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…hemini 8) Mose den siebenarmigen Leuchter herstellen sollte, dürften die 4 Planetenfarben, vgl. ZDMG LXXIII, 165, sein; Aristoteles zählt nur 4 Farben des Regenbogens auf (nur 2: Hess. Bl. f. Volksk. VII, 120). Die 7 Rosse bei Sech. 1,8—10 bezieht Gri…
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442 Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. dieses Paares in manchen Gegenden als Prinz und Prinzessin ist mit der Bezeichnung des jüdischen Brautpaares als König und Königin zu vergleichen und verrät Anklänge an das Hohelied. Der M…
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…Kronf. 524; Ed. Fuchs, Sittengeschichte I, 484, Z. V. f. rhein. u. westf. Vlksk. 1917, S. 51. Das „Maanführen", von dem Tendlau (Jüd. Sprichwörter) berichtet, ist entweder mit dem im Mittelalter in Frankfurt üblichen Mailehenrufen2) (Z. V. f. rhei…
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444 Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. Gewalt überträgt, so in der jüdischen den Engeln Mikhael und Gabriel die Schlüssel zur Hölle, um die Seelen der Sünder ins Paradies zu führen ( Jellinek, Beth ham. III, 28), also anders al…
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Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. 445 als Symbol für Christus als Lebensbaum und Licht der Welt. Nach der christlichen Legende hat nämlich Adam bei der Vertreibung aus dem Paradiese eine der Früchte oder einen Ableger des Baum…
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…reit das einzig lebende und Leben spendende Element, mit seiner lastenden Fruchtfülle, wie im Hohenliede 7, 8-9 und bei Homer (Od. VI, 162), noch heute dem Araber das weibliche Schönheitsideal3) liefernd, vor allem ausgestattet mit einer der ani…
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Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. 447 „Ein Fichtenbaum steht einsam" erinnert, — so war die Palme unvergleichlich dazu angetan, das Prinzip der Fruchtbarkeit zu verkörpern, aber einer Fruchtbarkeit, die, ganz besonders bei der…
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448 Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. sie ist das Wahrzeichen des ©ava^o«; und damit zugleich der ©aXainra (nrfrin, vgl. Baudissin, J. et M. 12), der gebärenden, verzehrenden und wieder aus sich neues Leben zum Licht emporsend…
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Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. 449 Fasten am Jomkippur — Mensch und Pflanze im Bunde betend vor den Schöpfer hin, der allein sie vor dem Verschmachten bewahren kann1). Dieselbe Bitte symbolisiert das Ausgießen des Wassers, …
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450 Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. Das Wasserausgießen sowie das Schlagen am Sukkoth, früher mit dem Palmzweig, jetzt noch mit der Bachweide, sind internationale Bräuche. Die alten Perser feierten ihr Neujahrsfest (Nuroz) a…
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Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. 451 Zweige vom Grabe eines Selbstmörders (V. f. sächs. Volkskd. 1912, S. 30). Zu verschiedenen Zeiten, oft nach Einfuhr der letzten Garbe, in der ausgesprochenen Absicht, den Regen für das näc…
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452 Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. Kirche frühzeitig sowohl die Palme als auch den Paradiesapfel auf den Palmsonntag übertragen. In Rußland heißt er, wie bei den Juden der 7. Tag des Sukkoth der „Weidentag" (der wegen des W…
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… oder Djuldjul in Bulgarien, die Dodola in Serbien, die Pripato oder Proporushe in Dalmatien, so schon bei den Sabiern (Maimonides, More III, 37). Am liebsten wählt man dazu ein Waisenkind, angeblich weil Gott die Gebete der Waisen am ehesten erhört …
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454 Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. standteil der Natur bildet1) und man mit dem Coitus zugleich das Erdreich befruchtet. Wie der Römer die Vulva als „natura" bezeichnete, so Adam sein Weib (1 Mose 3,20) als „Mutter alles Le…
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Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. 455 läßt man das Pfropfen der Bäume „durch ein schönes Mädchen vornehmen, dem während dieser Operation ein Mann auf unnatürliche Weise beiwohnte" (Mannh. 31). Offenbar sollte der an dem Mädche…
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456 Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. Raschi zu 1. Mose 39, 6 u. „Laib", Brot). Der Sinn des „Schlagens mit der Lebensrute" ist nun der, daß der ursprünglich tatsäc…
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…rgeschichte des Sukkothrituals. 457 Der Gedanke der Auferstehung des jüdischen Volkes („Wieder wird der Ethrog grünen", Morris Rosenfeld) kommt zum Ausdruck in der Haftara der Zwischenfeiertage aus dem 38. und 39. Kapitel des Ezechiel. Auf die messianische…
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…ie schon der römische Dichter Persius (Satirae V, 180—184) erwähnt, und die ihren Niederschlag im jüdischen Sprichwort (TendlaU: „So gewiß soll ich alle Sehabbes mein' Fisch habe!" u. sonst) sowie in Legende, Lied und Bild, (Perle im Sabbatfisch: …
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…osion (Schlesinger, Gesch. d. Symbols 82) und unsere „Mitteil." IX, S. 10. Über den sexuellen Sinn von 4. Mose 11, 5 s. Raschi zu Joma 75a. Der Fisch gilt aber auch vielfach als heiliges Tier, zu dessen Kräften man gelangt, indem man es verzehrt …
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460 Grunwald, Zur Vorgeschichte des Sukkothrituals. Der Weltenherr hält L., das personifizierte unbändige Meer (1. c. 52), an der Kette und spielt mit ihm, wie der Knabe mit der Taube, die er am Bande ein Stückchen fliegen läßt1). Läßt er e…