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Gemeindeblatt für die Jüdischen Gemeinden Preussens · 1934-08-01 · 5 (1.8.1934) · p. Seite 15

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Journal
Gemeindeblatt für die Jüdischen Gemeinden Preussens
Volume
12 (1934)
Issue
5 (1.8.1934)
Date
1934-08-01
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
German
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sämtlichen deutschen Juden für einen Monatsbeitrag von 25 Rpf. bis 3 RM erworben werden .kann und den sozialen Aufgaben des Zentralausschusses dienen soll. Der Preußische Landesverband jüdischer Gemeinden wird sich auf Grund eines vom Großen Rat zu diesem Zweck gefaßten Beschlusses tatkräftig in den Dienst der Werbung für diese Beitragskarten-Arbeit stellen. Q. Änderung des Verzeichnisses der Verbandstagsabgeordneten. 27- Nachtrag zum Verzeichnis der dem Landesverband angehörigen Gemeinden. Provinz Brandenburg Frankfurt a. Oder. Rheinprovinz Zülpich. Vermittlungsdienst. Unter Hinweis auf die Bekanntmachung betr. das Ergebnis der Wahlen zum Verbandstag vom 15. Januar 1931 (Verwaltungsblatt 9. Jahrgang Nr. 1 vom 25. Januar 1931) wird bekanntgegeben: Die Abgeordneten Hermann Marx, Königsberg/Pr., Rechtsanwalt Foerder, Breslau, Studienrat Levy Wolff, Köln, Julius Cohen, Frankfurt /M. haben ihre Mandate als Abgeordnete des Verbandes niedergelegt. An ihrer Stelle sind gemäß §§ 64 und 65 der Wahlordnung für die Wahlen zum Verbandstag Frau Alice Hurwitz, Königsber g/P r., Rabb. Dr. Vogelstein, Breslau, Frau Martha Cob 1 enz, KöIn, Frau Ella Werner, Frankfurt /M. als Abgeordnete festgestellt worden. Der Abgeordnete Rabb. Dr. J. Lehmann, Berlin, ist verstorben. Gemäß den §§ 64 und 65 der Wahlordnung für die Wahlen zum Verbandstag ist Konrektor I. Arndt, Berlin, als Ersatzmann festgestellt worden. Der Abgeordnete Justizrat Kalisch, Breslau, ist verstorben. Als Ersatzmann ist nach den angeführten Bestimmungen der Wahlordnung für die Wahlen zum Verbandsiag Konsul Smoschewer, Breslau, festgestellt worden. Der Abgeordnete I. Engländer ist verstorben. Nach den angeführten Bestimmungen der Wahlordnung ist Herr Abraham Grebler, Berlin, als Nachfolger im Verbandstag festgestellt worden. Der Abgeordnete Professor M. Sobernheim, Berlin, ist verstorben. ‘ Als Ersatzmann ist nach den Bestimmungen der Wahlordnung Oberniagistratsrat i. R. Dr. Neumann, Rer 1 in-Charlottenburg, festgestellt worden. Der Abgeordnete Rechtsanwalt Marcuse, Stettin, ist verstorben. An seiner Stelle ist gemäß den angeführten Bestimmungen der Wahlordnung Justizrat .Soldin, Schneidemühl, als Abgeordneter festgestellt worden. Der Abgeordnete Hugo Fraenkel, Frankfurt/M., ist verstorben. Als Ersatzmann ist gemäß den Bestimmungen der Wahlordnung Rechtsanwalt Dr. Michel Grünebaum, Frankfurt/M., festgestellt worden. Beiün-Charlottenburg, den 2. Juli 1934. Preußischer Landesverband jüdischer Gemeinden Wolff. Bei der Zentralstelle für jüdische Wirtschaftshilfe (Reichsabteilung), Berlin, ist eine Abteilung Vermittlungsdienst eingerichtet, die es sich zur Aufgabe stellt, Beteiligungsmöglichkeiten nachzuweisen und in einem monatlich erscheinenden Rundschreiben ah die Wirtschaftshilfsstellen im Reich Kapitalgesuche und Kapitalangebote nach entsprechender Vorprüfung der Objekte bekannt zu machen. Interessenten werden daher gebeten, sich mit der Wirtschaftshilfsstelle ihrer Gemeinde bzw. der nächstgelegenen größeren Gemeinde in Verbindung zu setzen und dort etwaige Beteiligungsmöglichkeiten mit allen erforderlichen näheren Angaben zu melden. Die Weiterleitung an die Zentralstelle in Berlin, Abt. Vermittlungsdienst er— folgt dann nach entsprechender Vorprüfung durch die Wirtschaftshilfsstellen der Gemeinden. Der Vermittlungsdienst kann ebenfalls bei den Wirtschaftshilfsstellen der jüdischen Gemeinden von Interessenten eingesehen werden. Für Hilfe und Aufbau. Der Große Rat des Preußischen Landesverbandes hat in seiner letzten Sitzung beschlossen, die angeschlossenen Gemeinden aufzufordern, die Beitragskartenarbeit mit Rücksicht auf die hohe Bedeutung tatkräftig durchzuführen. Ziel der Beitragskarte ist, daß jedes Mitglied der jüdischen Gemeinschaft in Deutschland mithelfend und mittragend an der Arbeit der jüdischen Wohlfahrtspflege und an anderen Werken von Hilfe und Aufbau teilnimmt. Es sind monatliche Beiträge von RM. 0,25—3,— vorgesehen, sodaß keiner von der gemeinsamen Arbeit ausgeschlossen ist. Neben den Gemeinden haben sich alle großen Organisationen, insbesondere der Jüdische Frauenbund und die Jugend verbände, in den Dienst der Arbeit gestellt. Wir rufen noch einmal alle Gemeinden in Preußen auf, sich für diese Arbeit, die wir für eine Ehrenpflicht jeder Gemeinde halten, nach ganzen Kräften einzusetzen, damit die Arbeit mit vollem Erfolg durchgeführt werden kann. Die blaue Beitragskarte für Hilfe und Aufbau ist ein Ausdruck des jüdischen Lebens- und Gemeinschaftswillens, der Verantwortung und des Opfers. Jeder wirbt für siel Jeder erwirbt sie! Helfer für Vertriebsdienst. Die Jüdische Künstlerhilfe bringt demnächst ein neuartiges Kalenderwerk bekannter Autoren heraus und vermittelt eine lohnende Verdienstmöglichkeit für berufswechselnde Akademiker, Beamte, Künstler und sonstige Mitarbeiter, die als Helfer beim Vertrieb mitwirken wollen. In ganz Deutschland (auch Kleingemeinden 1) mögen sich energische und gewandte Mitarbeiter melden, die planmäßig arbeiten können. Ausführliche, nur schriftliche Angebote nebst Referenzen baldigst erbeten an die Jüdische Künstlerhilfe, Berlin-Charlottenburg 2, Kantstr. 158. Bestellungen auf unser Vsrwsltamgs* und ImhUlMm, das Jeden Monat einmal ersdteint und dessen >«i«|»pftls pro Niwwior 10 Pfg. beträgt, bitten wir zu riditcn an‘den Vorstand der Synagogengemeinde, der der. Besteller angchört oder direkt an die zuständige Posranstalt. 15

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