Gemeindeblatt für die Jüdischen Gemeinden Preussens
- Journal
- Gemeindeblatt für die Jüdischen Gemeinden Preussens
- Volume
- 12 (1934)
- Issue
- 4 (1.7.1934)
- Date
- 1934-07-01
- Page
- [Seite] (sequence 12)
- Language
- German
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- Aschersleben 1× ep/1044045
- Babelsberg 1× ep/1044064
- Bleicherode 1× ep/1047846
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- Einbeck 1× ep/1044488
- Hann. Münden 1× ep/1044708
- Luckenwalde 1× ep/1045094
- Lüdenscheid 1× ep/1045104
- Martin Buber 1× ep/1009258
- Northeim 1× ep/1045322
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- Rheine 1× ep/1045541
- Steinfurt 1× ep/1045772
- Viersen 1× ep/1045928
- Wesel 1× ep/1045997
- Willy Cohn 1× ep/1027836
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Provinz Brandenburg: Luckenwalde, Rathenow, Brandenburg, Frankfurt a. O. Provinz Sachsen: Aschersleben, Bleicherode, Nordhausen. Provinz Hannover: Hameln, Osnabrück, Einbeck/Northeim, Göttingen, Hann.-Münden. Provinz Westfalen: Minden, Bünde, Burgsteinfurt, Rheine, Münster, Paderborn, Hagen, Hamm, Lüdenscheid, Soest, Unna, Witten. Provinz Hessen-Nassau: Bebra, Hoof. Rheinprovinz: Wesel, Dinslaken, Solingen, Viersen, Geilenkirchen, Jülich, Düren, Neuß. Provinz Oberschlesien: Kreuzburg, Groß-Strehlitz, Leobschütz, Ratibor, Neiße. Die Vorträge wurden gehalten von den Herren Dr. Ludwig Landau, Frankfurt a. O., George Goetz, Berlin, Dr. Arno Herzberg, Schönlanke und Rechtsanwalt Heinrich Stern, Berlin. Von den Künstlern wirkten mit die Sopranistinnen Alice Geisenberg, Frau Elsa Koch-Stabinski und Frau Lola Polaj e w e r , ferner der Tenor Chrzelitzer und die Rezi-. tatorin Frau Edith Herrnstadt-Oettingen. Als Organisten waren die Herren Arndt, Baer und Liehfenstern tätig. I Aus den Provinzialverbänden Pommern Der Verband der jüdischen Lehrer Pommerns hielt in Stettin auf Veranlassung des Synagogenverbandes der Gemeinden Pommerns einen mehrtägigen Kursus ab, in dem eine Reihe von Themen, die besonders wichtige Gegenwartsfragen für den jüdischen Lehrer betreffen, erörtert wurden. Oberkantor Kornitzer-Hamburg, Rabbiner Dr. Elk- Stettin, Direktor Reschke und Direktor Dr. Stern-Berlin teilten sich in die Vorlesungen. Der Preußische Landesverband Jüdischer Gemeinden hatte zu dem Kursus Herrn Rechtsanwalt Dr. Klee entsandt, der von dem Wirken des Verbandes für die Lehrer sprach, von der Wichtigkeit, trotz aller Schwierigkeiten ihre wirtschaftliche Stellung zu festigen, aber auch von der Aufgabe der Lehrer, die sich gerade jetzt besonders ausgeweitet habe, und in deren Bereich nunmehr auch die Erwachsenenausbildung trete. Dr. Klee griff die außerordentlich dankenswerten Anregungen, die die von Martin Buber geleitete Tagung in Herrlingen geboten habe, auf und erklärte, daß der Preußische Landesverband diese dadurch weiter zu fördern wünsche, daß er die Lehrer der preußischen Gemeinden auf Tagungen versammle, um von ihnen Anregungen aus der Praxis für die Arbeit der Erwachsenenbildung zu bekommen, andererseits aber auch Anregungen zu geben. Er hoffe dabei auf die Unterstützung der für die Erwachsenenbildung geschaffenen Zentralstelle. Herr Dr. Rosenberg, der technische Leiter des Kursus, gab seiner Befriedigung über die besonders wohl gelungene Tagung Ausdruck und dankte dem Preußischen Landesverband, der eine ständige warme Anteilnahme an dem Geschicke der Lehrer zeige, nicht nur für die finanzielle Beihilfe, sondern besonders für die Delegierung seines Vizepräsidenten Herrn Rechtsanwalt Dr. Klee, der seit Jahrzehnten ein Stolz des preußischen Judentums und ein bewährter Freund der Lehrerschaft sei. Diesem Dank schloß sich Rechtsanwalt Abrahamsohn, der Vorsitzende des Synagogenverbandes an. Er wies auf das heilige Amt des Lehrers hin und sprach seine Genugtuung über den besonders hohen geistigen Stand der Kurse und der Diskussionen aus. -m Westfalen Am 10. Juni 1934 fand in Bielefeld der 30. ordentliche Gemeindetag des Verbandes der Synagogengemeinden Westfalens statt. An ihm nahm namens des Preußischen Landesverbandes Kammergerichtsrat Leo W o 1 f f teil, der bei seinem Erscheinen von dem Verbandsvorsitzenden, Herrn Rechtsanwalt Dr. Katzenstein herzlichst begrüßt wurde. Kammergerichtsrat Wolff dankte für die Einladung und nahm nach der Mittagspause Gelegenheit zu längeren Ausführungen über die Wirksamkeit des Landesverbandes in der jetzigen ZeiL Er nahm unter Hinweis auf den Bericht, den Herr Dr. Arthur Lilienthal über die Tätigkeit der Reichsvertretung der deutschen Juden erstattet hatte, darauf Bezug, daß zwar ein Teil der Zuständigkeit der einzelnen Landesverbände auf die Reichsvertretung übergegangen sei, daß aber andererseits der Pflichtenkreis der Landesverbände sich mit Rücksicht auf das Zeitgeschehen in ungeahnter Weise vergrößert und vertieft habe. Er wies ferner auf die Notwendigkeit der Zusammenfassung aller Kräfte und der Einmütigkeit unter den deutschen Juden hin und stellte fest, daß insbesondere durch die Herausgabe des für die mittleren und kleineren Gemeinden bestimmten Gemeindeblattes des Landesverbandes und durch die von ihm veranstalteten Kulturfahrten auch in den in kleineren Gemeinden wohnhaften Juden das Gefühl ihrer Einbeziehung in die Gesamtfürsorge erweckt worden sei. Niederschlesien Der Verband der Synagogengemeinden der Provinz Niederschlesien hat in der Zeit von Mitte Oktober 1933 bis Ende April 1934 sich um die Abhaltung von Kulturabenden innerhalb der Provinz Niederschlesien mit großem Erfolge bemüht. Es haben in dieser Zeit 22 Veranstaltungen in 17 verschiedenen Gemeinden durch den Provinzialverband stattgefunden und zwar in den Synagogengemeinden Brieg, Bunzlau, Glatz, Görlitz, Groß-Wartenberg, Grünberg, Guhrau, Haynau, Landeshut, Militsch, Münsterberg, Oels, Ohlau, Sagan, Schweidnitz, Steipau, Waldenburg. Als Vortagende waren hierbei tätig die Herren Studienrat i. R. Dr. Willy Cohn, Professor Dr. Grotte, Dozent Dr. Lewkowitz, Seminarrabbiner Dr. Rabin, Rabbiner Dr. Sänger, Rabbiner Dr. Simonsohn und Dozent Dr. Speyer, während die künstlerischen Darbietungen von Kantor Lachmann, den Violinisten Frau Szephazy und Mer Frenkel und der Rezitatorin Frau Schwarz-Rosenbaum bestritten wurden. Vorbeter zu den hohen Feiertagen Wir ersuchen hierdurch unsere Mitgliedsgemeinden, uns möglichst bald Mitteilung darüber zu machen, ob ihnen die Nachweisung von Vorbetern für die hohen Feiertage erwünscht ist. Wir haben in unseren Listen eine Reihe geeigneter Bewerber vorgemerkt. Wir bitten diejenigen Abonnenten, die die BezugagebQhr für die Monate Mai and Juni noch nicht bezahlt haben, diese in Briefmarken an uns abxnführen. Ab 1. Juli erfolgt der Elnzng der Gebühr dareh die Poet Bestellungen auf unser VeniailM|s* usd flenelsdebiatt, das ) e d a t einmal er scheint un^ dessen beträgt bitten wir zu richten an Synagogen gemeinde, der der dmra^-34. IftofWc Varlag und Schriftleitung: Preu&isdier Landesverband jüdischer Geieeieden, Neubabelsberg b. Berlin, Berliner Scr. 100. Hauptschrlftlelter und-y»faji Marburger Sir.5. Druck, B< Ottenburg % Kantstc.158, Präsident: tCammerg den gesamten redaktionellen Text: C2. Neue FrledridtstraBe 48