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Nutzen sein, wenn auch die Angaben mangels genauer Nachrichten kein taghelles Licht über die Frage der Judensteuer verbreiten. Unter den königlichen Städten besaß zu Beginn des 16. Jahrhunderts die Stadt Prag eine sehr starke Judengemeinde;…
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…adt.40 Auch die ostböhmische Stadt Königinhof hatte wohl schon zu Anfang des 16. Jahrhundertes eine Judensiedlung.41 In Kuttenberg gab es zwar keine ansässigen Juden, trotzdem aber nahmen Juden sehr lebhaften Anteil am Wirtschaftsleben der Stadt.42 D…
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daß die Pilsner Judengemeinde volkreich und wirtschaftlich stark war und unter den ersten Judengemeinden rangierte,53 offenbar gleich hinter der Judengemeinde in der Prager Altstadt. Die Rakonitzer Judengemeinde war wohl schwächer an Zahl u…
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…t zu Beginn des 16. Jahrhundertes ein ansässiger Jude in Bdkov bezeugt; vielleicht gab es damals auch in Weißwasser und Münchengrätz Juden.78 In Teplitz war eine zahlreiche und wohlhabende Judenkolonie.74 Auch in dem kleinen Slaveün und Willomitz hielt…
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Von einem Mitgliede der Judensiedlung in Budin ist in den Quellen nur gelegentlieh die Rede.83 Auch in Jungbunzlau hielt sich seit dem 15. Jahrhundert eine kleinere Judensiedlung; von dort wird zum Jahre 1529 ein wohlhabender jüdische…
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böhm. Groschen zu entrichten, was eine Steigerung des bisherigen Kammerzinses um ganze 200% bedeutete, erfuhr bereits im Jahre 1501 eine Abänderung und bei dieser Gelegenheit wurde auch das Verhältnis der gesamten jüdischen Bevölkerung Böhm…
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organe zugelassen wurden, rief dies auch politische Einwände des Standes der Städte gegen dieses Verfahren hervor.98 Diese beiden Gründe waren wohl daran schuld, daß das gute Gesetz in dieser Hinsicht keine praktischen Erfolge zeitigte. Ung…
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So unmittelbaren und günstigen Anlaß hatten jedoch weder die Verwaltungsnoch die Finanzorgane des Staates hinsichtlich der auf den Gütern des Adels ansässigen Juden; hier konnte also die Absicht der Staatsfinanzverwaltung nach Klärung und S…
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keit mit sich, die Stellung der Gesamtheit der jüdischen Bevölkerung in ihrem Verhältnis zur königlichen Kammer als auch das Verhältnis der einzelnen Judengemeinden zur betreffenden Ortsobrigkeit zu klären. Die Konstruktion der beiden vom F…
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Untertanensteuer bestimmt. Der Betrag oder der verhältnismäßige Anteil, der auf die Untertanen, darunter also auch auf die jüdischen Siedler entfiel, läßt sich heute nicht bestimmen, einmal aus Mangel an Quellen, hauptsächlich aber deshalb,…
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der Obrigkeiten beschränkt, mochte auch Prag als eine der ersten Obrigkeiten die Ablehnung dieser Zumutung der Regierung aussprechen. Prag konnte sich hiebei auf seine langjährige Verwaltung der Prager Judenschaft berufen. Unter die obrigke…
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Kreise ansässigen Juden sollten unmittelbar vor den Steuerleuten ein Vermögensbekenntnis ablegen und auf Grund dieses Materials, dessen Zusendung die Kammer binnen zehn Tagen verlangte, sollten dann die Steuersätze bemessen werden;116 alle …
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gesetzt.121 Zu diesen Mängeln administrativer Art, die wohl nur auf die Unkenntnis und geringe Bereitschaft der untergeordneten Verwaltungsbehörden zurückgehen, gesellten sich jedoch auch ernste Schwierigkeiten finanzieller Natur. Die Vertr…
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für unverhältnismäßig niedrig und bestand darauf, daß die Juden in Böhmen auf Konto der Krönungs- und der Türkensteuer unschwer wenigstens 2000 Schock böhmischer Groschen erlegen könnten. Auch nach dem strengen königlichen Befehl vom 20. Se…
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werden, wirksame Unterstützung des Begehrens, die Sache möge vorweg auf dem allgemeinen Landtag entschieden werden. Die Verwaltungsbehörden waren natürlich außerstande, die Stellung jener Juden zu regeln, die bisher als Untertanen des Herre…
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vorgeschriebenen Summe der jüdischen Steuerzahler herbeiführen. Dabei waren freilich auch die Untertanen, die den Biliner Juden Geld schuldeten, durch den Prozeß in Mitleidenschaft gezogen, denn die durch das Einschreiten ihrer Obrigkeit he…
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lag wohl die Hauptursache, weshalb der König vor seiner Abreise aus Prag (d. h. vor dem 13. Oktober)126 1527 die administrative Aufsicht über alle Juden in Böhmen den Statthaltern übertrug. In den Händen dieser bedeutsamen Repräsentanten de…
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stärken. Die Ungunst der Zeit einzig und allein war offenbar daran schuld, daß der König am 21. April 1529 diese Anträge nicht positiv annahm, sondern die Entscheidung dem freien Ermessen der Kammer überließ. Auch andere Umstände wirkten au…
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…en die neuen Forderungen der königlichen Kammer die Judenobrigkeiten in Theißing,133 Eidlitz, Radonitz, Klösterle a. d. Eger,134 Haid, Maschau und Silin.135 In den Protesten dieser Obrigkeiten kamen neben Rücksichten auf eine gerechte Steuer, d…
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hälfte des Jahres 1529 die Prager Juden darangingen, die Steuerrückstände der Landjuden durch Pfändung ihrer Forderungen einzutreiben .13& Daß die königliche Krone über die Juden in den königlichen Städten unumschränkte Machtbefugnis besitz…