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nehmen; aber „die vielfältigen Nahrungszweige, die ihnen izt schon offen stehen, nach bürgerlichen Verhältnissen ordnen, sie an diejenigen Vorschriften binden, welche sich alle Unterthanen des nämlichen Staates gefallen lassen, werde gewiß …
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Ein solcher war die Frage der weltlich-wissenschaftlichen Ausbildung der künftigen Rabbiner. Man ist sich zwar darüber einig, daß sie gefordert werden müsse, über Art und Ausmaß jedoch gehen die Meinungen auseinander. Die weitere Gestattung…
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Geldbesitzes zu gefährliche Mitbewerber um die bäuerlichen Anwesen wären (Ministerialdirektor Graf Kollowrat und Hof rat von Grohmann); die anderen (Hofrat Freiherr von Mayern und der Referent Graf Saurau) lehnten jeden ähnlichen Gedanken v…
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… er sieben Jahre alt war, übersiedelten seine Eltern nach Prag. Er genoß dort und später an den Schulen zu Preßburg und Groß-Glogau den üblichen talmudischen Unterricht. Spät erst erlernte er die deutsche und andere Sprachen. Reisen führten ihn nach B…
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Nach der positiven Seite hin ist Homberg bemüht, die volle Rechtsgleichheit, wenn nicht der Juden, so doch derjenigen Juden zu erwirken, die sich den äußeren Formen, dem Wirtschaftsleben ihrer Umwelt anpassen und einfügen. Er erklärt die Re…
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halben Schranken in die Augen, in die er sich zurückzuziehen hat oder er empfindet den Druck jener Abgaben, die er mehr als andere Bürger seinesgleichen entrichten muß; und da er sich keines Verschuldens bewußt ist, das ihn zu jenen Schrank…
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verändern, nie aber der Bemittelte. Aber die geschichtliche Erfahrung, die Vertreibung aus den verschiedensten Reichen haben die Juden unsicher, mißtrauisch gemacht und sie mußten daher immer auf den Fall, aus dem Lande ausgesetzt zu werden…
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Wie den Rabbinern, so steht er dem Talmud ganz einseitig gegenüber. Er sieht in ihm nur ein „grundloses Meer von spitzfindigen und nutzlosen Künsteleyen, die das Gefühl gegen Schönheit, Ordnung, Regelmäßigkeit und Simplizität vollends abstu…
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kann durch die weltlichen Behörden besorgt werden. Sie soll auch beitragen zur Vernichtung des jüdischen esprit de corps. Unter diesem Corpsgeist stellen sich die Gegner des Judentums nicht den wohltätigen, nützlichen, der Erhaltung des Gan…
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Lehrpersönlichkeit die Grundfehler seiner ganzen Anlage zu überwinden vermag. Im Gegenteil, er ist fest überzeugt: Der Sabbatnachmittag, der Jugend meistens lästig, weil sie nichts handeln und verrichten kann, wird durch den Vortrag der Sit…
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die erste Stelle gerückt wird. Welche Bedeutung die Beseitigung der dem Juden aufgezwungenen Abzeichen hatte, braucht nicht erst wiederholt zu werden. Den Irrtum aber, diese äußere Umwandlung so hoch einzuschätzen in ihrer Wirkung, teilte e…
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Betrachtet man die Bedingungen, die Homberg aufstellt, so ist klar, daß sie den allmählichen Eintritt der überwiegenden Zahl der Juden in das volle Bürgerrecht ermöglichen sollen. Dem allgemeinen Teil läßt Homberg einen paragraphenweise aus…
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der bürgerlichen Bestimmung gelangen und bemühet sind, derselben vollkommen und in ihrem ganzen Umfange zu entsprechen, einst des uneingeschränkten Bürgerrechtes theilhaft werden können usw." Dieser etwas weitschweifig ausgeführte Gedanke l…
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ungeduldig erwarten dürfe, schließt sich seiner Anschauung an, daß man die Nation im ganzen durch Vorschriften unschädlich mache, zugleich aber mit Besserung der Individuen anfange. Man sondere die Guten, die Aufgeklärteren durch aufmuntern…
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wolle. Die Führung der Standesverzeichnisse könne den Lehrern übertragenwerden, wo kein solcher sei, einem von der Obrigkeit zu bezeichnenden Hausvater. Außerdem müsse ausdrücklich erklärt werden, daß die Zahl der Rabbiner nicht vermehrt we…
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ihnen denselben nur auf dem Lande und gegen Legitimationsschein zu gestatten. Dem Direktorium wäre dessen gänzliche Abschaffung, wie sie Gubernialrat Baron Eben fordert, am allerliebsten, es glaubt aber doch, daß man alten Juden das Hausier…
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philosophischen Wissenschaften und das Naturrecht an einer inländischen Universität studiert zu haben. In der Wehrfrage betont Eger das Recht des Staates, die persönliche Dienstleistung zu fordern. Den Mehrheitsantrag, die Juden von der Gef…
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Am 25. Juli überreichte das Direktorium den in der Entschließung vom 17. April geforderten Patententwurf.44 Hiebei schlug es als Präses der Talmudprüfungskommission Sonnenfels vor, „da hiezu ausgebreitete Gelehrsamkeit und Geschichtskenntni…
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Wenn Eger trotz der ausführlichen Begründung des Direktoriums darauf beharrt, nur von den ins Ausland wandernden Juden ein zehnprozentiges Abfahrtsgeld zu erheben, so liegt dem ein tieferer Gegensatz der Staatsauffassung zu Grunde: Staatsei…
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daß die Gemeindevorsteher — aber die gibt es ja auf dem Lande gar nicht! — Rechnungsbücher in deutscher Sprache führten. Auch diese Vorschrift wird in das Patent aufgenommen. (§ 34.)47 Auch die Bestimmung über die Begünstigung der militärdi…