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251 der Arten besteht die Tatsache der konstanten Veränderlichkeit, sondern sie sprengt auch den Rahmen der Arten, reißt die Schranken zwischen den Arten nieder, sodaß das ganze Reich der Natur vom einheitlichen Ström des Werdens erfüllt is…
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252 sein ist eine Waffe in diesem Lebenskämpfe. Denn die Solidarität der Menschheit vergrößert die Chancen des Sieges über die Gegner des Menschen, unterwirft die Natur dem Menschen, schränkt die Gefahren ein, die dem Menschen vom Menschen …
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253 loren. Nicht für die Entstehung der Arten, wohl aber für die Erhaltung der entstandenen Arten bleibt der Gedanke vom Kampfe ums Dasein von grundlegender Bedeutung. 2. Berg s o 111. Dem Darwinismus ist in Bergson der bedeutendste Gegner …
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254 er in der Strömung des Meeres ist, so ,wenig können wir von Eiementen und besonderen Inhalten des Bewußtseins reden, ohne die Dynamik der Seele zu übersehen. In jedem Inhalt unseres seelischen Lebens aber lebt die ganze Fülle und Energi…
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255 Unmöglich wahr sind demnach alle Theorien, die wie der M a - terialismus die Seele zu einer Begleiterscheinung körperlicher Vorgänge nivellieren oder auch nur wie der Parallelismus eine bloßes Nebeneinander von Seele und Körper statuier…
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256 Diese G e s c h i c h t e ist in ihrer Ziikunft nicht zu berechnen, aber auch ihre Vergangenheit ist uns nur bruchstückweise bekannt. Immerhin vermögen wir die entscheidenden zur Verwirklichung gelangten Tendenzen dieses schöpferischen …
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257 Wirklichkeit. Nur ihre raumzeitlichen Zusammenhänge erfaßt er in den Formen der denkenden Verarbeitung der Wirklichkeit und schafft ein Bild der Wirklichkeit, das geeignet ist, dem Handeln Stützpunkte zu geben. Aus dieser Funktion, dem …
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258 sie in den Anfängen, aber sie wird wachsen und die Schöpferkraft des Lebens als Wesen des Lebens erfassen. Auch die Materie wird sie als die unterste Stufe geistigen Seins, als tiefste Abspannung des Geistes, sein fast erloschenes Bewuß…
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259 In ihrer Beziehung auf die Tatsachen des Lebens und der Seele von intuitivem Gehalt. Intuitive Begriffe bilden alles geschichtliche Begreifen. Bergson gibt diesen Begriffen das Heimatsrecht in der Wissenschaft. Die Begriffe der Mathemat…
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260 Andererseits aber muß ein lebendiges, theistisches Bewußtsein ein Weltbild als sich adäquat erkennen, das in dem Weltgeschehen .der wachsenden Freiheit des Geistes nicht nur R a u m gibt, sondern diese zum Ziel der schöpferischen Entwic…
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261 Und wie das Erkennen so ein rastlos fortschreitender, jede erreichte Stufe transcendierender Prozeß ist, schreitet unser Wollen zu immer neuen Zielen fort, und überwindet ein jedes durch Beurteilung dieser Ziele an sie übertreffenden Ma…
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262 alles Seiende in einem unendlichen kontinuierlichen Zusammenhang des Raumes der Zeit, der Bewegung — unter Weglassung aller Wert- Unterscheidungen. Aus dem vital gebundenen vorwiss.enschaff liehen Erkennen erhebt sich die Freiheit wisse…
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263 b). Das individuelle Gesetz. Das Leben aber duldet keine dauernde Bindung durch Formen, die sich seiner Strömung entziehen. Wie es der Schöpfer der Formen ist, so zerstört es jede Form, deren Sinn von ihm durchlebt und innerlich überwun…
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des Glaubens nur ein Zwischenspiel, wie sehr immer der Schein entstehen mag, das religiöse Leben vermöge ohne Glaubensinhalt zu bestehen. Die Zersetzung der Fonnen ohne Schöpfung neuer Formen ist der Konflikt der modernen Kultur schlechthin…
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265 Schöpfer dieser Gehalte ist, das Ich. In grenzenloser Zufälligkeit erscheint das gelebte Leben vor dem Geheimnis des Ich. Das Wertbewußtsein, das die Unvergänglichkeit der Sinngehalte erfaßt, ergreift auch das Ich als mit den Sinngehalt…
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266 belauschend, es mit einem Gespinst flüssigster Begriffe nachzeichnend im widerspruchsvollen Bewußtsein der Inkongruenz von Leben und Betrachtung und zugleich ihrer tiefsten Einheit. Nichts weniger als ein dogmatisches System der Lebense…
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267 selbstgenugsame Formen des Lebens sind. Ihre Selbständigkeit ist die Befreiung des Lebens von sich selbst. Diese Entleerung der Lebensformen von ihrem metaphysischen Wirklichkeitsgehalt kommt am deutlichsten in Simmels Stellung zur Reli…
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268' . heilige G o 11 ist das Ziel des Lebens, in ihm findet der Mensch Unsterblichkeit.. In Simmel vollzieht sich auf dem Wege individuellen Suchens der Durchbruch zum Absoluten, zu Gott. Seine Wurzelung im Intellektualismus der Zeit, ihre…
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269 .י'.־ " "; י■ * ־ ■י liehe Prophctologie offensichtlich unmittelbar unter islamischem, mittelbar unter griechischem Einfluß steht. Der Glaube an einen göttlichen Geist als Spender übernatürlicher Erkenntnisse ist ja im griechischen Kult…
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'י'י: 270 von bösen Geistern gebraucht wird (s. Levy s. v.), so läßt sich denken, welchen Erfolg ein Missionar haftender in einer Versammlung von Juden den heiligen Geist als ללחא bezeichnete V In Griechenland dagegen ist die Verwendung von…