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fall der jeder Reparatur entbehrenden Judenstadt forderte jedoch immer zwingender, an die jüdische Wohnfrage zu denken. So kam es Ende 1826 zu einer neuerlichen vorläufigen Erweiterung des bisherigen Judenbezirkes. Mit Erlaß vom 31. Oktober…
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während die Juden samt Gesinde in Prag damals gegen 9000 Personen zählten; in der Judenstadt fehlte daher Raum für 4140 Personen. Dabei war zu bedenken, daß sich damals im Ghetto über 90 christliche Mieter befanden. Auf die Erweiterung des …
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Generalrevision der Vorschriften über die rechtliche Stellung der Juden in Böhmen vom Jahre 1820, bzw. 1826 zusammen. Auf die Aufforderung derHofkanzlei vom Jahre 1820 hinsichtlich eines ausführlichen Gutachtens über eventuelle Konzessionen…
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lieh trotz zweimaliger Erweiterung des Judenbezirkes in den Jahren 1811 und 1826 aus den oben dargelegten Gründen erfolglos gewesen. Als daher im Herbst 1841 die Judenfamilien aufgefordert wurden, unter Geldstrafe und Zwangsausquartierung s…
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Die Juden seien pünktliche Zinszahler, lebten ruhig in ihrem Familienkreise, tränken nicht und ihr einziges Verschulden sei, daß sie als Juden zur Welt gekommen. Nach Recht und Gerechtigkeit rufend, schloß die Judengemeinde ihre ziemlich sc…
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Damit war also die unmittelbare Gefahr für die in der Christenstadt wohnenden Judenfamilien beschworen. Bei der bekannten Säumigkeit der Wiener Behörden bestand die Hoffnung, die gefürchtete polizeiliche Umquartierung werde noch recht lange…
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das Gubernium ohne Rücksicht auf die eigene jüngst erteilte Erlaubnis den Wehli am 9. September 1843 binnen 24 Stunden ausquartieren ließ. Wehli war aber nicht geneigt nachzugeben. Er lehnte die Räumung ab und meldete den Rekurs gegen die G…
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Wehli im September 1848 einen neuen Rekurs ein und bat um Schutz. Der Prozeß verschleppte sich bis Mitte Juli 1849; erst damals gab das Ministerium des Innern unter geänderten Verhältnissen dem Einsprüche Wehlis nach.27 Der Fall Wehli ermög…
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der Juden, aber die judenfeindlich gestimmte Stadthauptmannsehaft schloß sich der Magistratsminderheit an, derzufolge die Juden mit ihrem Gesuche a limine abzuweisen waren, da der Handel in der Christenstadt im Sinne der gültigen Gesetze nu…
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führe und alles besorge. Der jüdische Wucher, die Wechselpperationen und der Schleichhandel nützten die Not des christlichen Volkes aus und brächten es an den Bettelstab. Die jüdische Industrie reiße das Erzeugungsmonopol an sich - von sieb…
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rechtigt. Daran schloß der Referent einen knappen Überblick, wie sich in Böhmen seit den ältesten Zeiten die Lage der Judenschaft und ihre Rechtsstellung entwickelt hat. Für die Frage des Judenhandels wies der Referent besonders auf das kön…
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undurchführbar infolge Platzmangels in der Judenstadt, unter die kritische Lupe. Der Referent mußte hier wiederum eine Übersicht der Wohnverhältnisse in der Judenstadt geben. Es waren daselbst zu jener Zeit nur 120 Häuser in gutem Zustand. …
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umsponnen und seine engen, dunkeln, krummen Gäßchen, der berüchtigte Schmutz in Häusern und Gassen sowie die althergebrachten Vorurteile der christlichen Bevölkerung Prags waren keineswegs danach angetan, anständige christliche Kunden in di…
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geist beriefen und in der Aufhebung der bisherigen Beschränkungen eine Frage der öffentlichen Moral erblickten. Auf der andern Seite waren die vom Magistrat geltend gemachten Gründe triftig genug und kaum zu übersehen. Dazu kam der scharfe …
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namentlich darin, daß die Mehrzahl der Juden Hausierhandel treibe und zu produktiven Berufen, namentlich Landwirtschaft und Handwerk, keine Neigung zeige, daß Judenwucher und Schleichhandel das Christenvolk schädige und das sich in Prag die…
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schlägigen Vorschriften, die immer noch in Kraft stünden, abgelehnt. Dem Magistrate sollte aufgetragen werden, für die Instandsetzung der baufälligen Häuser in der Judenstadt und am Tandelmarkt zu sorgen, und der alte Vorschlag auf Inanspru…
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Magistratsgutachten zur Grundlage diente, enthielt ausführliche Angaben über die damaligen Wohnverhältnisse des ganzen Judenbezirkes. Die eigentliche Judenstadt zählte damals 279 Häuser, der ursprüngliche Rayon unter der alten Schnur umfaßt…
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an den Moldauufern großen Schaden anrichtete und auch wie gewöhnlich die ziemlich tief gelegene Judenstadt arg verwüstete. Gegen Mitte September forderte daher die Hofkanzlei das Gubernium auf, zunächst feststellen zu lassen, ob durch die j…
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bernialreferenten Fürsten Lobkowitz herübergenommen, der im ganzen nur die Angaben der erwähnten Äußerungen der beiden untergeordneten Stellen wiederholte. Auch der Referent wünschte, daß binnen Jahresfrist alle Judenfamilien aus der Christ…
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der Aktion zu sichern - werde den Judenhaß von neuem schüren, was sehr traurige Folgen haben könnte. Die Judengemeinde ersuchte daher um Verlängerung der Räumungsfrist; dabei war es von vornherein ihre Absicht , nach altbewährtem Muster dur…