I. Of a Teich, af dem Ort, wu die Wasser is tief. Mit a Netz konn men nit greichen (erreichen) die Deck (den Grund), Dort seh ich: a Feinger (Fänger, Angler) sitzt i…

  5. 1906-01-01 · 1 (1906) · p. Seite 51

    — 51 — In ein Minut die Ehre varlor'n, I (und) dem Lebn hot sie ongiwor'n (verloren); Nu, wer hot dos ihr ginejt? (genöthigt) Sie hot sich ihr Ehre gilost sach feingen, Weil sie is zum Stiekele Brejt gigeingen (gegangen) — Alz (alles) um de…

  6. 1906-01-01 · 1 (1906) · p. Seite 52

    — 52 — Un Gott wejss, zi (ob) zu sehn sach mehr. Nu, zi is (ist denn) dos a gring Wort, Wie kenn men awek vun jenem Ort, Wu die Weib mit die Kinder hobn ihm bileit? Er is vun der Heim awekgigeingen, Weil die Biderfenes (Bedürfnisse) schlepp…

  7. 1906-01-01 · 1 (1906) · p. Seite 53

    — 53 — Ein Hamburger Bilderbogen. Von Dr. J. Heekscher (Hamburg). Dank der Güte des Besitzers, des Herrn Landgerichtsdirektors Dr. Th. Gruner, sowie dem Entgegenkommen der Verlagshandlung S. Calvary u. Co. in Berlin, ist es möglich worden, …

  8. 1906-01-01 · 1 (1906) · p. Seite 54

    …eburt des Talmid-chochom, Die XIV, 92 Glasmalereien der neuen Synagoge in Szegedin XIII, 37 Glossar zu den Memoiren der Glückel von Hameln VII, 47 Glückel von Hameln, Einiges Hamburger Sammlungen, Aus XVI, 119 Hamburgs deutsche Juden bis zur Auflösung der Dr…

  9. 1906-01-01 · 1 (1906) · p. Seite 55

    — 55 — jüdischer Sagen und Bräuche, Zur Beleuchtung IX, 9 Schwanenlied eines Cantors VIII, 183 Simchath-Thora, Ein hebräisches Lied zu VII, 68 VIII, III Sprichwörter, Bibliographie der jüdisch-deutschen VIII, 115 Sprichwörter und Redensarte…

  10. 1906-01-01 · 1 (1906) · p. Seite 56

    … „Mitteilungen" stehen zurzeit mit folgenden Stellen in Schriftentausch : 1) Schlesische Gesellschaft für Volkskunde in Breslau. 2) Societe scientiflque de Chevtchenko, Lemberg. 3) Archives des traditions populaires suedoises, Upsala. 4) Smithonia…

  11. 1906-01-01 · 2 (1906) · p. [Seite]

    jyiiltcilungcn zur jüdischen Volkskunde. Organ der Gesellschaft lür jüdische Volkskunde In Hamburg und der Gesellschaft für Sammlung und Konservierung von Kunst- und historischen Denkmälern des Judentums in Wien. Heft XVIII. Jahrg. 1906, He…

  12. 1906-01-01 · 2 (1906) · p. Seite 58

    — 58 - Chajim, der ein grosser Zadik und Unew (frommer und demütiger Mann) war, diesem Unwesen ein Ende zu machen. Zu diesem Zwecke begab er sich einmal nach Sonnenuntergang in die wabersche Schily stellte ein grosses hölzernes Fass mit der…

  13. 1906-01-01 · 2 (1906) · p. Seite 59

    Untern Zappen (Zapfen) dort, Soll fein mein Ort. Oi wie kenn me leben usw. III. Sisser Wind, lof miaeh de Ssechie (Glück) hoben, Du follst mir e Menschen eher trugen, K'de (damit) er foll e Fläschele Bronef Af mein Mazewe (Grabstein) eraufs…

  14. 1906-01-01 · 2 (1906) · p. Seite 60

    — 60 - Des Maschke (Das Getränk). I. Ei, dü Maschke, wie gut bist dü Wie gern hob ich diach. Vün in de Nacht bis in de Früh D erquickst dü miach. Vün in Früh bis in de Nacht, Wenn ich diach nor hob, Ward fich mit dir lüstig gemacht, Liegst …

  15. 1906-01-01 · 2 (1906) · p. Seite 61

    …halten än Muss (Mass)? Damols hätt' ets (ihr) erst gefehn, Wie lieb iach hätt' gehat mein Glus (Glas). Der Blinde. I. A Agen (Augen) beim Menschen fennen wie Fenster in der Stüb (Stube), Ober bei mir if de Welt e finstere Grub: Iach wäss niks w…

  16. 1906-01-01 · 2 (1906) · p. Seite 62

    — 62 — VI. Seh' iach denn erauszügehn äf de Gteiss? Ich fair in e Graben, war iach ganz nass, Fang iach on zü schreien Gewalt iber Gewalt, Kümmt züfammenzüläfen vün Jüng bis Alt. Heint usw. VII. Chotschoin (obgleich) ich thü an alle Zores v…

  17. 1906-01-01 · 2 (1906) · p. Seite 63

    — 63 — gesindes, das nach I M. 14,14 318 Mannspersonen zählte. Vgl. Wander, Deutsch. Sprichwörter-Lexicon V, 1399, 145). 502. Bei a Behejme if a leinger Zung, ober rejden konn sie nit. (Vgl. Der isz huod an länk zang, awer e kän net rieden.…

  18. 1906-01-01 · 2 (1906) · p. Seite 64

    — 64 — 520. Er if areingifohr'n mit die Halobles (Grabeldeichsel) in L'cho dejdi arein. (hat durch. Fahren am Freitagabend das Gebot der Sabbatruhe verletzt). 521. Dem Hejngleichter (Kronleuchter) nit derleingt (erreicht) un dem Hint'n (Hin…

  19. 1906-01-01 · 2 (1906) · p. Seite 65

    — 65 — 538. Wenn nit die schwarze Lechele, wolt'n mir gegeingen in Gold bisk'n Knechele. (Wenn der (essende) Mund nicht wäre, würden wir im Golde waten, vgl. Gdyby nie pod nosem dziura, toby byla ztota, sköra. Adalb. 121, 5). 539. Er lejft …

  20. 1906-01-01 · 2 (1906) · p. Seite 66

    …terste Berwene (Holzklotz). b. — ki krijas-Jam-suf (wie das Spalten des roten Meeres). Talmudisch.. Wander IV, 465, 17. Tendlau No. 762.) 560. Mehr mit a Trot (Tritt), wejniger mit a Krechz. Körperliche Bewegung während der Schwangerschaft erleich…