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  1. 1927-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1927) · p. Seite 383

    … aber könnte mit diesem Terminus geradezu etwas Unrichtiges in der Quelle bezeichnet werden. Damit stimmt überein, dass Raschi selbst an einer Stelle den Ausdruck כדיי gebraucht, wo der Talmud eine Ueberflüssigkeit in der Quelle annimmt und ihr S…

  2. 1927-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1927) · p. Seite 384

    …sen Stellen erklärlich ist, durch ein leicht mögliches Versprechen oder Versehen. Schon Bacherl 2) ^schreibt: ״Der bab. Amora Chisda, der in R. H. 5 a unsere Formel anwendet, bedient sich im jerus. Talmud, Megilla 73 b 52 (angeführt Berach. 4d 3…

  3. 1927-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1927) · p. Seite 386

    … streicht, wäre allerdings כדי נסבה möglich (vgl. Tossaf. z. St. 8ub סמי מכאן).. Aber man kann annehmen, dass der frühe Amoräer Rabbi Jochanan in solchen Fällen nur ein Streichen für möglich hält und den תירוץ, den כדי נסבה bietet, überhaupt nicht…

  4. 1927-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1927) · p. Seite 387

    …t. Will man Becho. 42 a einerseits, Eh 5 a und Zeb. 99 b (und die Jeru&chalmistellen) andererseits, nicht verschiedenen Amoräern gleichen Namens zu schreiben2 *), was wohl schwerlich richtig ist, dann mag man etwa annehmen, dass eben das weitere סמ…

  5. 1927-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1927) · p. Seite 398

    …m sie die Sammlungen von Besponsen aus dieser Zeit kritisch untersucht und ihre Zusammenhänge nachzuweisen sich bemüht. Joel Müller (MIL) hat zwar in seiner ״Einleitung in die ßesponsen der baby- Ionischen Gaonen״ (Ein].), Berlin 1891 (מסתח לתשובות הג…

  6. 1927-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1927) · p. Seite 412

    …itlichkeit ist nicht leicht festzustellen, und in der Tat haben selbst Kenner der Materie, wie Lüzzatto, Halberstam und Joel Müller, sie nicht bemerkt, sondern nur von einer Aehnlichkeit des Ms. mit anderen Sammlungen, insbesondere mit 61ש״צ ge- 69) D…

  7. 1927-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1927) · p. Seite 444

    …einen Ursprung. _ J. H. Jüdische Welt- und Lebensperspektiven. Abhandlungen über alte und neue Jadentumsfragen. Von Dr. Adolf Altmann, Oberrabbiner in Trier. — Druck und Verlag von C. Angermayer, A. Alkalay & Sohn Nachfolger in Pressburg. — 240 Seiten. …

  8. 1927-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1927) · p. Seite 447

    …iner neuen Ausgabe vor uns, die als besonders geglückt bezeichnet werden kann. Der bekannte Bearbeiter des ״Pardes“ von Raschi, Rabbiner Chajim L. Ehrenreich aus Deva (Rumänien), hat sich die Herausgabe einer kritischen, gründlich bearbeiteten Ne…

  9. 1927-09-01 · Heft 9-10 (September 1927) · p. Seite 469

    …ieten, ob man da mit Gedanken vom Kusari und Samson R. Hirsch und Kant so ganz leichten Herzens hinwegvoltigieren kann. Joseph Carlebach hat in seinem kleinen Aufsatz ״In der Hermannshöhle0 (Jesch. I, S. 175ff.) denVersuch gemacht, für eine dieser Einzelhe…

  10. 1927-09-01 · Heft 9-10 (September 1927) · p. Seite 482

    …des 2. Jahrhunderts) an Stelle der im grossen Krieg zerstörten Stadt eine neue Siedlung entstanden ist Wir kennen einen Amora aus dem 3. Jahrhundert, der aus unserem Ort stammte9. 3) Mecbilta zu Exodus 14,15; Mech. d. R. SbJ. Nachtr. XVI: 48,8. …

  11. 1927-09-01 · Heft 9-10 (September 1927) · p. Seite 503

    … kleine Sache“? אטו יראת שמים מלתא זוטרתא היא (Berachoth 33 b), genügt doch allein noch nicht, um die Auffassung des R. Samuel Edels u. a. zu rechtfertigen. Auffallen muss nun aber nicht nur der Satz selbst, sondern auch die Begründung, die ihm gegeben…

  12. 1927-09-01 · Heft 9-10 (September 1927) · p. Seite 505

    …em Gegensatz zu jenem allgemein gehaltenen Satze zu stehen braucht. # II. Beza 16 a heisst es: Eine Baraitha lehrt: Von Schammai, dem Alten, sagte man, er habe sein ganzes Lebeu lang zu Ehren des Sabbats gegessen. Traf er auf ein schönes Vieh, dann…

  13. 1927-09-01 · Heft 9-10 (September 1927) · p. Seite 506

    …auch bei seiner Speise stets des Sabbats erwähnte und sein ganzes Leben lang zu Ehren des Sabbats speiste. Hillel, sagt Nachmanides weiter, stimmt mit der Deutung Schammais überein, aber er hatte bezüglich der Speisen eine andere Art, weil alle seine …

  14. 1927-09-01 · Heft 9-10 (September 1927) · p. Seite 507

    Randglossen 007 fassung Nachmanis, die von uns berührte Schwierigkeit wird mehr umgangen als beseitigt. Auch R. Samuel Edels erklärt die Gemara ähnlich, ohne von Nachmanis Erklärung Notiz zu nehmen. ״Schammais Art sei gewiss gut und vortrefflic…

  15. 1927-09-01 · Heft 9-10 (September 1927) · p. Seite 509

    …r Vergleichsweise verschwindend kleinen Zahl von Fällen aus religiösen Gründen, weitaus zumeist zu ganz anderem Zwecke. Raschi hat aber nicht so wie Tossaphoth ולא בטל מאליו erklärt, weil die Worte ודעתיה עילויה danach überflüssig wären. S. zur S…

  16. 1927-09-01 · Heft 9-10 (September 1927) · p. Seite 513

    …geschehen wäre. Indessen bedarf es m. E. dieser Erklärung gar nicht. Gerade das, wovon Tossaphoth ausgehen, schien auch Raschi schwierig. Was Raschi sagt, besteht vollkommen zurecht, wenn wir nur den angeführten Schriftvers genau lesen. Einmal be…

  17. 1927-09-01 · Heft 9-10 (September 1927) · p. Seite 542

    …einlich ist, da an keiner Stelle von עת׳ — jedenfalls soweit aus dem auf uns allein gekommenen Fragmente feststellbar — Raschi benutzt wird und auch der Plural in וששאלתם die Zugehörigkeit dieses Responsums zu einem Rischon unwahrscheinlich macht…

  18. 1927-11-01 · Heft 11-12 (November 1927) · p. Seite 597

    Vom Tier und seiner Wertung usw. 597 Ausnahme von Raschi nehmen, auf die Menschen. Wie fein* dass בהמה טהורה nicht in dem technischen Sinne genommen wird von den Tieren, die na…

  19. 1927-11-01 · Heft 11-12 (November 1927) · p. Seite 598

    …achtung selbst braucht nicht durch den Priester zu erfolgen5), denn sie hat *) M. Sanhedrin I 4. 2) Beraehoth 27 a vgl. Raschi. 3) M. Sanh. VII 4. 4) Joma 5 a. *) Joma 27 aund an vielen Stellen im Talmud. Schon dieser Umstand., allein ist der sch…

  20. 1927-11-01 · Heft 11-12 (November 1927) · p. Seite 606

    …erständigen Schranken gehalten: geduldig, genügsam und bescheiden. So ist er der treue Begleiter. Die Geschichte von R. Pinchas ben Jair*), dessen Esel sich weigert, das nicht verzehntete Stroh zu fressen, mag man als Fügung erklären, wie es der Talmud sel…