Mannheim
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192019271934
  1. 1927-04-08 · 14 (8.4.1927) · page 8

    …nd verlassen, wirkte als Bolksschullehrer in der Schweiz, war dann eine zeitlang Buchhändler, in welcher Eigenschaft er Berthold Auerbach den Weg zur Herausgabe seiner „Schwarzwälder Dorfgeschichten" ebnete. Trat später in Diskonto-Bank in Berlin ein, wo er…

  2. 1927-04-14 · 15 (14.4.1927) · page 5

    …lkspartei 7, Mittelpartei 2, Konservative 1, Poale Zion 1. Wir werden aus die Angelegenheit noch zurückkommen. Berlin. (Arnold Zweig über Antisemitismus ' und Jugend in der „Jüdischen W a i s e n h i l f e".) Im schönen Heim von Herrn und Frau Siegfrie…

  3. 1927-04-22 · 16 (22.4.1927) · page 7

    …s nüchternen Rationalisten von heute fast rätselhaft erscheint. Viele Dichter hat sic schon gereizt. Wundervoll hat sie Jakob Wassermann in seinen „Juden von Zirndorf“ im „Vorspiel“ geschildert. Poljakoff hat ein gut lesbares Volksbuch geschrieben. Nicht m…

  4. 1927-05-13 · 19 (13.5.1927) · page 5

    … Glaubensgenossen im Osten heraus, sondern aus dem Gehirn eines vollkommen westeuropäisch eingestellten Oesterreichers, Theodor Herzl. der in Wien, der Stadt des radikalsten Antisemitismus eine Fülle seelischer Enttäuschungen hatte erleben müssen — der …

  5. 1927-05-20 · 20 (20.5.1927) · page 3

    …st erleben lasse« will. Ru« dieser Richtung ist die im Erscheinen begriffene Verdeutsch««- -er Schrift zu erklären, die Martin Buber und Franz R-s-n^veia unternommen baden. 4. Dirvmantische Uebersetzung lVuLer-Rosenzwel-). Die neue, vvn zwei für jüdisc…

  6. 1927-06-10 · 23 (10.6.1927) · page 2

    solcher Brauch im Gotteshause aeübt wird. Man -mle s an die Hawdoloh am Sabbat-AuSgang, an den Ethrog! am Laubhüttenfeftc. Aber auffalknd ist her Brauch schon deshalb, weil all die symbolischen Handlungen,' welche unsere Religion geschaffen…

  7. 1927-07-08 · 27 (8.7.1927) · page 1

    …rauens wird aber nur der gewiß und teilhaft werden, der an ihm Seelsorge treibt im Sinne der chassidischen Legende, die Martin Buber aufzeichnete: Raobi Mosche Leib erzählte: Wie man die Menschen lieben soll, habe ich von einem Bauern gelernt. Der saß …

  8. 1927-07-29 · 30 (29.7.1927) · page 2

    …der Lyriker. Epiker und Dramatiker erhebt, ist sein frohes, bejahendes Bekenntnis zum Judentum sin welchem Gegensatz zu Jakob Wassermann!), und nicht nur dies, die Zukunftsbedeutung. die er dem Judentum zulegt, hebt ihn empor. Sein zweibändiges Bekenntnis …

  9. 1927-07-29 · 30 (29.7.1927) · page 4

    …uns nicht nur an Wissen, sondern vermittelte auch die Bedeutung des neuen Uebertragungswerkes. Die Bibelübertragung von Martin Buber und Franz Rosenzweig ist nach dem Willen ihrer Schöpfer nicht dazu bestimmt, die hebräische Bibel zu ersetzen, sondern …

  10. 1927-09-02 · 35 (2.9.1927) · page 3

    …mpften die Hoffnung auf ein allmähliches Schwinden der Bedrängnis. In dieser Situation lebt die deutsche Judercheit. *) Arnold Zweig, Caliban oder Politik und Leidenschaft. Versuch über die menschlichen Gruppenleidenschaften, dargetan am Antisemitismus…

  11. 1927-09-02 · 35 (2.9.1927) · page 8

    …wie, S. R. Hirsch, M. Lazarus, H. Cohen usw., auch Nietzsche’ fehlt nicht, und es kommen auch Dichter wie Beer-Hofmann, Stefan Zweig, Franz Rosenzweig zum Wort. — Ein wichtiger Teil der Bilder und Texte ist derjenige, der nicht Kunst und Schrifttum, so…

  12. 1927-09-16 · 37 (16.9.1927) · page 8

    …daß Jsrael aus Miedziborz, genannt Baal-Schern, ihr Stifter ist (1700—1760); sein Nachfolger war Dob Beer aus Meseritz. Martin Buber verschafft uns durch seine Schriften „Geschichten des Rabbi Nachman“ und „Legenden des Baal-Scham“ einen Einblick in de…

  13. 1927-10-04 · 39-40 (4.10.1927) · page 1

    …erzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft zu vollziehen. Auch das Wesen des Juden kommt dem Versöhnungstag entgegen. Martin Buber hat den Juden als ein polares Phänomen bezeichnet, in dessen Charakter die Gegensätze in größter Spannung nebeneinander…

  14. 1927-11-04 · 44 (4.11.1927) · page 9

    …d mehr auch derjenigen Literaturen bedienen, welche diesem Bedürsnis entsprechen. Warum sollen wir nicht beispielsweise Martin Buber und Max Brod zu den Unseren rechnen, ohne aber die nationalen Verbindlichkeiten zu übernehmen? Die Folgen einer rein ra…

  15. 1927-11-04 · 44 (4.11.1927) · page 12

    …Hanna Jarecki. Bücher- und Aeitschrifienschau Bibelübersetzung von Buber-Rofenzweig. Bon der neuen Bibelübersetzung von Martin Buber und Franz Roscnzweig (Lambert Schneider-Berlin) liegen bereits sechs Bände vor. Kürzlich erschien das Buch Jchoschua. —…

  16. 1927-12-02 · 48 (2.12.1927) · page 7

    BUCHEßSCHAÜ Arnold Zweig: Der Streit um den Sergeanten Grischa. 552 8. Verlag Kiepen heuer, Potsdam. Es gibt Kriegsliteratur, die man verbrennen…

  17. 1927-12-23 · 51 (23.12.1927) · page 3

    …il in Wilna verkommen-schmierige Irrten leben; weil in Plozk mancher versaute Jüd lieber anständig wäre: darum ist Herr Schalom Asch noch lange kein Dichter" , wollte sagen, daß solche Wendungen,'mögen sie noch so witzig sein, nicht geeignet sind, Acht…

  18. 1927-12-30 · 52 (30.12.1927) · page 4

    …ischen Organisation durchaus nationaler Natur sei, unü daß deshalb der jüdische Deutsche die Mitarbeit ablehner: müsse. Arnold Zweig: Juden auf der deutschen Bühne, heraroeegeben von der jüdischen Buchgemeinschaft: «Der Heine-Bund“. Viel Vorrede, noch …

  19. 1928-01-20 · 3 (20.1.1928) · page 5

    …m jüdischen Pavillon eine jüdische Sonderschau veranstalten wird. — An der Spitze der ,,180k." in Köln stehen Justizrat Max Bodenheimer und Dr. Rudolph Callmann. In Berlin nimmt ein Ausschuß die Aufgaben der „180?." wahr. Diesem Ausschuß gehören Vertreter…

  20. 1928-01-20 · 3 (20.1.1928) · page 8

    …r. Jacob Klatzkin: Spinoza; Rabbiner Dr. Bergmann: Mendelssohn; Dr. Fritz Friedländer: Gabriel Rießer; Dr. Alfred Klee: Theodor Herzl. 9. Rabbiner Dr. Bleichrode: Der Talmud. 10. Jacob Lestschinskh: Das Wirtschastsleben der Juden in der Gegenwart. 11. P…