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14 Max Wiener י Aufgaben ein für allemal gespannt zu haben scheint. Wenn wir uns auf die Hauptstücke unseres ,Glaubens besinnen, so s…
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Begriff und Aufgabe der jüdischen Theologie 15 Volkstums entzündet hat. Abraham Geiger, der in seinen Jugendbrieten an Dernburg am Judentum um dieses Charakteis willen ׳schier verzweifelt, spricht in der gegen Ende seines Lebens formu- Jier…
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16 Joseph Klausner ״Luthers Glaube“) alles religiöse Menschsein ausschließlich in der Inneilichkeit des Verhältnisses zu Gott beruhen lass…
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… Buch in 12 Sprachen erschienen sind, reicht bis 400. Unter ihnen befinden sich Aufsätze von Forschern wie G. F. Moore, Samuel Krauss, Claude Montefiore, Herford, Dalman, Kittel und A. Könnte ein Werk, das nichts Neues bringt, so viel von sich reden mac…
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…ellen meines Werkes gesprochen, insbesondere S. 378 hebr. Aüsg. bzw. S. 482—483 der deutschen Airsg. 2. Schlußwort. Von Michael Guttmann. Zu a). Die mir zugeschobene Behauptung, daß Klausners Jesus-Buch nichts Neues enthalte, ,stimmt nicht ganz und ist, so…
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19 Klausners Jesus-Werk zwar dogmatisch gerichteter Kreise findet, so wird man es ver״ stehen, wie schwer, wie gewagt es ist, eine Plattform zu be״ stimmen, von der aus man sich versprechen darf, eine universale Lösung dieser schwersten all…
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20 Mi chael Guttmann pretationsmotiv in Wegfall kommen mußte. Aus diesem Grundunterschied fließen manche Konsequenzen für die Be״ urteilung des Klausnerschen Buches. Die Tatsache an sich, daß kirchliche Pharisäer״ und Gesetzesgegnerschaft i…
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Klausners Jesus-Werk 21 Diese zwei geschichtswirklichen Typen gehen so weit ausein״ ander, daß man sich von vornherein versagen muß, sie auf einen gemeinschaftlichen Nenner bringen zu wollen. Gleichwohl fehlt es nicht an Versuchen, an der H…
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22 Mi chael Güttin arm > einzige Religion wahrnehmen lassen, die nicht ihren Kult ausgebaut oder ihn nur als geringfügiges Beiwerk bewertet hätte. Aber auch angenommen, daß in der Individualität Jesu kein Raum für kultisches Religionsleben …
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…rtlich ist. Das Gegenteil läßt sich aus einem alten Spruch ableiten, der dem erbitterten Feind der Pharisäer, Alexander Jannai, zugeschrieben wird. . . . Wir ersehen aus dieser Stelle, daß Phariäis״ mus und Heuchelei sogar für seine jüdischen Geg…
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24 Michael Guttmann 77In Wahrheit galten z. B. dem orthodoxen Pharisäer, wie auch dem orthodoxen Juden unserer Zeit1, etwa die Über״ tretun…
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Klausners Jesus-Werk 25 apokalyptischen Darstellung der Nöte des Weitendes:' ״Bittet aber, daß euere Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat'" (Matth 242»). Hier ist die Stellung Jesu zum Sabbat eine durchaus positive. — Es fehlt auc…
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26 Michael Guttmann ׳ die Gleichnisse vom alten Kleid und alten Schläuchen (Mt 913-17 u. Par.) gedeutet. Diese Gleichnisreden stehen zwar i…
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Klausners Jesus-Werk 27 späteren Antinomismus, oder genauer, die Quelle der Gegnerschaft zum pentateuchischen Gebotssystem. Der Kampf galt seinerzeit nicht nur dem Judentum, sondern auch dem eigenen Lager. Und trotz aller Bestrebungen der a…
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28 Michael Guttmann usw.“ Hillel, der Pentateuch und die Schrift gelehrten sind hier auf eine: Ebene gestellt. Ebenso im folgenden Satz: ״S…
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Klausners Jesus-Werk 29 vergessen. Es ist hier noch zu beachten, daß die liberale Jesus״ konzeption, der sich Klausner zu einem guten Teil anschiießt, einmal mit apologetischen Interessen zusammenhängt, mit denen Klausner als Jude nichts zu…
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30 Mi chael. Guttmann scheinen, als eine um 18 Jahrhunderte zurückdatierte Sinngebung. Ebenso zeitverirrt scheint der ״orthodoxe" Pharisäer Klausners, den er der Religion Jesu gegenüberstellt. (S. 290—291 u. s.) ״Orthodox" und ״Liberal" geh…
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Klausners Jesus-Werk 31. Die Ethik Jesu. Am leichtesten hat es sich Klausner mit der Ethik Jesu ge״ macht: Jesus ist für das jüdische Volk ein Lehrer hoher Sittlichkeit — sagt Klausner im Schlußkapitel — ״Er ist geradezu d e r Lehrer der Si…
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32 Michael Guttmann schiedene Funktionen zu unterscheiden habe: Soweit Jesus als Lehrer wirkt, ist das, was er sagt, auf menschliches Tun u…
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Klausners Jesus-Werk 33 Jesu" in ein einheitliches menschliches Bild zeigt das Leben Jesu eine Mischung von Fehlern und Vorzügen, wie sie sich naturgemäß in allem Menschlichen wiederfindet (Das Christentum des Neuen Testaments 50 f.; 54 ff.…