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…hie der Aufklärungszeit schätzte, den er persönlich für seine Philosophie zu gewinnen suchte; daß die Korrespondenz mit Marcus Herz die wichtigste Quelle für die Erkenntnis der philosophischen Entwicklung Kants in dem dem Erscheinen der ,,Kritik der r…
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98 ■ . s a c h 1 i c h e Beziehung, die wir in unser Bewußtsein heben wollen. Es gehört zur rätselhaften Tiefe des Genies, daß nicht allein das W i e seines Schaffens ein unaufhellbares Geheimnis ist, sondern daß auch das Geschaffene, sein …
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99 und sittlichen Aufgaben stand zusammenhangslos, ja im Gegensatz zur Erkenntnis der Welt als Maschine, der der Mensch selbst als Teil angehört. Hier nun war es die befreiende Tat der philosophischen Denker der Neuzeit, vor allem . von D e…
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1ÖÖ Erscheinungen zugrunde liegenden einheitlichen Substanz und der Gedanke eines notwendigen urs ac hl i ch e n Zusammenhanges der Erscheinungen, daß diese Grundlagen der Naturerkenntnis nicht Erfahrungsgtundlagen sind, die in der Wahrnehm…
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101 zur Einheit und Objektivität des Erfahrungszusammenhanges. Ohne die Einheit der Erkenntnis gibt es keine Einheit der Natur. Die Ordnungen der Natur sind Zusammenfassungen des Geistes. Und in der gleichen Methode erweist die ,,Kritik der…
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102 Das Menschenleben aber ist endlich ־and begrenzt. Wie kann es ein unendliches Ziel haben? Die Natur kennt kein sittliches Gesetz und ist doch das Schicksal des Menschen, des Guten wie des Bösen. Wird nicht der Mensch ein Fremdling in de…
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Ehrfurcht vor. dem Guten greift das Gute in unsere Seele hinein; Und je tiefer das Pflichtbewußtsein und die Ehrfurcht vor dem Guten ist, um so stärker erhebt sich die Ueberzeugung, daß das Gute unser e Bestimmung ist. Du kannst, denn Du so…
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104 gesehen hat, stellt sich uns um so zwingender dar. Nicht hat H e r - mannCohen die Kantische Philosophie künstlich mit der jüdischen Religion in Einklang zu setzen gebraucht. Das gemeinsame Ethos erfordert es. Die Kantische Negation ein…
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105 reine Ausdruck der modernen Kultur, daß die Autonomie des Stibj e k t s der :schöpferische Grund der Welt ist. Gemäß jener Kopernikanischen Wendung, die Kant der Philosophie gegeben hat, ist das Ich Schöpfer des Naturbegriffs, der Idee …
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■■"־ ' 106 der jüdischen Religion. Die Liebe zu Gott ist im Judentum der Quell der Menschenliebe. Ihn zu lieben und seinem Dienste sich zu weihen, ist der Sinn alles Menschenlebens. Sein 'Dienst aber fordert Nachahmung des Guten, das sein W…
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107׳ Ratio des Menschen. Das tiefste Rätsel aber ist der Mensch, sind die in ihm hervorbrechenden Kräfte des Erkennens, des Liebens, des Schaffens. Ebenbild* Gottes nennt das Judentum dieses tiefste der Rätsel und liebt den Menschen als den…
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…Buch Zunz, künftigen ehrlichen Leuten gewidmet (im Archiv der Zunz-Stiftung, vgl. darüber 8. Maybaum, Aus dem Lehen von Leopold Zunz, Bericht der Lehranst. f. d« Wiss. d• Judentums, 1894) und D. Kaufmann, Ges. Schriften I 347. 7 18. Juni bis 27. Juli 1…
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…© der synagogalen Poesie'״, deren Erscheinen zunächst ausgeschlossen schien und nur durch das glückliche Eingreifen von Moritz Lazarus ermöglicht wurde2. Die Zuweisung des Stoffes an die einzelnen Abteilungen des Gesamtwerkes ließ sich am Anfang noch nic…
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110 dank den Funden aus der Genisa von Kairo, den alten palästinischen Ritus sowie zahlreiche Zeugnisse der in seinem Geltungsbereich entstandenen religiösen Poesien entdeckt, wir sind durch Aufhellung der Uebergangszeiten tiefer in das Geh…
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111 Nun sind wir beim Thema, die Selicha wird nach allen Gesichtspunkten der Literaturgeschichte analysiert, wie sie von den Litaneien über die reimlosen zu den gereimten Kompositionen sich entwickelt, Reimarten und Rhythmen verwendet, ״die…
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… כך■ ■ק׳, obwohl bei Zunz, Sym Poesie, S. 65, das Richtige steht! Aehnlicher Unkenntnis begegnet man häufig, selbst bei Frumkin, der so viel wertvolles Material zur Geschichte der Liturgie durchgearbeitet hat. 2 lieber Einzelheiten läßt sich selbs…
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113 auf breiterer Basis behandelt und tiefer angefaßt worden1. Was in unserem Zusammenhang wichtiger ist, man fragt sich unwillkürlich, weshalb im Normalpsalm nur die Elegie, nur Klagen und Leiden, warum nicht auch Hymnen, Bitten usw. und i…
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…e" (S. 67) nachzuahmen suchte, übten ihre Wirkung. Es war kein Wunder, daß das Werk außerordentliches Aufsehen erregte. Moritz Lazarus berichtet, wie der Kunsthistoriker. Franz Kugler eines Tages voller Wärme zu ihm sagte, daß durch Zunz’ Buch eine ganz …
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115 und bedeutsam waren diese zu den Beilagen; ein Teil davon war bereits in den ״Ritus“1 gedruckt es. 234—45), er ist zusammen mit weiteren Nachträgen und den dort in Aussicht gestellten Ergänzungen und Berichtigungen der neuen Ausgabe ein…
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…irols Lebensgeschichte sowie eine Kennzeichnung, seiner Bedeutung als Dichter und Denker bietet (S. XIII—XLIV), während Israel Zangwill sich kurz über die Schwierigkeiten und über den Reiz einer Uebersetzung Gabirols ausläßt (S. XLV—LIX). Im Text sind das…