Mannheim
Compact Memory
14,377 pages · page 29Sort: oldest first · newest first
Pages per year (click a year to narrow down)
19,689
176818892011
  1. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 72

    Wir folgen der Weisung Fichtes und suchen das Gesetz, das aus loser MtLgt ein Volk macht, durch Betrachtung der drei elementaren Bedingungen^-; besoidsrs in ihren Beziehungen zur Natur, zu begreifen. "*•• I. Die Sprache. Wie der menschliche…

  2. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 73

    tiere, die ihr Hab und Gut» ausmachen. Die Araber kennen nicht nur für das junge, das alte oder das starke Kamel, sondern selbst für „Kamelfütterung am fünften Tage* je ein Wurzelwort. Jede Berufsgruppe schafft sich ihre eigenen Ausdrücke; …

  3. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 74

    …kerbaues auffassen, dessen guten Werken Ahriman verderbliche Schöpfungen einer menschenfeindlichen Natur entgegenwirft. Leopold von Ranke semrieb in diesem Sinne: „Die ägyptische Religion ist auf die Natur des Nillandes, die persische auf den Anbau von Iran…

  4. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 75

    …hten den Gegensatz zwischen Ackerbauern und Hirten, zwischen Arbeitern und Räubern, zwischen Tiefland und Weidesteppe* (Franz Oppenheimer). Ueberall bricht ein kriegerischer Wüdstamm über die Grenzen eines schwächeren, setzt sich als Adel fest und gründet e…

  5. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 76

    Babylonier, Amoriter, Assyrer, Araber, Meder, Perser. Macedonier, Parther. Mongolen, Seldschucken, Tataren, Türken. Welle auf Welle und Staat auf Staat am Nil, in China wie in Indien. — Bei der Unterwerfung lassen sich verschiedene Stufen u…

  6. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 77

    sprechen. Nur so ist z. B. die restlose Aufgabe der keltischen Sprache in England zu erklären. Der stetige Einfluß des gemeinsamen Landes und das Interesse an seinem Schicksal, die Gemsinsamkeit der Sprache, Religion und Rechtsordnung schaf…

  7. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 78

    geht, fühlt sich, indem er weiter vordringt, immer höher gebildet inrä^eSag^- licher" (Goethe, Spruche). Das soll aus diesen bruchstückenhaften Ausführungen klar hervorgehen: daß die scharfe Trennung zwischen Natur- und Geistes-1 Wissenschä…

  8. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 79

    von.Achelis »Rechtsentstehung und Rechtsgeschichte" (Sozialer Fortschritt, Bd. XI) dienen. Die soziologische Studie von Alfred Vierkandt über »Die Stetigkeit im Kulturwandel* ist sehr gründlich, aber oft geistlos und unbeholfen. Das Gegenstück dazu bildet …

  9. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 80

    Aus der Wechselwirkung dieser Triebe entsteht alles Erkennen. In jeder Wissenschaft wirken beide, und je nach dem Vorherrschen des einen oder andern scheiden wir in mathematische und beschreibende Wissenschaften. Aus der Durchdringung der E…

  10. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 81

    Geschwindigkeit kann so gemessen werden, daß der ganze Weg durch die ganze Zeit dividiert wird: c y. Sie ist der Quotient aus Raum und Zeit 'S' Schreibt man die Formel: / —, so kann man ablesen: Zeit ist abv — hängig von Weg und Geschwindig…

  11. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 82

    eine kleine Zeit beschränkt, und diese Zeit stetig abnehmend, gedacht. In dem... Augenblick, in dem die Zeit fast die Größe Null erreicht hat, ist auch die Bewegung fast verschwunden: sie stellt in diesem unendlich kleinen Zeitabschnitt gle…

  12. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 83

    Sobald eine Kraft eine Masse in Bewegung setzt, tritt eine Gegenkraft auf, die vis inertiae. Die Trägheit der Masse ist das Sichsträuben gegen eine Aenderung des Bewegungszustandes. Jeder „Beweger** menschlicher Dinge muß gegen die vis iner…

  13. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 84

    …mokrit in Di eis' „Fragmenten cnsr Vorsokratiker" (Weidmann, Berlin). Für die spätere Zeit in den Werksr des Piaton und Aristoteles. Die G/undstimmung dieses Aufsatzes ist, die Ptosis als Wissenschaft von den Formen, in denen der Geist die Natur erfaß…

  14. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 85

    AUH AUG, Palästinabriefe. Wir beginnen in diesem Heft mit dem regelmassigen Abdruck der von unseren Freunden in Palästina regelmässig eintreffenden Briefe. Zu den Briefen Oscar Theodor* ist zu bemerken, dass sie in der Zeit durchweg sehr we…

  15. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 86

    zungen, teils sehr jung, „jaar herzl«, ein schöner Hain von Palmen und Nadelhölzern. Ein Hof mit Stallgebäuden, das Herzlhaus — Ihr kennt es von den N. F.»Marken. Herrlich ist der t weite Blick auf die Berge. Arbeiter in weißen Blusen, Mäde…

  16. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 87

    …anzen Gipfel alte Mauerreste. Wundervoll der Blick von dort über die Ebene JesreeL Undicht am Fuße liegt unsere Kolonie Mescha. Regelmäßig gebaut und bald eingegrünt, weiter nach Nazareth zu liegt Tel Addas. Da wohnen die Arbeiter der Kwuzah mit …

  17. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 88

    noch nicht abgeschlossen.) Tel Addas hat in der Geschichte des Jischuws seinen eigenen Platz. Dort lebten die Witwen der gefailnen Schomrim. Es hat einen eigenen Klang dort alles. Hier in Daganiah sah ich das Grab von Möschen Barskin (Ihr k…

  18. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 89

    Pessach. Ich muß sagen, mir hat der richtige Seder sehr gefehlt. Hier hat man gut gegessen, gesungen und geschieh ert, und in Daganiah fragte ein Junge sogar Kasches. Aber es ist alles nichts gegen den richtigen Seder, orthodox oder nicht. …

  19. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 90

    vom Fenster. Ratsch, eine Salve rein. Sie stutzen, verschwinden in der Dunkelheit. . - An den anderen Seiten läßt es nach. Von Wadi her hört man Schreie ,.Jabaje, Jabajel" (Gewalt! Gewalt 1) Dann wirds auch da still. Ab und zu noch ein Schu…

  20. 1921-01-01 · 4-5 (1.1921) · p. Seite 91

    …r das Essen bringt Und unter Verbrauch beträchtlicher Traubenmengen kommt man zu der EntSchliessung, daß die Forke doch allerhand Vorzüge vor der Knarre hat Die Nächte sind jetzt wunderbar hier, voller Mondschein und Musik. Ihr könnt euch die Lichtf…