Mannheim
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19341937
  1. 1934-06-01 · 3 (1.6.1934) · p. Seite 9

    In gleicher Weise häuft sich der schriftliche Verkehr mit den Gemeinden, besonders auf diesem Gebiete, das nunmehr außer der Fürsorge für Arme und Kranke vor allem Umschichtung: In der Gärtnerei Kikoier auch die Stellenbeschaffung und Stell…

  2. 1934-06-01 · 3 (1.6.1934) · p. Seite 10

    …s- und Kunstliedes in Deutschland; seit 1904 Ordinarius an der Berliner Universität, wurde er 1906 Vorsitzender der von Wilhelm II. eingesetzten staatlichen Kommission für die Herausgabe deutscher Volkslieder. Einige seiner Bücher, vielfach übersetzt…

  3. 1934-06-01 · 3 (1.6.1934) · p. Seite 11

    oder Miller, Schmidt, Hoffnumn, Neumann oder Niemann, Weiß, Schwarz, Groß, Klein“. Auch sollte es nach der von Schuckmann geäußerten Auffassung den Juden nicht gestattet sein, „Namen von angesehenen Staatsmännern, berühmten, Schriftstellern…

  4. 1934-06-01 · 3 (1.6.1934) · p. Seite 12

    …bbinischen Wortes: „Die Welt wird nur erhalten durch den Hauch der Kinder des Lehrhauses.“ Im Anschluß daran machte Dr. Fritz Bamberger, der die Leitung übernommen hat, mehrere Mitteilungen über die Durchführung des Kursus. Er sprach die Ueberzeugung aus,…

  5. 1934-07-01 · 4 (1.7.1934) · p. [Seite]

    GEMEINDEBIATT FÜR NE JÜDISCHEN GEMEINDEN PREUSSHNS VERWALTUK GS BLATT DES PREUSSISCHEN LANDESVERBANDES JÜDISCHER GEMEINDEN Alle Zoecfarlften M n rkhlu an da* Verwaltung*- and GaaMladeblatt de* PmiHhrtua Laad***«*>*ndm Ntdl»d»rr Gfrtnden, Kn…

  6. 1934-07-01 · 4 (1.7.1934) · p. Seite 2

    …te. Es war die echte Wiener Spielfreude der Bühne und zu nicht geringem Teil auch die alte Kultur des Burgtheaters, die Max Reinhardt nach Berlin verpflanzte. Denn er kam aus Wien.- 'Er selbst war Jude, (Goldmann hatßt er bekanntlich mit seinem eigentli…

  7. 1934-07-01 · 4 (1.7.1934) · p. Seite 3

    …ung in Reinhardts „Deutschem Theater“ ein junger Mann, der Hermann Granach genannt wurde. Er ist später unter dem Namen Alexander Granach bekannt geworden; aber eigentlich hieß er weder Hermann noch Alexander, sondern Jesaia! Denn dieser Granach - stammte t…

  8. 1934-07-01 · 4 (1.7.1934) · p. Seite 4

    …rg in schwachen Schwänken und Possen mit den törichten 'Textworten der Verfasser zu treiben pflegt. Max Pallenberg, der Gerhart Hauptmann und Moliäre und neuerdings auch Goethes Mephisto gespielt hat, ist, wo er einer wirklichen Dichtung ^egenübersteht, ein…

  9. 1934-07-01 · 4 (1.7.1934) · p. Seite 5

    …tehen jetzt für folgende Bezirke: Baden (Karlsruhe), Bayern (Ans-, bach, Augsburg, Bamberg, Bayreuth, Fürth; Kissingen, Kitzingen, Neumarkt, Pfalz, Regenburg, Schweinfurt, Würzburg), Brandenburg (Berlin), Grenzmark-Posen- Weatpreußen (Schneidemühl),…

  10. 1934-07-01 · 4 (1.7.1934) · p. Seite 6

    u der Darlehnskassen als Institute für Kleinkredite auf wirtschaftlicher Grundlage im Vordergrund. Bei voller Wahrung ihres gemeinnützigen Charakters haben sie bei der Vergebung ihrer Darlehen unter voller Würdigung des Momentes der soziale…

  11. 1934-07-01 · 4 (1.7.1934) · p. Seite 7

    haber, Lestschinsky und anderen und vor allem ira Verfolg des grundlegenden S i 1 b e r g 1 e i t’schen Werkes in der jüdischen Presse und …

  12. 1934-07-01 · 4 (1.7.1934) · p. Seite 8

    …eine Schätzung des jetzigen Standes vorzunehmen: Berlin fast unverändert gegenüber der Volkszählung von 1925 (172 672), Breslau etwas erhöht (Volkszählung: 23 240), Frankfurt um rund 3000 Seelen niedriger als 1925 (29 385), Köln um ca. 1000 Seelen…

  13. 1934-07-01 · 4 (1.7.1934) · p. Seite 9

    …n der Gesamtgliederung. Die Grenzmark dagegen weist überhaupt keine Gemeinde über 1000 Seelen auf, die größte Gemeinde, Schneidemühl, zählt nur etwas über 600 Seelen (heute rd. 500). Dafür ist die Kategorie 100—499 Seelen stärker als im Durchschnitt ve…

  14. 1934-07-01 · 4 (1.7.1934) · p. Seite 10

    — also etwa in einer bisherigen Zusammenstellung Aron (Sohn des) Moses der Name Moses — als unabänderlicher Familienname weitergeführt werden sollte. Aber dieser Vorschlag, der so ganz den Absichten Hardenbergs entgegenlief, konnte gar nich…

  15. 1934-07-01 · 4 (1.7.1934) · p. Seite 11

    …nister über die Tätigkeit der eingewanderten jüdischen Siedler, denen er hohes Lob zollte. Der deutsche Zionistenführer Kurt Blumenfeld vollendete in Berlin sein 50. Lebensjahr. In verschiedenen großen Städten der Sowjetrepubliken, wie z. B. in Odessa, Ki…

  16. 1934-07-01 · 4 (1.7.1934) · p. [Seite]

    Provinz Brandenburg: Luckenwalde, Rathenow, Brandenburg, Frankfurt a. O. Provinz Sachsen: Aschersleben, Bleicherode, Nordhausen. Provinz Hannover: Hamel…

  17. 1934-08-01 · 5 (1.8.1934) · p. [Seite]

    …en“. In Tagen des Schreckens erwies sich ihre Tapferkeit in der unerschütterlichen Festigkeit ihrer Seele. Ein Löwe war Rabbi Akiba. Im Jahre 135 n. Chr. scheiterte in dem unglücklichen und dennoch glorreichen Barkochba-Aufstand jene rühmvolle jüdisch…

  18. 1934-08-01 · 5 (1.8.1934) · p. Seite 2

    Denn nur wer an ein höheres Gut glaubt, kann sein Leben dafür einsetzen und opfern. Für den Ungläubigen sind Leben und Existenz der höchste Wert. Auf der obersten Stufe des Heldentums steht deshalb der Märtyrer. Die Quelle seiner Sicherheit…

  19. 1934-08-01 · 5 (1.8.1934) · p. Seite 3

    wirtschaftlichen Notwendigkeit des Betriebes hinausgingen. Die beste Hilfe für alle jüdischen Mittelstandsbetriebe wird aber zu jeder Zeit die Arbeitszuführung sein. Das setzt allerdings eine festgefügte Solidarität der jüdischen Glaubensge…

  20. 1934-08-01 · 5 (1.8.1934) · p. Seite 4

    rang hierbei übertragen wird. Er will in allen diesen Fragen, die nur ihn allein angehen können, nicht nur gehört werden, sondern auch in erster Linie einen maßgeblichen Einfluß auf die Vorbereitung, Gestaltung und Durchführung dieser bedeu…