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S5! gm Sturme der sinnliche» Lüste und Begierden, durch daF Gewicht der Ucbcrzeugung der Schale der Entscheidung den . Ausschlag gicbt. Die Drohungen der Vernunft sind eindringender und kräftiger; sie ruft: ״Frevler, wie willst du ״es wagen…
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—י—-™- «25 den zum Schweigen zu bringen. Ausdrücklich gebietet die»- selbe vielmehr: (Kronik r.D.28> 9-)Kenne den Göit deines Vaters und verehre ihn mit ganzrm Herzen; liebe den Ewigen deinen Gott mit ganzem Herzen» mit ganzer Seele und mit…
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v _ . S5Z gm Schrift", sagt der gelehrte und aufgeklärte Maimo» ni d es in seiner Einleitung zum More Nebochr'm, ist die gründliche Einsicht, die man durch die Erklärung der in der Prophetensprache vorhandenen Bilder und Allegorien erlangt.…
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verspräche? Ja, selbst ohne geographische und Historische Kenntuiß der alten Volker und Reiche sind uns viele Stcllen in der Dibel, viele Erzählungen, die nur auf gewisse Begebenheiten und Verhältnisse Bezug haben, ganz unversiändlich. Ohne…
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—- 255 Wie wäre dieß Erkennen aber ohne Untersuchen möglich? Den Meister lernt man nur aus seinen Werken kennen, ohne gründliche Kcrmtniß dieser Werke bleibt unsere Erkenntniß des großem Meisters, unsere Verehrung desselben nur rin oberfläc…
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_• •י—־י^- . 6;2 dieser erhabenen Gegenstände vorher erlangt haben muß, nicht gehörig verstanden werden können. Ueberdieß findet man, daß die vornehmsten Talnmdisten selbst dm Wissen« schäften ergeben waren, sie zu ihren Hauptbeschäftigunge…
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des Vernünftigen hcrabwürdigen und Gott nicht wohlgefällig ftyn können. Wie wäre es aber möglich, diesen ' Zweck zu erreichen, wenn wir nicht über ihre Beschaffenheit und ihr Wesen Nachdenken dürften; wenn wir mit einer blinden Anhänglichke…
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258 B* VI. Lieber den Hang das Gesetz zu übertreten, oder über den Reiz gegen Verbote zu handeln. Eltern und Erzieher kommen in der Klage, daß Kindcv so gern gerade das thün, was ihnen verboten ist, überein, und gestehen gemeinschaftlich, d…
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*5? . -sicht auf den moralischen Werth' des Menschen, auf seine u religiöse Bestimmung veranlassen kann, je leichter sie—. I nach der natürlichsten Schlußfolge — die Begriffe über EGott und Menschheit verwirren, zu fehlerhaften Urrheilen .ü…
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tigkeit wieder zu überlassen. Die Mütter nennen diese Unart Eigensinn, und das Sprichwort: Wenn man Kindern den Willen thut, so weinen fie nicht, schreibt sich daher. Wir finden diese sogenannte Unart ohne -Ausnahme bei allen Kindern, auch …
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ff •**+-*+** s6i; gegründet ist, bctrist, alles das mit Wahrheit folgern, was' . den Meinungen abergläubischer» gedankenloser Mensch« 'über diemenschliche Natur, was besonders die angcerbte p Verderbtheit und Sündhaftigkeit derselben betrif…
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262 ich, daß sich drr Zufall unter sobewandtcn Umstanden nur wer gleich bleiben und mit seinen ungefähren Wirkungen zu einer unveränderlichen Regel werden kann, nach welcher die Erscheinung immer dieselbe seyn müßte. Das wäre in der That ei…
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i ersten Eutwicklungsperiode einseitig, unvollkommen» roh.; Denn nur durch die Wirkungen übet sich die Kraft, und - diese Uebung muß lange und anhaltend fortgesetzt werden^ j ehe die Kraft zu einer allscitigen,. vollendeten Entwicklung .) g…
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LS< ' ' tioncn der Starke und Schwache, vollkommen dem rohe« Wilden gleichen, der weiter nichts will, als was er will, und der wie besessen raßt, wenn fich dem Strome seiner rohen, unbändigen Willkühr etwas entgegen stellt. Beide gleichen d…
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S§5 Saß der Mensch nicht geboren fey, durch sein Leben am Gangeibande zu gehen, sondem sich selbst zu regieren, sich selbst Gesetzgeber zu seyn, und unabhängig von fremder Willkühr dem großen Ziele seiner Vollendung nachzusircben. So wie nu…
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*66 krzog. Sind Ke sich nun vollends keiner vorsätzlich schlechten Handlung bewußt, so führen sie sich keck zum Beispiel vn und sagen: Ich bin auch so erzogen worden und habe, gottlob! noch keine» schlechten Streich gemacht; da sie doch eig…
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Freude macht, wenn ihre Kinder auf keine einzige Frage, auf die schwerste selbst, eine geschickte-Antwort schuldig' bleiben, die sie sich zu finden umsonst bestrebten. DaS Wissu ihrer Kinder freut sie, sie wollen gelehrte Kinder, die sie of…
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»6, gen noch nicht achten können, wenn er alles dieses nur that, weil em Anderer es so wollte,, wenn er selbst, ein willenloses Geschöpf, allemal eines Stoßes von Außen dedarf, um in Thatigkcit gesetzt zu werden, und dann in der Richtung fo…
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S§A «uf seiner würdige Gegenstände leite. Weil aber, sobald die Vernunft, wir bei Kindern, noch nicht entwickelt i(V eine vernünftige, eigentliche Selbstthatigkeit nicht möglich . ist, sondern nur das Beginnen, oder «ine Form dcrseh» den, i…
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®7© . Selbsithatigkeit, fie raubte ihm, bei, meiner Meinung nach, aller Vorherbesiinimung, die man mir nicht mißverstehen muß, doch nicht das große, ihn erhebende Gefühl seiner Freiheit. Alles glaubt er selbst gerhan zu haben, was ein Höher…