Mannheim
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  1. 1833-08-27 · Heft 16 (27.8.1833) · p. Seite 131

    DeftiedMng gewahren, muß die G^rhgebung ihnen jede besondere Berücksichtigung versagen, damit sie sich in ihrem ungenährten Feuer verzehren. Eben darum, weil der privilegirre Städter den Landmann, der Adlige den Bürger, der Christ den. Jude…

  2. 1833-08-27 · Heft 16 (27.8.1833) · p. Seite 132

    …er gleichen Beachtung aller Interessen, des erhabenen Standpunktes über allen emrangeln und ein klägliches Machwerk von allerhand koalisirtem Eigennutz werden. Gott behüte die Schwächeren vor der Herrschaft einer solchen öffentlichen Meinung, gegen …

  3. 1833-09-06 · Heft 17 (6.9.1833) · p. Seite 133

    391x Periodische Blätter für Religion und Gewissensfreiheit. In zwanglosen Abtheilungen herausgegeben von Dr. G. Riesfer. 17 ÄMd. Zweiter Freitag, den 6. September 1833. Eit Wönigl. Dänischem ^Allerhöchstem MrivLlegio. Eigenthum des Herausg…

  4. 1833-09-06 · Heft 17 (6.9.1833) · p. Seite 134

    134 Gefahr zu fürchten. Wo die Juden bis jetzt bürgerliche Rechte erhalten haben, haben sie sich als achtbare Bürger bewahrt, und es ist nicht einzusehen, warum nicht derselbe Erfolg hier eintrmn sollte. Im Jahr 1752 ist ein Gesetz zur Verb…

  5. 1833-09-06 · Heft 17 (6.9.1833) · p. Seite 135

    135 Es versteht sich also, daß ich nicht auf den Grund einer schlechten Moral oder Mangelnder geistiger Vorzüge hin mich der vorliegenden bill widersetze. Ich bin aber der Meinung, daß das Parlament der unangemessenste Ort für die Juden zur…

  6. 1833-09-06 · Heft 17 (6.9.1833) · p. Seite 136

    136 sie beweisen durch ihr Mißgeschick die Wahrheit der Worte der Propheten und der Evangelisten. Ich wiederhole es, ^ich hege keine Bitterkeit gegen meine jüdischen Brüder; ich betrachte sie mir Bewunderung und Mitgefühl — Bewunderung für …

  7. 1833-09-06 · Heft 17 (6.9.1833) · p. Seite 137

    137 bekümmert. Was mich betrifft, so will ich aus Grundsatz lieber einen achtbaren Juden an der Gesetzgebung für eine christliche Kirche Theil nehmen lassen, als Einen, der sich zu einer feindlichen christlichen Sekte bekennt. Je näher vers…

  8. 1833-09-06 · Heft 17 (6.9.1833) · p. Seite 138

    138 nen! denn sie wissen nicht, was sie thun; — sondem er ist ein Gespenst seiner rohen Einbildungskraft, so unähnlich dem Urbilds, wie die Nacht dem TUge. Aber, hat man gefragt, würde es nicht Schmach über unsere christlichen Institutionen…

  9. 1833-09-06 · Heft 17 (6.9.1833) · p. Seite 139

    139 det, welche Diejenigen von den höchsten Staatsämrem ausschlöffe, die sich nicht zum Evangelium der kennen; aber woher kommr das? Weil es nie für möglich gehalten wurde, daß Solche zu ihrer Besetzung in Vorschlag gebracht würden. Man hat…

  10. 1833-09-06 · Heft 17 (6.9.1833) · p. Seite 140

    140 lich in der Absicht gemacht, nicht sie, sondern andere Parrheien auszuschließen. Gleich vielen anderen Bestimmungeu des Strafgesetzbuchs, haben sie ursprünglA nur Eine Sekte treffen wollen und am Ende hat der Buchstabe des Gesetzes auch…

  11. 1833-09-13 · Heft 18 (13.9.1833) · p. Seite 141

    Der Jude. Periodische Blätter für Religion und Gewissensfreiheit. In zwanglosen Abtheilungen herausgegeben von Dr. G. Riesfer. Zweiter m 1Ä M» Band. Freitag, den 13. September 1833. Mit ütöttigl. Dänischem Allerhöchstem Urivilegio. Eigenthu…

  12. 1833-09-13 · Heft 18 (13.9.1833) · p. Seite 142

    leistete, that er, was jeder gewissenhafte Jude pt thun sich scheuen würde. Vielerlei ist wahrend der gegenwärtigelr Diskussion gesagt worden über den Vorschub, welchen die Bill der Gottlosigkeit und Blasphemie leisten würde. Nie ist dergle…

  13. 1833-09-13 · Heft 18 (13.9.1833) · p. Seite 143

    länder, als eine unabhängige Ration, nicht gehalten sind, dem Beispiele Frankreichs zu folgen; was aber dieses L<md betrifft, so muß ich bemerken, daß sich Derselbe in einem vollständigen Jrrthume befindet. Die Juden sind dort allerdings vo…

  14. 1833-09-13 · Heft 18 (13.9.1833) · p. Seite 144

    144 me besessen, während den Katholiken z. D. durch die Emaneipation nur diejenigen Rechte, in deren Besitz fie sich schon in früheren Zeiten befunden, zurückgegeben worden seien. Die Tharsache ist allerdings richtig; aber ich sollte kaum g…

  15. 1833-09-13 · Heft 18 (13.9.1833) · p. Seite 145

    Nach dieser Debatte wurde die zweite Lesung der bill, wie bekannt, mit 104 Stimmen gegen 54 verworfen. Wenn wir die vorliegenden Debatten mit den Verhandlungen vergleichen, welche über dieselbe Angelegenheit m Deutschland auf dem Gebiete de…

  16. 1833-09-13 · Heft 18 (13.9.1833) · p. Seite 146

    nung bei dem größeren Theile der Nation vorherrschend, so wäre natürlich die Sache in England als verloren zu betrachten. Glücklicher Weise ist augenscheinlich das Gegentheil der Fall. Die öffentliche Meinung har sich entschieden und warm f…

  17. 1833-09-13 · Heft 18 (13.9.1833) · p. Seite 147

    147 GewWnsfreiheir günstigen wahrhaften öffentlichen Meinung sehen. Wir habe» -den allgemeinen Grund; chDMter der hieher gchörigen Erscheinungen des gewihniLchen Lebens bei einer anderen Veranlassung in sorgenden Worten zu characterisiren v…

  18. 1833-09-13 · Heft 18 (13.9.1833) · p. Seite 148

    148 Die beiden hier angegebenen Elemente, ein allgemeines Vorurtheil gegen die Juden, oder, richtiger gesagt, gegen den abstrakten Begriff des Juden, daneben eine billige Würdigung und Beurtheilung des einzelnen Juden nach seinem Werthe sch…

  19. 1833-10-01 · Heft 19 (1.10.1833) · p. Seite 149

    vor Jude. Periodische Blatter für Religion und Gewissensfreiheit. In zwanglosen Abtheilungen herausgegeben von Dr. Riesser. Zweiter Dienstag, den Land. 1. Dctober tSSZ. Mlit Ltönigl. Dänischem Allerhöchstem Mrivilegio. Eigenthum des Herausg…

  20. 1833-10-01 · Heft 19 (1.10.1833) · p. Seite 150

    150 Gewissensfreiheit erhalten, zu welchem sich die große Mehrzahl der Geister in unserem Jahrhundert bekennte man wird jene Meinung vernehmen, welche in der Kurhessischen und Bairischen StandeversammllNrg ihre treusten und edelsten Organe …