Mannheim
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  1. 1929-09-11 · 37 (11.9.1929) · page 6

    … Palästina? Pogrome im heiligen Lande? Nie sah man deutlicher, ein wie unglückliches Opfer der Begründer des Zionismus, Theodor Herzl, den religiösen Sentimentalitäten seiner weniger klugen Freunde gebracht hat, als er entgegen seiner besseren Ueberzeug…

  2. 1929-09-25 · 39 (25.9.1929) · page 1

    …t zu nehmen mit unserem Glauben an den Universalismus des Judentums. Mit aller dankenswerten Deutlichkeit hat sich auch Martin Buber, zuletzt in seiner Rede auf dem Kongreß, die überhaupt die sorgfältigste und gründlichste Beachtung auch unserer Freund…

  3. 1929-10-09 · 41 (9.10.1929) · page 2

    …nge sie seelisch zugrunde. Kriegs- und Nachaus (Aus Walther Rathenau: Schriften kriegszeit. Verlag S. Fischer, Berlin.) Stefan Zweig: Der zweite Krieger: Warum wirst Gott die Völker gegeneinander? Es ist doch so viel Raum unter dem Himmel, daß einer ni…

  4. 1929-10-09 · 41 (9.10.1929) · page 4

    …r die jüdischen Moralisten" an. Der Bibelkursus des Herrn Stmdienrat Schlesinger nimmt Milte Oktober seinen Anfang. Dr. Martin Buber hält am 28. Oktober eine Arbeitsgemeinschaft über das Thema: „Wie sollen wir die Bibel lesen?" Frau Bertha Badt-Strauß,…

  5. 1929-10-09 · 41 (9.10.1929) · page 5

    …nst dürsten sie ihre geistigen Erzeugnisse nicht jüdischen Redakteuren wie Julius Rodenberg („Deutsche Rundschau") oder Gustav Karpeles („Westermanns Monatshefte") anvertrauen. — Unlängst hat es große Sensation hervorgerufen daß ein Urenkel Schillers, A. …

  6. 1929-10-23 · 43 (23.10.1929) · page 5

    …etauft sind" und als „völlig unjüdische Sekte". Das Allheilmittel fand Dr. Klee in folgendem geschmacklosen Vergleich: „Theodor Herzl vergleicht einmal seine Arbeit, die Juden im Zionismus zu sammeln, mit der eines Küchenunteroffiziers, in seine Schürze…

  7. 1929-10-30 · 44 (30.10.1929) · page 5

    …prechen gleichfalls hierfür.' Und die Tatsache, daß beispielsweise in den letzten Tagen kein Geringerer als der Dichter Jakob Wassermann seine Unterschrift für die „Erklärung deutscher Inden" gegeben hat, scheint uns mehr Gewicht zu besitzen als die zionis…

  8. 1929-10-30 · 44 (30.10.1929) · page 6

    … verschiedenen Reden dieser „Kundgebung". Kein Wort einer sachlichen Entgegnung. Ter Ton besonders des letzten Redners (Nahum Goldmann) war ein solcher, daß dagegen die in der Jüdischliberalen Zeitung mehrfach gebrandmarkte Kampfesweise der zionistischen…

  9. 1929-10-30 · 44 (30.10.1929) · page 7

    …ückgezogen. Toch zur Sache selbst. Worüber die Aufregung? Was haben wir so furchtbares getan? Es sei geschmacklos, sagt Nahum Goldmann, sein Deutschtum in bezahlten Annoncen zu bekennen und sich dabei von Rücksichten auf die nichtjüdische Umwelt leiten z…

  10. 1929-10-30 · 44 (30.10.1929) · page 8

    …nd Hermann Cohen, Harry Breslau, Ludwig Geiger und Max Liebcrmanu, Mi chael Holzman u««d Salo Adler, Georg Herinaun und Jakob Wassermann - wer will ihnen ihr Deutschtum, wer ihnen ihr Judentum strcilig machen? Sic besitzen beides, u««d beides ganz! Ties eb…

  11. 1929-11-06 · 45 (6.11.1929) · page 2

    …alästina? Sind wir nicht in die Welt zerstreut, um hier — und Äen hier! — unser Teil zu tun? Wamm stellt Zweig nicht *) Arnold Zweig: „Herkunft und Zukunft", Phaidon Verlag, Wien, 1929. als die dritte Möglichkeit auf (neben dem Bolschewismus, der aus d…

  12. 1929-11-06 · 45 (6.11.1929) · page 4

    … 10. November, in der Synagoge Fasancnstraße beginnt bereits um 11 Uhr. Julius Bab hält einen einleitenden Vortrag über Lion Feuchtwanger, Edith Herrnstadt-Oettingeik^ bringt einen großen abgeschlossenen Teil aus „Jud Süß" zu Gehör. Das Jüdische Volksbildun…

  13. 1929-11-13 · 46 (13.11.1929) · page 5

    …aß dadurch die Wiederherstellung des Friedens nicht er. schwert werde. Der Redner verlas ein Schreiben, das der Dichter Jakob Wassermann zu der Kundgebung gesandt habe. In diesem führt Jalvb Wassermann aus, daß das Judentum in seiner Diaspora, legitimiert …

  14. 1929-11-13 · 46 (13.11.1929) · page 6

    …der Freien Jüdiflhe« Volkshochschule am Sonntag, den 17. November, Synagoge Fasanenstraße, spricht Herr Julius Bab über Arnold Zweig, Frau Herrn st adt-Oett i n g e n trägt ans „Sergeant Grischa" vor. In der Vereinigung der Kantoren Groß-Berlins und Um…

  15. 1929-11-20 · 47 (20.11.1929) · page 3

    … den Religionsunterricht beklagten, und gleichsam als Illustration zu ihren Worten die Charakteristik wiederholten, die Jacob Wassermann seinem Religionslehrer gewidmet hat. Diese wenig schönen Worte des Dichters wurden mit einigen wenigen ★ Versammlungska…

  16. 1929-11-20 · 47 (20.11.1929) · page 6

    … Well an sieh nicht unvereinbar ist Mit der Idee eines jüdischen Zentrums in Palästina, und Sie zitieren Hugo Bergmann, Martin Buber und Artur Ruppin zum Beleg vachr, daß auch innerhalb des Zionismus öicje Au,ja,saug stch allmählich ausbreitet. Sie leh…

  17. 1929-11-27 · 48 (27.11.1929) · page 3

    …Gronemann, Jusiizrat Dr. Julius Magnus, Dr. Max Osborn, Dr. Aron Sandler, Dr. Karl Schwarz, Georg Tietz, Theodor Wolfs, Arnold Zweig. Der jüdische Museumsverein macht es sich zur Ausgabe, das allgemeine Interesse für jüdische Kunst und Kultur zu wecken…

  18. 1929-11-27 · 48 (27.11.1929) · page 5

    …ner anderen Stelle: „Christus muß hinein in die Synagogen." Der Repräsentant einer ganz anderen Richtung des Judentums, Martin Buber, urteilt in mancher Hinsicht ähnlich; auch er nennt Jesus „den zentralen Juden, in dem sich der jüdische Verwirklichung…

  19. 1929-12-04 · 49 (4.12.1929) · page 3

    …sraels in die Riemen der Teyhittim und die Bande der Zizith (Schaufäden) geschlagen", sagt der große hebräische Dichter Saul Tschernichowski. Sie schließen ihn in Küche und Speisekammer ein, denn am eklatantesten wirkte sich diese Entwicklung in den Speisegese…

  20. 1929-12-04 · 49 (4.12.1929) · page 5

    …Tochter, das Haupt mit dem Kranz geschmückt, sich vor dem Vater bückt, damit er die Hände auf ihr Haupt lege. Und. auch Berthold Auerbach erzählt: „Am Ausgang der Synagoge begrüßte man einander, und waren die Oheime dp, so ließ man sich mit gebeugtem Kopfe …