Sulamith
- Journal
- Sulamith
- Volume
- Erster Jahrgang 1806-1807
- Issue
- 2. Bd 4 H. (1807)
- Article
- Über die Vereinigung der Religion mit den Wissenschaften
- Date
- 1807-01-01
- Page
- Seite 256 (sequence 8)
- Language
- German
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_• •י—־י^- . 6;2 dieser erhabenen Gegenstände vorher erlangt haben muß, nicht gehörig verstanden werden können. Ueberdieß findet man, daß die vornehmsten Talnmdisten selbst dm Wissen« schäften ergeben waren, sie zu ihren Hauptbeschäftigungen machten, die Kenner derselben auch unter andern Nationen liebten und schätzten und sehr oft deutliche Winke gaben, wie die Kenntnisse derselben zum zeitigen und ewigen Glücke des Menschen nothwendig seyen. So heißt es im Midrasch Raba: Derjenige Schristgelehrte, רכלמיד חככם, der nicht auch Weltkenntnisse besitzt, ist schlimmer als ein todtes Stück Vieh *)• Der sehr gelehrte und geschätzte R. Samuel Jarchinae rühmte sich, er scy der Straßen des Himmels (der Astronomie) so kundig, als der Straßen feines Wohnortes Nahardae. —) Die Grundwahrheiten der Religion sind: 1) Das Daseyn Gottes. . s) Vorsehung. 3) Vergeltung. Auf diesen drei Hauptwahrheiten beruhen alle rekigiö« fen und moralischen Gesetze, Lehren und Pflichten; selbst Ceremonien und heilige Gebräuche sollen und können ihrer Natur nach'nichts anders seyn, als bloße Mittel, die zu Jenen Wahrheiten hinführen, auf dieselbe aufmerksam machm und so den bessern Theil unsers Jchs zum'zeitlichen und ewigen Glücke soviel als möglich vorbercitcn. Ohne diesm Zweck sind die Ceremonim bloße thierische Bewegun« gen, die an sich keinen Werth haben, uns in dm Augen / / ־- . ' / . . _ - de- ' פד* ת״ת שאין בו רימה נבילה טובה הימנד C *נהירין לי שבילי זרקיע כשגילי דנהרדעי (**