Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 4 H. (1807)
- Article
- Über die Vereinigung der Religion mit den Wissenschaften
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 252 (sequence 4)
- Language
- German
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—י—-™- «25 den zum Schweigen zu bringen. Ausdrücklich gebietet die»- selbe vielmehr: (Kronik r.D.28> 9-)Kenne den Göit deines Vaters und verehre ihn mit ganzrm Herzen; liebe den Ewigen deinen Gott mit ganzem Herzen» mit ganzer Seele und mit ganzem Vermögen. ״Auf welche Weise» erklärt der Talmud, liebt man den Ewigen? Auf den Weg der Untersuchung." *) Wer nur irgend Men forschenden Blick in das innere Heiligthum der Religion wirft, und nicht bloß seinen Geist an den mystischen Außenseiten derselben zu weiden sich begnügt» der wird gestehen, daß es überall in Rcligionssachm keinen Irrthnm gebe» dessen Ausdeckung nicht höchst nützlich war;. Er fürchtet keine freimüthige Prüfung, fett* Hern er wird sie vielmehr ermuntern, damit sie ihn auf die Wahrheit bringe. Was Antisthcnes von dem Menschen überhaupt sagte: ״Wer Andere fürchtet, ist ein Sklave," bas gilt gewiß von der Wahrheit am meisten. Wer ihre Blicke scheuet, wird nie . seine Fehler entdecken. Blinder Glaube ohne Ueberzeugung ist kein rechter Glauben. Denn jener ist nur so lange möglich, als man glauben will! sobald aber der Wille dazu aufhört, so hilft kein Befehl, daß man glauben soll;׳ er reizt vielmehr zum Widersiandc. Auch gelangt der Mensch nie zur wahren Kenntniß der Religion, der immer bloß ihr äußeres Gewand bewundert» und mit derselben wie rin Kind mit der Puppe spielt; die Göttin verachtet seine Tändeleien und wird ihm nie ihr Gesicht zmvmdrn. ״Die wahre Kennmiß der heili. - -׳׳ ־. - . ״ ' _ SM '/;־*) »יגי יודע היאך אוהביין המקום 1 »?1«י* הוד־ז י מתבונן בדרכיי•