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53 Kontroversen zwischen Juden und Christen. dem Patriarchenhause des R. Gamaliel I schief nahm, daß er sich damit befasse. Das galt auch noch von Gamaliel 11. Und man war bemüht, diesen Ausnahmefall auf…
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…ntums in den ältesten Daß dieser Jude ein griechischer ist, kann nicht angezweifelt werden. Wir haben eben gesehen, daß Origenes, der seine Echtheit in Frage zieht, dies hauptsächlich damit motiviert, daß ein in der griechischen Literatur versierte…
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…säischer Jude niemals bekennen; es wäre denn, daß er als ein Acher verketzert wurde. Mit vollem Recht bemerkt denn auch Origenes zu diesen Worten des Juden bei Celsus: »Ich aber, der ich viel mit (pharisäischen) Juden und ihren Weisen Umgang gepflo…
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…üdisch-hellenistische, später vom Christentum übernommene Schriftauslegung bezieht, liegt auf der Hand. Das findet auch Origenes. »Ich vermute,« sagt er bei dieser Gelegenheit, »daß dies auf die Werke Philös oder auf einige noch ältere, wie jene de…
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…etzten Jahren von manchen Seiten auf die Fülle der Vorstellungen hingewiesen worden, die schon getroffen bin, ich meine Origenes . . . ., der als ein Grieche in den griechischen Wissenschaften erzogen war, zu der hebräischen Hart* * näckigkeit abir…
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58 Die Wortführer des Judentums in den ältesten in der vorchristlichen griechischen Diaspora betreffs des Messias gehegt wurden, und die bei jeder Sekte eine andere Färbung angenommen hatten. Dabei wurde auch gezeigt, wie verschiedenartig d…
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Kontroversen zwischen Juden und Christen. 59 der Sünder und Ungerechten von nun an nicht mehr sehen1). Wenn nun Celsus berichtet, daß Christen und Juden zur Hauptfunktion des Messias das Weltrichteramt zählen, und daß der Unterschied in den…
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60 Die Wortführer des Judentums in den ältesten ausgegeben und alles das von sich gerühmt, was die Nachweit in schwärmerischer Begeisterung ihm angedichtet. Was nur immer Feindseligkeit über die niedrige Herkunft und die Wirksamkeit Jesu au…
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Kontroversen zwischen Juden und Christen. 61 sich nicht unter das Joch des Gesetzes beugen. Wir müssen den gegenwärtig herrschenden Irrtum — nämlich der Jüdischgesinnten — »fliehen und uns mit Leuten dieser Art in keine Gemeinschaft einlass…
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62 Die Wortführer des Judentums in den ältesten keit verfolgte Tendenz der gänzlichen Abtrennung vom Judentum — so wenig sich das pharisäische, .die gleiche Tendenz der Kirche gegenüber verfolgende Judentum von ihr verletzt fühlte — in den …
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Kontroversen zwischen Juden und Christen, 63 Gepräge. Sie konnten ebensogut, und weit eher, von heidnischem Christenhassern, die darauf ausgingen, die evangelische Darstellung der Person und des Lebens Jesu zu karrikieren, erdichtet und ver…
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…oderet, non tantum facti veniam, verum etiam judicii gratiam consecuturum.)— Und auch aus den einschlägigen Stellen bei Tertullian Apoiog. c. 7, 8, 9 geht unzweideutig hervor, daß diese Anklagen immer nur von heidnischer Seite erhoben wurden. (Schluß…
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Die Ethik R. Saadjas, Von David Rau s. A. (Fortsetzung)*). Saadja kennt nun aber einen großen Kreis von Pflichten, die sich garnicht auf das Individuum zurQckbeziehen, sondern weit über die eigene Interessensphäre hinausstreben, deren Erfül…
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66 Die Ethik R. Saadjas. ethische Schätzung des Guten gekannt habe? Wir verweisen deshalb auf einen Satz, dessen schon oben bei der Pest- Stellung des Begriffes der Ethik Erwähnung geschehen ist, »daß unserer Vernunft die Erkenntnis von dem…
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Die Ethik R. Saadjas. 67 oder die Pflicht der Dankbarkeit findet er keinen Nützlichkeitsgrund — wie der Hauptgrund für alle übrigen Vernunftgründe ist der, daß die Vernunft das in ihnen Gebotene als etwas Gutes und das in ihnen Verbotene al…
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68 Die Ethik R. Saadjas. den Menschen zu tun, wie sie ihm andererseits verbietet, was sie für schimpflich hält1). »Daß die Vernunft oft Dinge, die gerade Objekte des natürlichen Begehrens sind, und denen der Mensch nur unter Leid und Schmer…
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Die Ethik R. Saadjas. 69 ständige und vernünftige Ueberlegung, wie er sie im dritten Abschnitt anstellt1), findet er aber auch, daß die aus den Pflichten folgenden Handlungen auch gewöhnlich immer einen Nutzen gewähren. Nützlich ist also au…
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70 Die Ethik R. Saadjas. heißt es nun: »Man könnte fragen, worin der Nutzen bestehe, daß die Sprache Worte auch in übertragener Bedeutung verwende. Denn eigentlich ist dies ein Uebel (רעה), weil wir dadurch in Zweifel geraten und nicht wiss…
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Die Ethik R. Saadjas. 71 die Sphäre des Einzelwesens beschränkt wird, so ist dies auch mit dem Schädlichen der Fall, das er in den verbotenen Handlungen nachzuweisen sucht. Mord, Unzucht und Diebstahl sind verboten. Das Schädliche des Morde…
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72 Die Ethik R. Saadjas. und Wehe von dem Tun und Handeln der Einzelnen abhängig ist1). Sein Prinzip kann deshalb nicht egoistisch sein, das heißt, es kann bei Betrachtung der Folgen einer Handlung nicht bloß das handelnde Subjekt allein be…