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Sulamith · 1807-01-01 · 2. Bd 4 H. (1807) · p. Seite 259

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Sulamith
Volume
Erster Jahrgang 1806-1807
Issue
2. Bd 4 H. (1807)
Article
Über den Hang das Gesetz zu übertreten, oder über den Reiz gegen Verbote zu handeln
Date
1807-01-01
Page
Seite 259 (sequence 2)
Language
German
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*5? . -sicht auf den moralischen Werth' des Menschen, auf seine u religiöse Bestimmung veranlassen kann, je leichter sie—. I nach der natürlichsten Schlußfolge — die Begriffe über EGott und Menschheit verwirren, zu fehlerhaften Urrheilen .über die dosen und guten Handlungen unsrer Brüder verbleiten, und dadurch endlich selbst dein Leben seine erhabenste | Bedeutung zu nehmen vermag. Sollte nun wohl ein Gegen«; stand von solcher Wichtigkeit nicht interessant genug ftyn für ßdas Nachdenken aller sorgsamen Eltern? Ohne Zweifel! i-Und so finde denn eine kurze, soviel als möglich crschöjjpftnde Betrachtung desselben, in diesen Blattern einen schicki! sichert Platz. Die einzelnen Momente dieser Betrachtung E dürften ungefähr diese scyn: Was ist dieser Hang seiner ß Natur nach? worin hat er seinen Grund? in welchem Ver« | haltnist sicht er mit der Bildung des Menschen? Was wird H der Erzieher beobachten müssen, um ihn so zu entwickeln E und zu leiten, daß der Moralität Vorschub geleistet werde? Schon jedes Kind, sobald es fähig ist, auch ohne j'immerwährende, unmittelbare Leitung seiner Elttrn in stiim» kleinen, unbedeutenden Wirkungskreise nach Maßgabe! seiner sich entwickelnden Kräfte thatig zu scyn, wird, sobald!man seinem ans irgend einen Gegenstand gerichteten Spiel» r -trieft — denn der Inbegriff der ersten kindlichen Thatigkeit i ist doch wohl hauptsächlich spielen — ei» Hinderniß in den Weg legt, unwillig, ungeduldig, und äußert sein Miß- 5 vergnügen oft auf eine für die Ohren der Erwachsenen I nichts weniger als angenehme Weise. Alles Schmeichelt^ alles Liebkosen kann es nicht beruhigen , und, Eltcm sehen j sich grnechigt, um seine vorige gute Laune wieder herzu« stelle», es der eignen,' willkührlichen Archtung seiner Thä», R a tigkeik

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