Mannheim
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19341937
  1. 1934-08-01 · 5 (1.8.1934) · p. Seite 5

    … Rheinprovinz ohne Köln 67 Grenzmark 43 Reg.-Bez. Kassel ohne Kassel 33 Rheinprovinz ohne Köln 88 Niederschlesien otine Breslau 130 Kassel 122 Köln 106 Breslau 122 Reg.-Bez. Kassel 70 Jüdische Gemeinde Berlin 230 Am auffallendsten ist zunächst der…

  2. 1934-08-01 · 5 (1.8.1934) · p. Seite 6

    …arnt- Eink.-Steuer-Solls Ostpreußen 5,5 4,5 Brandenburg 2,6 2,6 Pommern 3.4 2,7 Grenzmark 1,6 0,61 Niederschlesien ohne Breslau 2,6 3,0 Breslau 12,4 14,5 Obersdilesien 4,5 4,0 Sachsen 3,2 5,61 Schleswig-Holstein 2,1 1.1 1 Hannover 6.8 6.0 Westfale…

  3. 1934-08-01 · 5 (1.8.1934) · p. Seite 7

    …r französische Dichter Andrä Gide' ist in Deutschland am wenigsten als Dramatiker bekannt, obgleich kein Geringerer als Rainer Maria Rilke seinen „Verlorenen Sohn“ übersetzt hat. Er ist auch Verfasser eines „König Kandaules“, eines „Oedrpus“ und eines „S a u…

  4. 1934-08-01 · 5 (1.8.1934) · p. Seite 8

    …m an Leidenschaft, wie sie bisher nur großformatigen Werken Vorbehalten war. Eine Aufgabe für die Kulturbundbühnen! - v Andre Gide wird in diesem Jahre fünfundsechzig, der Sechziger Edmond Fleg, der Verfasser des „Kleinen Propheten“', des „Moses“ und…

  5. 1934-08-01 · 5 (1.8.1934) · p. Seite 9

    …nzösischen Kultursynthese, wie sie es schon einmal im französischen Ritterroman gegeben hat. Wie der deutsche Philosoph Constantin Brunner nimmt auch er Jesus für das Judentum in Anspruch wie die katholische Kirche das Mädchen von Orleans, das sie als Ketzer…

  6. 1934-08-01 · 5 (1.8.1934) · p. Seite 10

    …m als Huldigung darbringen, mit denen Heine in den „Hebräischen Melodien“ einen anderen Meister der hebräischen Poesie, Jehuda Halevi, gefeiert hat: Ja; er ward ein großer Dichter, Seines Volkes Licht und Leuchte, Stern und Fackel seiner Zeit, Seines Vo…

  7. 1934-08-01 · 5 (1.8.1934) · p. Seite 11

    wendigen Konsequenzen gezogen? Ist den Kleingemeinden geholfen worden? Was ist bisher an Hilfeleistung für eie geschehen? Bein Äußerlich betrachtet, müßte man zur Verneinung dieser Fragen kommen, denn die vom Preußischen Landesverband bis z…

  8. 1934-08-01 · 5 (1.8.1934) · p. Seite 12

    genannt wurden (siehe Freudenthal, „Chronik der Synagogengemeinde xu Luckenwalde“). Diese Gebets- und Lehrstdtten wieder aufzugeben, darf nur das allerletzte sein. Dieses Allerletzte zu verhüten, ist …

  9. 1934-08-01 · 5 (1.8.1934) · p. Seite 13

    …chte zunächst in ehrenden Worten der verstorbenen Ratsmitglieder Naphtali Fromm, Frankfurt am Main, und Emil Waldstein, Breslau, und dankte alsdann den Herren Geheimrat Goldfeld, Breslau, und Schocken, Berlin, die ihr Mandat niedergelegt hatten, f…

  10. 1934-08-01 · 5 (1.8.1934) · p. Seite 14

    diesen jüdisches Wissen zu vermitteln und ihnen die Fähigkeit zur Erteilung jüdischen Religionsunterrichts zu verschaffen. Schichtwesen. Ueber die Arbeiten der Reichszentrale für Schächtangelegenheiten und ihren augenblicklichen Stand beric…

  11. 1934-08-01 · 5 (1.8.1934) · p. Seite 15

    …ng Nr. 1 vom 25. Januar 1931) wird bekanntgegeben: Die Abgeordneten Hermann Marx, Königsberg/Pr., Rechtsanwalt Foerder, Breslau, Studienrat Levy Wolff, Köln, Julius Cohen, Frankfurt /M. haben ihre Mandate als Abgeordnete des Verbandes niedergelegt…

  12. 1934-08-01 · 5 (1.8.1934) · p. [Seite]

    …ufiisdier landeaverbond iödisdier Gaiaaindan, ItJfWMbaig 2, Kantltr. 158, Präsidenti Kammergerldittrat I. 8. Lao Wollt, Neubabelsberg b. Berlin, Berliner Str. 100. Hauptschriftleiter und yaron 1 wojpWtWiPlMlt^u* omlen redaktionellen Texti George Goetz, …

  13. 1934-09-01 · 6 (1.9.1934) · p. [Seite]

    …r die Zukunft sich gestalten mag, dem neuen Jahre mit gutem Gewissen und mit Zuversicht entgegensehen. Rechtsanwalt Dr. Alfred Klee, Erster Vizepräsident des Großen Rates: Am Rausch-haschonoh erinnert sich der Jude und hält Einkehr. Doch peben dem Eri…

  14. 1934-09-01 · 6 (1.9.1934) · p. Seite 2

    …m Landesverband die Möglichkeit geben, in noch stärkerem Maße für die Verbreitung unserer Lehre zu sorgen! Rabbiner Dr. Julius Galliner, Dezernent für Kultus- und Schulangelegenheiten: Familie, Schule und Gotteshaus bilden die Grundlagen jüdischen Seins. …

  15. 1934-09-01 · 6 (1.9.1934) · p. Seite 3

    Rausch-Haschonoh und Jaum Kippur, die Tage jüdischen Heimwehs von Oberrabbiner Dr. Josef Carlebach, Altona. Suchet Gott, da Er sich finden läßt, rufet Ihn an, wenn Er nah ist! (Jesajas) Wo läßt Gott sich finden? Rabbi Jirmija sagte: in den …

  16. 1934-09-01 · 6 (1.9.1934) · p. Seite 4

    …das? Am Rausch-Haschonoh und Jaum Kippur, den Tagen der Heimkehr. Von einem der Größten der jüngsten Vergangenheit, von Franz Rosenzweig, wird erzählt, daß er in seiner Jugend ohne jede Erinnerung an Gottesdienst und Gottesanbetung, ohne die Kenntnis unser…

  17. 1934-09-01 · 6 (1.9.1934) · p. Seite 5

    … es nur Mitstreitende geben — sein Tun als Irrtum entschuldigend nachzusehen. Judentum und bildende Kunst von Professor Franz Landsberger (Berlin) In diesen Blättern war kürzlich ein Aufruf zur Erhaltung und Pflege jüdischer Kulturdenkmäler zu lesen, der di…

  18. 1934-09-01 · 6 (1.9.1934) · p. Seite 6

    so ist man überrascht davon, in wie vielfacher Weise dieses Kunstgefühl sich geäußert hat. Fast alle diese Kunst ist mit dem Kultus verknüpft, und es fehlt das eigentlich weltliche Gebiet, auf dem das Geschichts- und Sittenbild, das Portrai…

  19. 1934-09-01 · 6 (1.9.1934) · p. Seite 7

    Haggadah von Serajewo oder jene der Darmstädter Landesbibliothek, deren Miniaturen oder Initialen feinste Koloristik, höchste Erzählergabe verraten. Als dann gegen Ende des Mittelalters das geschriebene Buch dem gedruckten weicht, da werden…

  20. 1934-09-01 · 6 (1.9.1934) · p. Seite 8

    überhaupt erfordern. Zur Vereinfachung und besseren Uebersicht ist vorgesehen, daß jeder Vertrauensmann eines Bezirkes von seiner Stelle aus kleinere Bücherpakete mit durchschnittlich 20 Büchern auf Anfordern an eine ein-' zelne Gemeindever…