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R O M AN-B E I LA G E DES .JÜDISCHEN ECHOS1 DIE ZAUBERIN VON KASTILIEN VON SCHALOM ASCH (Copyright by R. Löwit, Wien, Leipzig VORWORT „Den ganzen Tag über streckte ich meine Hände flehend zu dem störrischen …
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2 Romanbeilage des „Jüdischen Echos' Nr. 1 oben, führten ein Stockwerk auf dem anderen auf, bauten Brücken über die schmalen Ghettogassen und errichteten auf diesen Brücken Häuser um Häuser, Türme, Tore und Erker — ein Haus überragte das an…
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Nr. 1 Romanbeilage des „Jüdischen Echos' kannten, das sich ihm darbot: von den Juden in den gelben Tuniken und grünen pfotenartig herabfallenden Schlapphüten, von den gelben jüdischen Abzeichen, die die Gestalt eines S hatten und auf der Br…
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4 Romanbeilage des „Jüdischen Echos' Nr. 1 wollte, was für Münzen der edle Herr in seinem Beutel hatte. „Du hast richtig geraten“, und der Maler klimperte abermals mit dem Geld. „Es sind echte venezianische Dukaten, die in allen Ländern des…
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ROMAN-BEILAGE DES „JÜDISCHEN ECHOS" DIE ZAUBERIN VON KASTILIEN VON SCHALOM ASCH (Copyright by R. Löwit, Wien, Leipzig) 1. Fortsetzung. Und obwohl sie fern und unklar klang, unterschied der Maler doch…
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6 Romanbeilage des „Jüdischen Echos“ Nr. 2 und schmal nach unten, wie im Gesicht eines edlen jungen Hirsches. Aber am lieblichsten prägte sich das tiefe, unergründliche Leid, das im Gesicht des Mädchens lag, um die Lippen aus. Es war kein M…
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…, damit so die Predigten der Christen ja keine Macht über sie erlangen könnten. Zur Zeit des Papstes Kalonimus IV., als Salomon Molcho sich in Rom aufhielt und seine mystische Wirkung auf den Papst zugunsten der Marranen ausnutzte, war der Befehl ganz au…
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8 Romanbeilage des „Jüdischen Echos' Nr. 2 und seinen Kopf unter das heilige Wasser hielt, bekam er sogleich von dem Notar einen Schein, der ihm das römische Bürgerrecht verlieh, ihn zum einzigen Erben aller väterlichen Habe einsetzte und i…
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… k rspürte den | ie Hände zu | »einheih Hu as Leid der | ibe Mitleid!" | etzung folgt) | DIE ZAUBERIN VON KASTILIEN VON SCHALOM ASCH (2. Fortsetzung) Vom ersten Augenblick an, da er sie erblickt hatte, hatte er die Absicht, sie als heilige Maria, als M…
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…ultans lebten, und förderten die Entwicklung und den Reichtum der Republik. Das erweckte aber den Neid der Fürstentümer Ferrara und Urbino. In dem Wunsche, die Marranen von Venedig zu sich herüberzulocken und die eigenen Hafenstädte durch ihren Ha…
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…a Grazia Mendesia, die schon damals mit ihrem Schwiegersohn Josef Nassi und mit noch fünfhundert Marranen und Juden von Ferrara nach Konstantinopel zum Sultan geflüchtet war, wo sie ihr Vermögen vor den Klauen der Inquisition in Sicherheit gebrach…
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12 Romanbeilage des „Jüdischen Echos' Nr. 3 war, einer nach dem andern auf ihn zu und küßten ihm die Hand. Der Alte legte seine Rechte jedem einzelnen aufs Haupt und segnete ihn, indem er etwas mit den Lippen murmelte. Als diese Zeremonie z…
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…ll nunmehr :hen Handels jel der orienihrem Schatlen leben.“?ede beendet ,i Jakob und rgsenden aus. rsetzung folgt.) VON SCHALOM ASCH 3. Fortsetzung „Söhne Israels, die ihr gepeinigt und geläutert seid! Hört Gott, euren Gott! Im Namen der Glaubensmärtyr…
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…tstadt eines Landes. Die andern Staaten Italiens sind dank dem Handel der Juden mit dem Orient reich geworden. Venedig, Ferrara, Urbino haben die jüdischen Ratgeber des Sultans für sich gewonnen. Und selbst Spanien, der Erzfeind aller Juden, sucht…
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Nr. 4 Romanbeilage des „Jüdischen Echos4 15 du Zehntausende von Menschen hast verbrennen lassen — und man wird erfahren, daß der Vatikan das getan hat, die Juden haben ja überall ihre Vertrauensleute, an allen Höfen befinden sich jüdische Ä…
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16 Romanbeilage des „Jüdischen Echos' Nr. 4 reit erklären, sich unter die schützenden Fittiche der Kirche zu begeben.“ „Für den Rum der Kirche und zur Belustigung der christlichen Menschen.^ Es gingen nach dem Ghetto vornehme römische Patri…
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…m rtsetzung folzt) en erhalten aut bisher erschient. ROMAN-BEILAGE DES „JÜDISCHEN ECHOS“ DIE ZAUBERIN VON KASTILIEN VON SCHALOM ASCH (Copyright by R. Löwit, Wien, Leipzig) 4. Fortsetzung Hs entstanden Sümpfe; und die Menschen traten in tiefe, feuchte G…
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18 Romanbeilage des „Jüdischen Echos“ Nr. 5 Nonnen ein Heiligenbild aufgestellt, um die Unglücklichen darauf aufmerksam zu machen, und deuteten mit ihren Fingern auf das Bildnis des Gottes Jesu, wie wenn sie sagen wollten, daß er allein ihn…
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Nr. 5 Romanbeilage des „Jüdischen Echos' 19 Alle blickten auf den Heiligen Vater. Doch seine Züge blieben düster und stumm, die Runzeln seines Gesichts furchten sich wie eine bewegte See, und nur die Augen schienen zu schlummern, so tief ei…
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20 Romanbeilage des „Jüdischen Echos4 Nr. 5 schrockenen Augen herumplätscherten und einen Ausweg suchten, um ihr Leben zu retten, nicht mehr als einen Lachreiz, als ginge es um Hunde, Katzen oder Ratten, diie im Wasser ertranken. Das Lachen…