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  1. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 12

    304 Das Heerwesen und die jüdische Erziehung. lernt, als die Schule zu erreichen vermag, sondern beschränkt auf die zwei pflichtgebotenen, obligatorischen Stunden. Daß in diesen zwei Stunden nicht die allerbescheidensten Erfolge erreicht we…

  2. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 13

    Das Heerwesen und die jüdische Erziehung. 305 befehlen, zu wünschen. Das hat aber nicht nur für sein religiöses künftiges Verhalten, das hat für sein ganzes Leben nachteilige Folgen. Wir sagen vielleicht: ״Die Schule stellt zu große Anforde…

  3. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 14

    306 Das Heerwesen und die jüdische Erziehung. Es bliebe noch die vierte Eigenart das Heerwesens und besonders des Krieges, die Form der Befehlsübermittelung des obersten Willens in ihrer Anwendung auf uns und unsere Kinder. Was den militäri…

  4. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 15

    Das Heerwesen und die jüdische Erziehung. 307 Zwecke? Es ist uns nicht gesagt; es ist der Wille unseres himmlischen Vaters, und wir haben zu gehorchen. Und indem wir gehorchen und indem wir uns hineinleben in den Weg, den er uns vorgeschrie…

  5. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 16

    308 Probleme der Pentateuchexegese. seinem Heile gewesen und es lernt für alle Folgezeiten, sich unterzuordnen. Auch beim Lernen, beim Unterricht ist alle überflüssige, ausgedehnte Erklärung vom Übel. Lernen soll das Kind, die Form und den …

  6. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 17

    … Allein sämtliche auffällige Erscheinungen finden eine vollkommen befriedigende Erklärung durch den Kommentar von M. L. Malbim zu 7,1 ff. Wir wollen hier seine Erklärung dem Inhalte nach wiedergeben. Die hier mitgeteilte Hede Gottes geht von eine…

  7. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 18

    …se befindlichen reinen Tieren nur je sieben Paare, von den unreinen Haustieren (wie Pferde, Esel, Kamele) je zwei (nach Malbim: 2 Paare) und auch von den in seinem Hause vorhandenen Vögeln je sieben Paare in die Arche mitnehmen solle. Man begreif…

  8. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 19

    Probleme der Pentateuchexegese. 311 werden von selbst kommen, sei es durch besondere göttliche Fügung, sei es durch die Flut und schon durch das Vorgefühl der nahen Katastrophe ihm zugetrieben. Dies zeigt uns, daß תביא אל התבה in 6,19 auch …

  9. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 20

    g 12 Probleme der Pentateucbexegese. nehmen sollte (7,2). Danach waren es also auch die reinen Tiere die (von der Thora, Deut. 14.5) für rein erklärten Waldtiere, von denen, ebenso wie von den unreinen Tieren, nur je zwei zu Noah in die Arc…

  10. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 21

    Probleme der Pentateuchexegese. 3!3 Was zuvörderst die Entstehung der Flut betrifft, so haben wir bereits oben S. 216 gezeigt, daß 7,11 durchaus nicht genügt, um das Eintreten der Flut anzuzeigen; es bedarf diese Angabe vielmehr der Ergänzu…

  11. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 22

    3T4 Probleme der Pentateuchexegese. Einer besonderen Erörterung bedarf es, die scheinbaren chronologischen Widersprüche in unserer Erzählung zu erklären. Die Kritiker meinen, daß nur nach P die Dauer der Flut auf ein Jahr und 10 Tage bestim…

  12. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 23

    …chieden, daß der Bericht 8,1 ff. nicht erzählt, was nach den 150 Tagen geschehen ist, sondern (wie bereits Luzzatto und Malbim erklärt haben) zurückgreifend darstellt, was während der 150 Tage von Gott gewirkt wurde, um die überschwemmte Erde wie…

  13. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 24

    316 Probleme der Pentateuchexegese Es sei noch bemerkt, daß in der Sintflutgeschichte der Genesis 10 Zeitabschnitte sich befinden und dabei 5 Daten von Monatstagen, an welchen das Ereignis eintrat, angegeben sind. Sonst ist aus den Angaben …

  14. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 25

    Probleme der Pentateuchexegese. 317 4. 73 Tage der Abnahme des Wassers bis zum Sichtbarwerden der Bergspitzen, vom 17. Nissan bis zum 1. Tammus (8.4 und 8,5 nach den meisten Erklärern). 5. 40 Tage des Wartens bis zur Auskundschafts-Sendung …

  15. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 26

    318 Probleme der Pentateuchexegese. heit der Menschen groß auf Erden war und daß das Trachten ihres Herzens nur immer auf das Böse ging. Dies veranlaßte, daß 'ה, der Gott der Barmherzigkeit, zur Rettung der Zukunft des Menschengeschlechtes …

  16. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 27

    Probleme der Pentateuchexegese. 3*9 wird in vv. 26—27, beginnend mit בעצם היום חזה, der ganze Vorgang der Beschnei düng nochmals mit allen Details wiederholt. Dasselbe geschieht auch an unserer Stelle. Nachdem in 7,7—9 der Einzug Noahs mit …

  17. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 28

    320 Die Auslösung der Gefangenen. Beim Verbum מחה wird auch als Objekt (in 7,4 und 23) קרם, gebraucht, weil מחה (wegtilgen, auf lösen) einen Gegensatz bildet zu קום (bestehen). Das Wort יקים kommt nur noch bei Dathan und Abiram vor (Deut. 1…

  18. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 29

    …בה) und stellen die Ausübung dieser Pflicht an die Spitze aller anderen Liebeswerke 1). Im Anschluß an einen Bibelvers (Jeremia 15,2) wird die Gefangenschaft als ein schweres Leid bezeichnet, schwerer als Hungersnot und Tod, denn in ihr treflen be…

  19. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 30

    322 Die Auslösung der Gefangenen. Ban einer Synagoge einen Geldbetrag gesammelt oder gar die Balken und Steine schon gekauft und die Hand an die Arbeit gelegt, so stelle man den Bau ein, verkaufe das Material und benutze das Geld für den no…

  20. 1915-07-01 · Heft 7 (Juli 1915) · page 31

    Die Auslösung der Gefangenen. 323 wenn der geforderte Preis den Wert derselben übersteigt. ~ — ״Man verhelfe den Gefangenen nicht zur Flucht, damit der Feind nicht deren Joch erschwere und die Hut derselben verschärfe.״ Beide Bestimmungen s…