Mannheim
Compact Memory
10,905 pages · page 31Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
19,689
176818892011
  1. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 390

    Geiste der zeitgenössischen Anschauungen suchte der Referent darzutun, die Untertanen hätten kein Recht auf den Eintritt in den Staatsdienst, sondern nur das Recht darauf, gut beherrscht zu werden; es wäre aber nicht schicklich, wenn Christ…

  2. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 391

    jedoch nach Hartmanns Meinung keineswegs, da man die Landwirtschaft nur auf der eigenen Scholle mit Liebe treiben könne. Er beantragte daher, es solle den jüdischen Landwirten die Erwerbung ganzer Wirtschaften auch von christlichen Untertan…

  3. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 392

    Druck auf die Landbevölkerung ausdehnen, die nur durch das Verbot christlichen Realitätenbesitzes vorderhand vor ihrem verderblichen Einfluß geschützt sei. Er mußte zwar anerkennen, daß die Besteuerung der Juden übermäßig und unter den gege…

  4. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 393

    führung seiner Anträge eine weitere Hebung des Kulturniveaus der jüdischen Bevölkerung und erhoffte damit auch die Möglichkeit zur Gewährung weiterer Zugeständnisse nähergerückt. Noch schärfer als Lützow sprach sich gegen die jüdischen Ford…

  5. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 394

    …nd dessen Unzulänglichkeiten auf, namentlich in bezug auf die jüdischen Bauern und Handwerker, die unter dem Drucke von allerhand Vorbehalten und lästigen Steuern und Gaben mit den Christen unmöglich in Wettbewerb treten könnten. Janko war mit dem A…

  6. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 395

    Landwirtschaft, beim Militär, in Kunst und Wissenschaft betätigten, und zwar ohne ein besonderes Gesuch. Anderweitig empfahl auch er die Wohnfreiheit, die Aufhebung der Judensteuer, das Erwerbsrecht aller Realitäten außer der tabularen und …

  7. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 396

    renten und dem Rat Breinl hinsichtlich des jüdischen Schulwesens und Religionsunterrichtes zustimmte, beantragte er, auf die jüdische Hauptschule noch einige christliche Lehrer zu versetzen. Der Votant gab zwar die Möglichkeit einer Aufhebu…

  8. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 397

    mal ließen sich die Juden durch den Mißerfolg nicht abschrecken. Es währte in der Tat nicht lange und das Prager Gubernium mußte sich neuerdings mit derselben Frage beschäftigen. Haben wir i. J. 1834 die Meinung der Mitglieder des Böhmische…

  9. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 398

    lichung der vollen Emanzipation der Judenschaft in Böhmen zu glauben, begnügten sich die Gebrüder Porges am Schlüsse ihres Gesuches mit einer enger umschriebenen, vielmehr von ihren persönlichen Interessen diktierten Formulierung; sie baten…

  10. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 399

    zu bewilligen, das Erwerbs- und Besitzrecht von Häusern und Grundstücken, die Wahlfreiheit des Wohnsitzes und überhaupt alle Bürgerrechte wie den Christen, allerdings mit Ausnahme des Eintrittes in Staatsämter. Diese Rechte sollten nach dem…

  11. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 400

    chdzka. Hasners Votum war klar stilisiert und formal derart angeordnet, daß der Autor zuerst die Einwendungen anführte, die in der Regel gegen eine grundsätzliche Gleichstellung der Juden geltend gemacht werden, um sie auf dem Fuße einer kr…

  12. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 401

    zu werden. Am Schlüsse seiner grundsätzlichen Erörterungen machte Hasner darauf aufmerksam, daß die in den übrigen europäischen und außereuropäischen Staaten mit der vollen oder teilweisen Judenemanzipation gemachten Erfahrungen, wie in Nor…

  13. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 402

    …bürgerschaft nur nach der Größe des Reichtums würde bei den Ärmeren nur böses Blut machen und würde nur Tür und Tor für allerhand Willkür und Bestechung öffnen, so daß der Schaden größer wäre als der Nutzen. David verweist darauf, daß die Juden gege…

  14. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 403

    nützlich um ihrer Unternehmungslust willen, - einige aber seien gar der Meinung, die Juden sollten in christlichen Ländern überhaupt nicht geduldet werden. Das einfachste Mittel erblickte Maschke in der völligen Gleichstellung der Juden unt…

  15. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 404

    schower Kreishauptmann bekundete aber seine Zustimmung mit der Anregung des Zirkulars, daß den Nachkommen der Begnadeten bis in das dritte Glied die Staatsbürgerschaft besonders bestätigt würde und erst dann erblich würde. Die freie Eheschl…

  16. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 405

    …und gegen den Besitz landtäflicher Güter und der damit verbundenen Jurisdiktion aus. Durch ein Kompromiß löste auch der Caslauer Kreishauptmann das Problem. Er stellte sich gleichfalls auf den Standpunkt, man dürfe die Fragen nicht aus der Perspekt…

  17. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 406

    …nen Talmudbegriffe, die ihnen von Jugend auf von ihren ebenfalls kulturell tiefstehenden Lehrern eingeimpft würden, und allerhand Vorurteile stünden bei der Mehrzahl der Juden dem kulturellen Fortschritt im Wege. Im Bewußtsein ihrer Unterdrückung sc…

  18. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 407

    redete auch nicht einmal der bedingungsweisen Zulassung der Juden zu den Bürgerrechten das Wort, in der Befürchtung, es könnte dies für die Christen üble Folgen haben, namentlich deshalb, weil die Juden dann das Handelsmonopol auf Kosten de…

  19. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 408

    Weber betonte, das jüdische Systemalpatent vom Jahre 1797 habe auf die Juden nicht die erhoffte Wirkung geübt. Die Juden lernten angeblich auch jetzt das Handwerk nicht um des Handwerks wegen, sondern um des damit verbundenen Handels willen…

  20. 1933-01-01 · 5 (1933) · page 409

    wohnen, in Prag hätten sie ihren eigenen Bezirk, auf dem Lande dürfe sieh nur eine genau festgesetzte Zahl von Judenfamilien aufhalten und außerhalb des ihnen gestatteten Familiensitzes sei ihnen der Aufenthalt nur dort gestattet, wo sie ei…