-
…en die Pflicht des Spielens." . . * Die jüdische Militärpflicht in der Provinz Posen1. Von Prof. Dr. Manfred Laubert in Breslau. Während in den altpreußischen Provinzen die Exemption der jüdischen Bevölkerung von der Verpflichtung zum Heeresdienst…
-
…) wegen der mehrfach in den neuen Provinzen beobachteten Abneigung gegen den Heeresdienst berichtete die Regierung I zu Bromberg, daß die Sonderstellung der Juden Unzufriedenheit erwecke und beantragte deren Beseitigung. Das Ministerium (Verf. d. A…
-
und vielfache Reste ,auf eine ungerechte Verteilung hin. Da die Entrichtung monatlich erfolgte, konnte die Aufhebung jederzeit einsetzen. Wenn die Abgabe bereits in den laufenden Etat eingestellt war, dann wünschte das Kollegium doch den Di…
-
Juden, die das Staatsbürgerrecht hatten, Keinem Zweifel unterliege, daß aber da, wo sie solches nicht besaßen, es ״vorerst bei der bislaerigen Einrichtung bleiben solle“. Noch das neue Steuergesetz vom 30. Mai 1820 bezeichnete daher in § 11…
-
215 Individuen, diesen aber ipso, jure, das Staatsbürgerrecht verliehen werden. Die Posener Regierung wollte, unter Ablehnung einer Gleichstellung des Großherzogtums mit den alten Laridesteilen, Einzelbürgern unter gewissen Voraussetzungen,…
-
…r dortigen Judenschaft unter Aufhebung des Schtitzgeldes zu genehmigen. In seiner chronischen Entschlußlosigkeit nutzte Friedrich Wilhelm III. diese Anregung nicht aus, sondern verfügte am 21. J anuar 1821 die Fortdauer der bisherigen Einrichtung. Der erwähnte,…
-
7־21■ wollte, da die Juden inThorn* Kulm und Michelau nach ihrer Ansicht nicht tiefer als in“ den übrigen Provinzen standen, d. h. allerdings immer noch sehr tief, und: bei "den Christen äußerst verhaßt und wegen ihrer Konkurrenz gefürchtet…
-
־ :־' 218 keit zur Verteidigung des Vaterlandes vollkommen begründete, weshalb den ״polnischen Juden preußischen Anteils" nicht ' die Befreiung davon, sondern nur die Ablösung des naturellen Dienstes nachgelassen war, während dieser von den…
-
219 Schutzjuden, für die im wesentlichen das Edikt von 1797 erneuert werden sollte, und die Oberschicht der naturalisierten Juden, die mit jenen gewissen Beschränkungen unterliegen, aber auch einige Vorteile, darunter die obligatorische Die…
-
220 Für den Fall der Annahme einer Provinzialjudenordnung für Posen durch die Vollversammlung vmrde zu § 14 bemerkt, daß danach nur der naturalisierte Jude zu dienen habe, aber wie sein Genosse in den alten Läridesteilen unter Ausschluß vom…
-
221 Wieder ging der Monarch auf diesen Abweg ein .und, befahl dem Staatsministermm am 21. April, daß es durch den Minister des Inneren für Herbeischaffung von Material aus den dem Gesetz von 1812 nicht unterliegenden Provinzen sorgen und di…
-
Eintritt in die Armee gebeten wurde. In seinem erläuternden Gutachten vom 26. Januar gab Brenn einen Ueberblick von dem bisherigen Verlauf der Angelegenheit. Er erinnerte daran, daß die Voraussetzung der Ordre vom 21. Januar 1821, die baldi…
-
¬־223 . ר gezeitigt1, obwohl nun auch die Juden der Stadt Pose ]ב sich zur persönlichen Ableistung der Dienstpflicht bereit zeigten. In einer um die Zulassung der fähigerem Elemente zum Genuß der bürgerlichen Rechte in Staat und Stadt bitte…
-
m Soldaten den Festungen zu Fortifikätionsarbeiten zu überweisen, ״um sie an eine zweckmäßige Tätigkeit zu gewöhnen". Allerdings beschied sich Brenn damit, daß die Ausführbarkeit dieses Vorschlags außerhalb seiner Beurteilung lag. Auf den l…
-
v 225 . י dem jetzigen ״fast gesetzlosen Zustande“ der Juden in Posen ein Ende zu machen und sah mit dem Entwurf die einzige Möglichkeit hierfür darin, dem geeigneten Teil der Israeliten die Staatsbürgerrechte tzu verleihen, den anderen dur…
-
. .־ <■־■:־; י ״ ■226; (Bericht Vom 22. Oktober 1834), man habe bei den Beratungen besonders ins Auge gefaßt, daß die Dienstpflicht ein vorzügliches Ärcanum gegen die körperliche und geistige Schlaffheit der Juden sein werde, andererseits a…
-
227 die■ ׳'■Ausübung, irgend welcher obrigkeitlichen Autorität verbunden war. Durch die Zulassung zum freiwilligen Eintritt konnte auch Rochows politische Besorgnis beseitigt werden, daß die Juden in ihrer Entbindung vom Heeresdienst eine D…
-
Toleranz , gemeint war. Der Oberpräsident v.. B e u r m a n n charakterisierte diese Beschlüsse dahin, daß der Landtag offenbar weniger das praktische Bedürfnis als einen philanthropischen Gesichtspunkt vor Augen gehabt habe, und schlug vor…
-
229 Gesuche gegen die Absprechung dieser Ehre als Symptom unverdienten Mißtrauens bewiesen. Dann mußte um ihrer selbst willen die Zulassung zum Dienst gewünscht werden. Das war bei den früheren Erörterungen vielfach anerkannt worden. Die Pr…
-
…eich. (Denkschrift des Ministeriums des Inneren.) Vor dem einmütigen Wunsche seiner Minister und seines Volkes gab auch Friedrich Wilhelm IV. nach und stellte durch Kabinet t s befehl vom 21. Dezember 1845 (Ges.-Samml. f. 1846 22) die allgemeine Weh r p f 1 ic…