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Jeschurun · 1927-07-01 · Heft 7-8 (Juli 1927) · p. Seite 412

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jeschurun
Volume
14 (1927)
Issue
Heft 7-8 (Juli 1927)
Date
1927-07-01
Page
Seite 412 (sequence 84)
Language
German
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412 Die Komposition der Sammlungen usw. die an den Anssenseiten stets befindlichen Kustoden beweisen, keine Seite fehlt. Vielleicht vergass der Schreiber ein Stack seiner Vorlage zum ersten Teile abzuschreiben, holte es ausserhalb des eigentlichen Manuskriptes nach und fügte nun diesen Nachtrag, von dem sich nur die letzte Lage erhalten hat59, in den ersten Teil an einer willkürlichen Stelle ein; bei dem später erfolgten zweiten Einbinden (s. o.) geriet er hinter den zweiten Teil. Die allgemein übliche Einteilung in zwei Teile ist jedoch ungenau. Sie zerfällt vielmehr in folgende sieben Sammlungen: die erste umfasst die Blätter 1 — 57 r (Nr. 1—292) und Bl. 132r bis Schluss (II, Nr. 229 —311); die zweite von 57 r (Nr. 293)60 bis 78 r (II, Nr. 51); die dritte bis 101 r (Nr. 105), die vierte bis Bl. 105 v (Nr. 127), die folgende bis B1. 113 v (Nr. 151), die sechste bis 127 v (Nr. 207) und die letzte bis Bl. 131 r (Nr. 228). Von diesen sieben Sammlungen ist die erste die bei weitem grösste; enthält sie doch 64 (von im ganzen 138 Blättern) und 375 (von im ganzen 605) Nummern. Sie allein ist rein gaonäischen Ursprungs und wird deshalb auch allem Gegenstand der nachfolgenden Ausführungen werden. Ihre Einheitlichkeit ist nicht leicht festzustellen, und in der Tat haben selbst Kenner der Materie, wie Lüzzatto, Halberstam und Joel Müller, sie nicht bemerkt, sondern nur von einer Aehnlichkeit des Ms. mit anderen Sammlungen, insbesondere mit 61ש״צ ge- 69) Denn sie beginnt mitten im Satz. 6*י) Versehentlich wurden die beiden folgenden Bsp. (Nr. 293 und 294) als zur ersten Sammlung gehörig angesehen. Der Irrtum rührt wohl daher, dass den Kopf von Bl. 58 r ein Gedicht bildet, nnd dies als Beginn einer neuen Sammlung angenommen wurde. 61) Lüzzatto hat in einem Briefe an S. L. Rapp&port, אגדות S. 744 und in Beinern בית האוצר S. 47 a zwar eine Aehnlichkeit zwischen grossen Teilen von Msfl. und ש״צ festgestellt. Er sieht aber als Vorlage Modai’s eine andere Sammlung an, so dass er die »sehr schwierige Fest- Stellung“ darüber für nötig hält, »wer der Verfasser der gedruckten und wer der handschriftlichen Sammlung ist“. Mil., dieser Ansicht folgend, nimmt (Einl. S. 13) an, dass ״zweifellos auch der Sammler von MsH. die Mehrzahl - dieser Bsp., und zwar in der gleichen Weise geordnet, vorfand, jedoch (S. 52) die späteren Abschreiber sie umgestaltet und zu ה״פ, sowie ש*ת andere Bsp. hinzngefügt hätten*. In seinem früher erschienenen Vorwort zu תש׳ חכמי צרמת S. VIII hält er jedoch die Bsp. dieses Teiles des Ms. zwar nach Ma-

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