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  1. 1933-01-01 · 1933 · page 28

    16 Diese natürliche Lehre ist durch die künstliche der Schule in keiner Weise zu ersetzen. Soll aber die Schule irgend auch nur Aehnliches wirken, so muß der Schulmeister ein offener, heiterer, menschlicher und froher Mann sein, dazu gemach…

  2. 1933-01-01 · 1933 · page 29

    17 Gesetzes von der Wiege an tief in die Brust des Kindes zu prägen. An dieses erste Gesetz innerer Veredlung kettet sich dann ein zweites, mit dem das erste innig verwoben ist, nämlich: daß der Mensch nicht um seiner selbst willen in der W…

  3. 1933-01-01 · 1933 · page 30

    18 nominen hat, die Erkenntnis der Produktivität und Spontaneität der menschlichen Natur, die Aufgabe, von innen nach außen, statt von außen nach innen zu dringen, die Erfassung des Göttliehen nicht im fernen Jenseits hoch über dem Menschen…

  4. 1933-01-01 · 1933 · page 31

    19 der praktischen Vernunft und der Liebe, die sich tür den Menschen verpflichtet fühlt, nicht nur sofern und soweit er bildungsfähig ist, sondern auch, wenn er das nicht ist. Darum ist die Erziehung für das Christentum wichtiger als Bildun…

  5. 1933-01-01 · 1933 · page 32

    20 sind nicht Gegensätze, wenn der Nationalismus sich dessen bewußt bleibt, daß in aller geschichtlichen Verschiedenheit der Völker die gleiche zum Ebenbild Gottes bestimmte Menschennatur um ihre Entfaltung und Erhebung zum göttlichen Urbil…

  6. 1933-01-01 · 1933 · page 33

    21 unserer Zeit in der Methode des Elementarunterrichtes werden bei der Darstellung der Methode der Arbeitsschule Kerschensteiners behandelt werden. 3. Herbart: Die Universalbildung. Entsprechend dem Zweck unserer Untersuchung soll hier nic…

  7. 1933-01-01 · 1933 · page 34

    22 ohne Unterricht; so wie ich rückwärts keinen Unterricht anerkenne, der nicht erzieht/‘ (I. F. Herbart, Allgemeine Pädagogik, W. W. ed. Hartenstein X, S. 11.) ,,Der Wert des Menschen liegt zwar nicht im Wissen, sondern im Wollen. Aber es …

  8. 1933-01-01 · 1933 · page 35

    23 und Geschichtswissenschaft die beiden Hauptgebiete des Unterrichts und die Unterordnung des ersteren unter das letztere festzustellen, sondern muß auch auf beiden Gebieten die Auswahl getroffen werden, die den Zögling nicht in Vielwisser…

  9. 1933-01-01 · 1933 · page 36

    24 Unterrichts aber erfordert ein Herausheben der auf Gefühl und Willen wirkenden Momente der Bildungsstoffe. Darum muß 1. das Werden der menschlichen Kultur nicht allein chronologisch, sondern im Lichte der sittlichen Beurteilung dargestel…

  10. 1933-01-01 · 1933 · page 37

    25 genetische Richtung der Bildungselemente, durch welche die konzentrierende Tendenz eingeschlossen ist. Grundsätzlich aber will der kulturgeschichtliche Aufbau des Unterrichts nicht eine Isolierung von der Kultur der Gegenwart durch Verse…

  11. 1933-01-01 · 1933 · page 38

    26 Die Rücksicht auf die psychologische Gestaltung des Religionsunterrichtes aber erfordert, daß der Religionsunterricht nicht verfrüht werde. Die biblischen Erzählungen entsprechen weder in Inhalt noch in Form dem kindlichen Standpunkt der…

  12. 1933-01-01 · 1933 · page 39

    27 die Methode zu finden, die die Aneignung des Lehrstoffes auf die Gesetze der psychischen Funktionen des sich entwickelnden jungen Menschen gründet, so hebt Herbart die psychologischen Momente hervor, welche für die Methode des Unterricht…

  13. 1933-01-01 · 1933 · page 40

    28 verschaffen hat. Die Darbietung wird nach der Verschiedenheit der Gegenstände selbst eine beschreibende oder synthetische sein, indem der naturwissenschaftliche Unterricht die synthetische, der Geschichtsunterricht die beschreibende Dars…

  14. 1933-01-01 · 1933 · page 41

    29 Maßnahmen der Zucht auf der Autorität des Erziehers und der Liebe der Kinder. Für ein solches Vertrauensverhältnis zwischen Lehrer und Schüler sind aber nicht allein die Unterrichtsstunden, sondern ebensosehr die Stunden der gemeinsamen …

  15. 1933-01-01 · 1933 · page 42

    30 klären. Desgleichen bleiben die Qualitäten der Gefühls- und Willensakte, der ganze Gehalt des seelischen Strebens, Wollens, Erlebens, Schaffens völlig dunkel ohne Anerkennung der teleologischen Struktur des seelischen Lebens, das in der …

  16. 1933-01-01 · 1933 · page 43

    31 tualistische und mechanistische Charakter des Herbartschen Systems auch in seiner Pädagogik, indem es der Unterricht ist, dem durch die Bildung des Gedankenkreises die Aufgabe der Formung der Persönlichkeit zufällt. Doch zwingen die Tats…

  17. 1933-01-01 · 1933 · page 44

    32 bringen, ohne in der Geschichte des eigenen Volkes den natürliehen Ausgangs- und Mittelpunkt aller geschichtlichen Bildung zu sehen; 4. Ist das Ideal der allgemeinen Bildung bei der Differenzierung der modernen Kultur in Wirklichkeit und…

  18. 1933-01-01 · 1933 · page 45

    33 aber ist nicht nur Entwicklung persönlicher Frömmigkeit, sondern Erziehung zur lebendigen Teilnahme am religiösen Gemeinschaftsleben. Da aber diese Teilnahme nicht äußerlich erzwungen, sondern Auswirkung der religiösen Gesinnung sein muß…

  19. 1933-01-01 · 1933 · page 46

    34 Ein systematischer Überblick über die Grundlehren des Judentums führt zu ihrer philosophischen Begründung. Auf allen Stufen des Unterrichtes ist auf die Verknüpfung des religiösen Kulturgutes mit dem Kulturgehalt der anderen Lehrfächer b…

  20. 1933-01-01 · 1933 · page 47

    35 ein Selbstbewußtsein nicht in Frage kommt, also in der Betrachtung der materiellen Natur, ist der Zweckbegriff nur hineingetragen; er läßt sich ausscheiden und die rein kausale Betrachtung bleibt zurück. (Natorp: Sozialpäd. S. 10.) Damit…